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Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Reihe von Netzwerken vor, die Ihnen vor, während oder nach Ihrer Gründung als Plattform zum Erfahrungs- und Informationsaustausch dienen können.
Auslandgeschäfte, Personal, Kunden gewinnen, Steuern und vieles mehr: Hier finden Sie mehr als 3000 Antworten auf gründungsrelevante Fragen. Durchsuchen Sie den Wissenspool – und starten Sie durch mit Ihrer Geschäftsidee.
Bitte beachten Sie, dass die Fragen und Antworten aus den zurückliegenden Jahren gespeichert werden und sich rechtliche Voraussetzungen inzwischen geändert haben können.
Zum Stöbern: Gründungs- und Businessplan-Wettbewerbe, Förderprogramme für Start-ups, wichtige Informationen für Selbstständige und Wissenswertes zur Gründungskultur in Deutschland und der Welt
Zum Mitmachen: Planen Sie Ihre Teilnahme an Veranstaltungen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer, besuchen Sie Gründer- und Start-up-Events und knüpfen Sie Ihr persönliches Business-Netzwerk.
Im Fokus: Finden Sie hier aktuelle Analysen und Entwicklungen zur Gründungskultur in Deutschland und der Welt. Mit welchen Herausforderungen wir es zu tun haben und welche Lösungen es bereits gibt.
Aus erster Hand: Ob Neugründung, Unternehmensübernahme oder Gründung aus der Hochschule – Gründerinnen und Gründer berichten über ihre Erfahrungen, geben Tipps zu Förderprogrammen und vielem mehr.
Businessplan erstellen, Kapitalbedarf ermitteln, Versicherungen abschließen und vieles mehr: Hier finden Sie nützliche Checklisten und Übersichten für Ihre Existenzgründung.
Neue Finanzierungschancen für Start-ups – mit dem Deutschlandfonds
26.01.2026, 09:36
Gute Nachrichten für Gründende und Wachstumsunternehmen: Mit der Einführung des Deutschlandfonds eröffnen Bundesregierung und KfW neue Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups und Scale-ups in Deutschland.
Der Fonds dient allgemein dazu, privates Kapital gezielt für innovative Unternehmen zu mobilisieren und deren Wachstum nachhaltig zu unterstützen. Neben Start-ups werden auch Industrie, Mittelstand und die Energiebranche vom Deutschlandfonds profitieren. Die Bundesregierung stellt dafür rund 30 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln und Garantien bereit. Der Deutschlandfonds soll insgesamt etwa 130 Milliarden Euro an Investitionen auslösen. Er fördert insbesondere Unternehmen aus technologie- und innovationsgetriebenen Bereichen. Zum Beispiel Biotechnologie, Künstliche Intelligenz, Deep Tech und Lösungen zur Stärkung der Verteidungsfähigkeit.
Bis zu 50 Millionen Euro pro Investition: So profitieren junge Unternehmen
Ein Teil der Mittel aus dem Deutschlandfonds ist ausdrücklich für die Finanzierung von Start-ups und jungen Wachstumsunternehmen vorgesehen. So tritt die KfW mit dem Baustein „Start-ups und Scale-up“ auch als Co-Investor auf. Sie investiert gemeinsam mit privaten Kapitalgebern in vielversprechende Gründungsvorhaben. Pro Einzelinvestition können bis zu 50 Millionen Euro eingesetzt werden. Insgesamt stehen dafür bis Ende 2030 bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Zusätzlich sind 300 Millionen Euro für Beteiligungen an Kreditfonds vorgesehen, die in den Ausbau neuer Industrietechnologien investieren. Zur weiteren Stärkung der Wagniskapitalfinanzierung wird der Fonds ab 2026 ausgeweitet und dauerhaft fortgeführt. Ziel ist es, Finanzierungslücken zu schließen und größere Finanzierungsrunden zu ermöglichen. Außerdem soll das Programm mehr privates Wagniskapital für junge Unternehmen mobilisieren.
Reiche: Kapitel wird dorthin gelenkt, wo Innovation entsteht
„Die aktuelle Lage unserer Wirtschaft macht deutlich, wie hoch der Investitionsbedarf für die Modernisierung unseres Landes ist“, so Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche. „Entscheidend ist, privates Kapital gezielt dorthin zu lenken, wo Innovation entsteht, wo wir unsere Lieferketten resilienter aufstellen und Deutschland zukunftsfähig machen können. Der Deutschlandfonds mobilisiert hierfür privates Kapital mit öffentlichen Mitteln und ermöglicht so wirksame Investitionen in zentrale Zukunftsbereiche.“
Podcast-Reihe „Chance Unternehmensnachfolge“: Inspiration für die nächste Generation
26.01.2026, 09:34
Business Insights für die Ohren: Die Podcast-Reihe „Chance Unternehmensnachfolge“ vermittelt spannende Einblicke in gelungene Nachfolgen aus der Praxis und stellt Menschen vor, die den Generationenwechsel erfolgreich gestaltet haben. Zudem lernen Sie Organisationen kennen, die mit innovativen Ansätzen Unternehmensnachfolgen unterstützen. Jetzt sind zwei neue Folgen am Start!
In der Episode Den Kopf freilaufen: Der „Walk of Change“ als Begleiter der Unternehmensnachfolge tauschen Britta Reinhardt vom Wiesbadener Institut für Nachfolge-Kultur (WINK e.V.) und Laura Radermacher, Nachfolgerin bei der BIRKHOVEN GmbH, ihre Erfahrungen aus. Sie sprechen offen über typische Stolpersteine und Chancen im Generationswechsel sowie über die besonderen Anforderungen familieninterner Übergaben.
Mit Mut in die zweite Generation: Familiennachfolge im Maschinenbau
Zudem geben die Gesprächspartnerinnen Einblicke in die Arbeit des WINK e.V. und stellen die App „Walk of Change“ vor – ein Reflexions- und Orientierungsinstrument für Menschen im Unternehmensnachfolgeprozess.
In der Folge Mit Mut und Präzision: Nachfolge im Maschinenbau neu gedacht geht es um eine familieninterne Übergabe im Maschinenbau. Zu Gast ist Tanja Hengst, die seit 2022 die hessische Hengst Technik GmbH in zweiter Generation führt – ein B2B-Unternehmen mit Schwerpunkt auf CNC-Zerspanung und 3D-Konstruktion. Im Gespräch erzählt sie von anfänglichen Zweifeln über prägende Entscheidungsmomente bis hin zur Übernahme des Familienbetriebs. Sie spricht über typische Herausforderungen wie den Aufbau von Kundenvertrauen, die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen sowie darüber, wie sie dem Unternehmen eine eigene Handschrift verleiht.
Über den Podcast
Chance Unternehmensnachfolge ist ein Format des RKW Kompetenzzentrums. Die Podcast-Reihe wendet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die aktuell oder in absehbarer Zeit eine Betriebsübergabe planen. Auch Gründungs- und Nachfolgeinteressierte erhalten wertvolle Impulse. Darüber hinaus spricht die Reihe bundesweite Organisationen und Einrichtungen an, die Unternehmensnachfolgen begleiten. Aktuell sind sechs Folgen erschienen. „Chance Unternehmensnachfolge“ kann über alle gängigen Plattformen wie Spotify, YouTube oder Deezer kostenfrei angehört und abonniert werden.
Wettbewerb des Projekts „Frau-Handwerk-Nachfolge“ – jetzt bewerben!
16.01.2026, 15:12
Die neue Wettbewerbsrunde des Projekts „Frau-Handwerk-Nachfolge“ der bundesweiten Gründerinnenagentur (bga) ist gestartet. Jetzt bis zum 20. Februar 2026 online bewerben.
Der Wettbewerb möchte die Rolle von Frauen stärker ins Zentrum des Handwerks rücken – als Gründerinnen, Nachfolgerinnen und Führungspersönlichkeiten. Inhaltlicher Schwerpunkt der Wettbewerbsrunde 2026: Die eingereichten Ansätze sollen Maßnahmen für mehr „Chefinnen im Handwerk“ in Führung und Unternehmensnachfolge beinhalten.
Mögliche Themen dabei können sein:
Ländlicher Raum
Generationenübergreifend/Unternehmensnachfolge
Quereinstieg
Nachhaltigkeit
Digitalisierung
Sie können sich bis 20. Februar 2026 online bewerben.
Teilnehmen dürfen bundesweit:
Handwerkskammern
Handwerksinnungen
Kreishandwerkerschaften
Handwerksverbünde/Gewerkeverbände
Bildungszentren des Handwerks
Zur Auswahl stehen drei Kategorien:
Kategorie A: erprobte innovative Praxisansätze, d.h. Ansätze, die seit mindestens einem halben Jahr in der Praxis umgesetzt werden
Kategorie B: umsetzungsreife innovative Handlungsansätze
Kategorie C: Handwerkerinnen als starke Role Models für die Branche
Sie können Beiträge in einer oder mehreren Kategorien einreichen. Eine Fachjury wählt die besten Bewerbungen aus.
Die Gewinnerinnen werden am 21. April 2026 in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund in Berlin ausgezeichnet.
Das Projekt Frau-Handwerk-Nachfolge
Der Wettbewerb ist Teil des bga-Projekts „Frau-Handwerk-Nachfolge – im ländlichen Raum und Generationen übergreifend“. Es wird seit Juni 2024 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) unter dem Dach des Aktionsprogramms „Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen“ (GAPS) gefördert. Das Ziel von GAPS ist es, mit Modell- und Entwicklungsprojekten Impulse für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Im Fokus stehen dabei eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Fachkräftesicherung.
Rekordjahr für Start-ups: Deutsche Gründungslandschaft legt 2025 kräftig zu
09.01.2026, 15:27
KI, Wissenschaft und regionale Stärke prägen das bislang stärkste Start-up-Gründungsjahr in Deutschland.
Die deutsche Start-up-Szene hat 2025 ein neues Rekordniveau erreicht. Mit 3.568 Neugründungen wurde der bislang höchste Stand verzeichnet – ein Zuwachs von 29 Prozent gegenüber 2024. Damit wurde sogar das bisherige Rekordjahr 2021 übertroffen.
Die positive Entwicklung geht aus der jüngsten Ausgabe der Report-Reihe „Next Generation – Start-up-Neugründungen in Deutschland“ hervor, die der Startup-Verband zusammen mit startupdetector zwei Mal jährlich herausgibt. Für Dr. Kati Ernst, stellvertretende Vorsitzende des Startup-Verbands, zeigen die mehr als 3.500 Gründungen eindrucksvoll den Mut und die Dynamik des deutschen Unternehmertums auf. „Start-ups ziehen die deutsche Wirtschaft nach vorn, selbst in einem herausfordernden Umfeld. Hier entstehen die Unternehmen der Zukunft”, so Dr. Kati Ernst. „Jetzt kommt es darauf an, dass Politik und Wirtschaft konsequent auf Innovation und Wachstum setzen und diesem Gründungsgeist die richtigen Rahmenbedingungen geben.“
Wachstumstreiber KI – von Medizin bis Industrie
Besonders stark wächst der Software-Sektor: Die Zahl der Neugründungen stieg von 618 im Jahr 2024 auf 853 im Jahr 2025. Parallel dazu verschiebt sich der Schwerpunkt der Gründungsaktivität zunehmend hin zu technologieorientierten Geschäftsmodellen. Bereits mehr als ein Viertel der neu entstandenen Start-ups setzt auf KI als zentrales Element ihres Geschäftsmodells – ein spürbarer Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr.
Für Arnas Bräutigam, Mitgründer von startupdetector, ist das ein klares Signal: „Wir sehen KI immer häufiger dort, wo konkrete Probleme gelöst werden – von Software über Medizin bis hin zu industriellen Anwendungen wird sie das Fundament neuer Geschäftsmodelle.” KI habe ihren Status als Spezialthema längst hinter sich gelassen und sei zu einem prägenden Faktor der aktuellen Gründungslandschaft geworden.
Der Aufschwung reicht weit über klassische Tech-Branchen hinaus. Besonders stark wächst der Food-Sektor (+80 Prozent), während auch medizinische Start-ups deutlich zulegen (+46 Prozent). Gerade hier zeigt sich das Potenzial von KI, etwa bei der Analyse medizinischer Bilddaten oder der Früherkennung von Krankheiten.
Fast alle Bundesländer legen zu – München an der Spitze
Der Anstieg der Start-up-Neugründungen ist 2025 in nahezu allen Bundesländern zu beobachten. Besonders stark wachsen Bayern (+46 Prozent), Nordrhein-Westfalen (+33 Prozent) und Sachsen (+56 Prozent). Mit mehr als jeder fünften Neugründung liegt Bayern an der Spitze. Die Landeshauptstadt München führt dabei deutlich bei den Gründungen pro Kopf. Auch Düsseldorf sowie forschungsnahe Standorte wie Aachen, Potsdam und Heidelberg entwickeln sich dynamisch – ein Zeichen für die wachsende Bedeutung von Wissenschaft, Technologie und Transfer für das Start-up-Ökosystem. Besonders an diesen Standorten entstehen Ausgründungen aus Hochschulen und Forschung.
„Die Rekordzahlen zeigen, welches Potenzial in Deutschland steckt“, so Dr. Kati Ernst. „Unsere exzellente Forschung spielt dabei eine Schlüsselrolle als Ausgangspunkt für Innovation und neue Start-ups. Wenn wir Gründungen aus der Wissenschaft erleichtern und Innovation priorisieren, kann das unserer Wirtschaft zusätzlichen Rückenwind geben.“
Zum Report
Der Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ beobachtet laufend die Entwicklung von Start-up-Neugründungen in Deutschland. Grundlage sind die von startupdetector seit 2019 systematisch ausgewerteten Handelsregisterdaten.
Chancen für Gründende und Unternehmen: Jetzt Gründungswettbewerbe 2026 vormerken und bewerben
13.01.2026, 10:49
Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) ebnet Gründungspionieren und etablierten KMU den Weg zur Umsetzung innovativer Ideen. Jetzt hat der neue Förderaufruf begonnen! Und auch weitere Gründungs- und Innovationswettbewerbe gehen 2026 in die nächste Runde.
First Mover finden – diese Mission hat die Jury des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ins Leben gerufenen IGP in den kommenden Monaten. An Ideen ist alles gefragt, was Stadt und Land schöner und lebenswerter macht. „Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land“, so lautet das Motto der aktuellen Ausschreibung.Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im BMWE, erläutert den Schwerpunkt:„Unsere Städte und Regionen verändern sich – zum Teil rasant. Viele stehen vor der Frage: Wie steigern wir Lebensqualität und Wirtschaftskraft? Dafür brauchen wir frische Konzepte und mutige Ideen. Neue Wege bei Raumnutzung und -gestaltung, Nahversorgung, Mobilität oder regionalen Dienstleistungen.”
Gesucht werden marktorientierte, nichttechnische Innovationen aus den vielfältigsten Bereichen. Zum Beispiel:
Services und Konzepte für Co-Working und Co-Living
Ideen für die (Um-)Nutzung von Immobilien und Flächen
Projekte zur effizienteren und nachhaltigeren Nutzung regionaler Ressourcen
Innovationen im Bereich Smart-City und Smart-Village
Regionale Verwaltungstechnologie-Lösungen
Neue Organisationsmodelle für regionale Energie und Mobilität
Innovative Lösungen für die örtliche Versorgung (u.a. Gesundheit, Pflege, Betreuung)
Tourismusinnovationen
„Wir achten bei der Themensetzung immer besonders darauf, wo es viel Innovationspotenzial bei denIGP-Zielgruppen gibt, also innovativen, jungen, kleinen und mittleren Unternehmen, natürlich inklusive kreativen Gründenden”, erklärt Manuel Wirsing, zuständiger Referent für das IGP im BMWE. „Außerdem sollen die Themen neue Möglichkeiten für Zukunftsfelder eröffnen, die wirtschaftlich erfolgsversprechend und wichtig für unser Land sind. Beim aktuellen Schwerpunkt kommt das alles zusammen.”
Um die IGP-Förderung können sich junge,kleine und mittlere Unternehmen sowie kooperierende Forschungseinrichtungen bewerben. Entscheidend ist dabei nicht die Technik selbst, sondern der innovative Ansatz zur Lösung eines Problems. Dadurch eröffnet das Programm vielen unterschiedlichen Ideen eine Chance – von kreativwirtschaftlichen Konzepten über soziale Geschäftsmodelle bis hin zu neuen Plattform- und Organisationsformen.
StreamTourAR: Eigene Augmented-Reality-Erlebnisse gestalten
Zu den erfolgreichen Teilnehmenden vergangener Ausschreibungsrunden gehören Anne-Sophie Panzer und Stefan Marx vom Berliner Unternehmen ZAUBAR. Ihr Metier: Augmented Reality-Angebote, die den Besuch von Sehenswürdigkeiten zum immersiven Erlebnis machen. Ihr IGP-gefördertes Projekt StreamTourAR (AR = Augmented Reality)ermöglicht Museen, Kommunen und Tourismusverbänden, eigene AR-Erlebnisse selbst zu gestalten und online oder vor Ort bereitzustellen. Ein Beispiel ist Manderscheid in der Eifel: Dort können Besuchende per AR-Rollenspiel in die mittelalterliche Geschichte eintauchen und die Ruinen der Niederburg auf faszinierende Weise neu erleben.
AR-Pioniere mit beeindruckendem Wachstum
„Bei ZAUBAR sind wir Pioniere geworden, weil wir uns sehr früh – vor sechs Jahren – getraut haben, mit neuen Technologien und Augmented Reality zu arbeiten. Damit sind wir sofort auf Kunden losgegangen und einfach am Ball geblieben“, so Co-Gründer Stefan Marx. Heute arbeitet ZAUBAR mit mehr als 70 Organisationen zusammen. Das Unternehmen hat bereits an über 70 Orten in Europa mehr als 1,8 Millionen Menschen erreicht. Von fünf Mitarbeitenden zum Zeitpunkt der IGP-Antragstellung 2021 ist es auf über 20 Mitarbeitende gewachsen. Co-Gründerin Anne-Sophie Panzer erinnert sich: „Beim IGP hat uns gleich begeistert, wie einfach die Antragstellung online war, und auch, dass der Fokus nicht nur auf einer Lösung, sondern auch auf der Marktreife und dem Markteintritt lag.“
Jetzt ist die nächste Generation an Pionierinnen und Pionieren gefragt! Frische Ideen zur Attraktivitätssteigerung von Stadt und Land können bis zum am 5. Februar 2026 um 15.00 Uhr eingereicht werden. Dann endet die aktuelle IGP-Ausschreibung.
Neben dem IGP gibt es es für Gründende in Deutschland weitere, nicht nur über die Bundesregierung geförderte Wettbewerbe, die wegweisende Geschäftsideen stärken. Sie sind eine ideale Plattform, um kreative Ideen weiterzuentwickeln, Aufmerksamkeit zu gewinnen und den Weg in die Selbstständigkeit erfolgreich voranzuschreiten.
Deutscher Gründerpreis
Der Deutsche Gründerpreiszählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Gründende in Deutschland. Vom BMWE als Kooperationspartner unterstützt, würdigt er innovative Geschäftsideen, unternehmerisches Engagement und nachhaltige Geschäftsmodelle. Die Auszeichnung bietet nicht nur öffentliche Anerkennung, sondern auch ein starkes Netzwerk aus Fachleuten und Investoren. Dieses Netzwerk unterstützt Gründende auch bei weiteren Schritten. Der Deutsche Gründerpreis wird alljährlich im September verliehen.
Digitales Start-up des Jahres
Die Auszeichnung Digitales Start-up des Jahresehrt erfolgreiche junge Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft. Prämiert werden Gründungsteams, die dank Förderinstrumenten des BMWE in kurzer Zeit Fuß am Markt gefasst haben. Sie müssen innerhalb weniger Jahre einen Umsatz von mindestens100.000 Euroerzielt haben. Die unabhängige Jury aus Wirtschaftsfachleuten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern würdigt innovative Ideen, überzeugende Geschäftsmodelle und das schnelle Wachstum der Start-ups.
Weitere Wettbewerbe von verschiedensten Initiatoren
Möchten Sie Ihr Glück lieber bei kleineren Ausschreibungen versuchen oder für einen spezifischen Schwerpunkt? Dann stehen Ihnen zahlreiche weitere Optionen zur Verfügung. In Deutschland und europaweit gibt es jede Menge Gründungswettbewerbe für die unterschiedlichsten Branchen und Regionen. Forschungseinrichtungen, Verbände oder Unternehmen loben beispielsweise Preise aus. Von Agrarwirtschaft über Medizintechnik bis hin zu Verwaltung ist für jeden etwas dabei. Halten Sie am besten in Ihren bevorzugten Netzwerken Ausschau nach den Bewerbungsstarts. Viel Erfolg!
Mehr Tempo für Gründungen aus der Wissenschaft
04.12.2025, 14:45
exist-Förderung wird deutlich vereinfacht – neue IP-Dealdatenbank sorgt für mehr Transparenz.
Von der Uni direkt zum eigenen Unternehmen – das Bundesministerium für Wirtschaft und Enerige (BMWE) macht diesen Weg jetzt spürbar einfacher. Mit einem umfassenden Bürokratieabbau und einer neuen IP-Dealdatenbank modernisiert das BMWE die exist-Förderung und erleichtert damit jungen Innovatorinnen und Innovatoren den Start in die Selbstständigkeit. Wissensbasierte Existenzgründungen aus Hochschulen sollen so deutlich beschleunigt werden.
Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte Gitta Connemann betont, dass Gründende vor allem „klare Prozesse und schnelle Entscheidungen“ brauchen. „Wir wollen mit schlankeren Verfahren bei exist Maßstäbe für eine moderne, digitale Förderpolitik setzen. Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in welchem innovative Teams noch schneller ihre Geschäftsideen zur Marktreife bringen können“, so Connemann. Die Reformen im exist-Programm setzen daher auf digitale Abläufe, weniger Aufwand und mehr Transparenz.
Was ist neu?
Komplett digitale Antragstellung: Das Schriftformerfordernis entfällt; Anträge und Bescheide laufen nun vollständig digital.
Weniger Papierkram: Beim exist-Gründungsstipendium wurde die Zahl der Antragsformulare halbiert, der Umfang des Ideenpapiers deutlich verkürzt.
Mehr Pauschalen: Sachmittel können künftig pauschal beantragt und abgerechnet werden – ohne Einzelnachweise.
Entlastung während des Projekts: Reduzierte Auflagen und Meilensteine verschaffen Hochschulen und Gründungsteams mehr Freiraum.
Mehr Klarheit: Eine überarbeitete Webseite erleichtert den Überblick über Anforderungen und Abläufe.
Ein zentrales Element der Reform ist die neue IP-Dealdatenbank, entwickelt von der Technischen Universität Berlin im Auftrag des BMWE. „IP“ steht für „Intellectual Property“, zu deutsch: geistiges Eigentum. Gerade wissenschaftsbasierte Start-ups sind häufig auf den Zugriff auf Patente und andere Schutzrechte angewiesen, die an Hochschulen liegen. Die neue Datenbank schafft hier erstmals mehr Transparenz: Sie macht nachvollziehbar, wie geistiges Eigentum bewertet wird, und erleichtert so Gründungsteams wie auch Hochschulen die Orientierung. Dadurch können beide Seiten schon früh besser einschätzen, welchen Wert ihr geistiges Eigentum hat – ein wichtiger Faktor für zügige und faire Verhandlungen.
Über exist
Das exist-Programm des BMWE fördert wissensbasierte Gründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Es stärkt den Transfer von Forschung in marktfähige Produkte und Dienstleistungen und eröffnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine klare Karriereoption im Unternehmertum.
KfW erhöht Gründerkredit: jetzt 200.000 Euro für den Start ins Business sichern
04.12.2025, 14:42
Gute Nachricht für alle Gründenden: Der ERP-Gründerkredit Startgeld der KfW wird von 125.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht. Mehr Geld, mehr Möglichkeiten – das bedeutet mehr Power für gute Geschäftsideen.
Die KfW macht den Weg frei für noch größere Business-Pläne: Ab sofort können Sie mit dem ERP-Gründerkredit Startgeld bis zu 200.000 Euro für Ihre Gründung oder Nachfolge aufnehmen – 75.000 Euro mehr als bisher!
Was fördert der ERP-Gründerkredit Startgeld?
Die Kredite von bis zu 200.000 Euro gibt es für Folgendes:
Investitionen, z. B. für Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge oder Einrichtung
Betriebsmittel, z. B. Personalkosten, Mieten oder Beratungskosten
Material- und Warenlager
Kauf von Anteilen eines Unternehmens
Einen Kredit zu bekommen ist für Sie in folgenden Fällen möglich:
Sie gründen ein Unternehmen
Sie möchten in ein junges Unternehmen investieren
Sie möchten sich als Geschäftsführer an einem Unternehmen beteiligen
Sie möchten ein Unternehmen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge übernehmen
Das Unternehmen muss in Deutschland sitzen. Sie müssen zudem auch die Kreditsumme hier investieren.
Gute Konditionen: Warum sich der ERP-Gründerkredit lohnt
Warum ist das so eine gute Nachricht? Mehr Kapital bedeutet mehr Freiheit und Spielraum, um Ihre Ideen von Anfang an groß aufzuziehen. Egal, ob Sie in Ausstattung investieren, ein starkes Team aufbauen oder direkt in die Expansion gehen wollen – diese größere Finanzbasis gibt dem Unternehmergeist Rückenwind.
Die Konditionen sind dabei weiterhin super: Der Sollzins liegt bei je nach Laufzeit zwischen attraktiven 3,49 Prozent und 3,85 Prozent. Außerdem gibt es eine tilgungsfreie Anlaufzeit. Das gibt Ihrer Gründung die nötige Zeit, bis das Wachstum einsetzt.
SCHULEWIRTSCHAFT-PREIS 2025: Berufliche Orientierung gemeinsam neu denken – Start der Gründungswoche Deutschland
04.12.2025, 14:51
Heute werden in Berlin die Preisträgerinnen und Preisträger des SCHULEWIRTSCHAFT-PREISES ausgezeichnet.
Die Projekte der diesjährigen 30 Preisträgerinnen und Preisträger, die aus 105 bundesweiten Bewerbungen ausgewählt wurden, zeigen, wie vielfältig Partnerschaften zwischen Schule und Wirtschaft aussehen können – vom gemeinsamen Backen in der Schulküche über inklusive Bildungspartnerschaften, die Jugendlichen mit erschwerten Startbedigungen echte Teilhabe ermöglichen, bis hin zu Tandem-Programmen, in denen Auszubildende frühzeitig Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Berufswelt begleiten. Für die Unternehmen zahlt sich ihr Engagement aus: In den teilnehmenden Betrieben brechen weniger Auszubildende ihre Ausbildung ab als im Durchschnitt.
Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand: „Die ausgezeichneten Projekte zeigen wunderbar, wie gute Berufsorientierung gelingt: nah an der Praxis und mit Herz für die Fachkräfte von morgen. Auch kleine Handwerksbetriebe sind unter den Preisträgern – ebenso wie eine Unternehmerin aus der Initiative FRAUEN unternehmen. Sie engagieren sich weit über das normale Maß hinaus – neben dem Betrieb. Und gestalten damit Zukunft. Sie alle geben jungen Menschen Mut und zeigen, was möglich ist. Wer eine gute Ausbildung hat, kann vieles erreichen – sogar ein eigenes Unternehmen gründen oder übernehmen.“
Die Veranstaltung zur Preisverleihung des SCHULEWIRTSCHAFT-PREISES markiert gleichzeitig den Start der Gründungswoche Deutschland. Unter dem Motto „Gründen.Jetzt“ engagieren sich in der Aktionswoche vom 14. November bis 23. November 2025 über 1.200 Partnerinnen und Partner mit attraktiven, kostenfreien Angeboten für mehr Unternehmertum in Deutschland. Gründungsinteressierte können sich in zahlreichen Veranstaltung etwa zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten informieren oder sich hilfreiche Hinweise aus der Praxis zu ihren Geschäftsmodellen holen.
Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT
Im bundesweiten Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT engagieren sich Unternehmen sowie Kooperationen von Schulen und Unternehmen für eine bessere Berufsorientierung von Jugendlichen. Sie haben dabei ein Ziel: Jugendlichen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen und Orientierung auf dem Weg in die Berufswelt zu geben.
Nähere Informationen zum Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland finden Sie unter www.schulewirtschaft.de.
Die Gründungswoche Deutschland ist zugleich der deutsche Beitrag zur Global Entrepreneurship Week: einer internationalen Aktion zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmensgründungen. Das globale Netzwerk Global Entrepreneurship Network umfasst inzwischen über 190 Länder weltweit, die sich an der Global Entrepreneurship Week beteiligen.
In Deutschland korrdiniert das RKW Kompetenzzentrum im Auftrag des BMWE bundesweit die Gründungswoche Deutschland und ist zentraler Kontakt für alle beteiligten Akteure und Interessierten. Das RKW Kompetenzzentrum vertritt außerdem das BMWE im Global Entrepreneurship Network.
Weitere Informationen zur Gründungswoche Deutschland finden Sie unter www.gruendungswoche.de.
Jetzt bewerben für den Deutschen Gründerpreis 2026
04.11.2025, 14:51
Die Bewerbungsphase endet am 13. November 2025.
Der Deutsche Gründerpreis honoriert seit vielen Jahren erfolgreich Ideen, Mut und Ausdauer in der deutschen Gründungslandschaft. Für die Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ können sich interessierte Unternehmen noch bis zum 13. November 2025 über das Teilnahmeformular bewerben.
Diese Eigenschaften bringen ideale Kandidatinnen und Kandidaten mit:
überzeugende und vorbildhafte Gründungspersönlichkeit
innovative Geschäftsidee mit klarem Alleinstellungsmerkmal
langfristig tragfähiges Geschäftsmodell und Kraft zur eigenen Marke
nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, der Produkte sowie des Marktes eigene Unternehmenskultur
überzeugende und klare Präsentation des Unternehmens
Aber:
keine Tochtergesellschaft eines bestehenden Unternehmens
keine Ausgründung aus einem bestehenden Unternehmen mit bereits bestehenden Produkten
nicht durch Übernahme oder Zukauf entstanden
Die Finalistinnen und Finalisten aus beiden Kategorien werden nach der letzten Jurysitzung im Juni 2026 bekannt gegeben. Am 8. September 2026 wird der Deutsche Gründerpreis in Berlin verliehen.
Die Partner des Deutschen Gründerpreises sind der Deutsche Sparkassenverband, Porsche, ZDF und stern. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
World-Café der Gründungswoche Deutschland in Düsseldorf – jetzt anmelden!
04.11.2025, 15:00
Die Gründungswoche Deutschland führt die erfolgreiche World-Café-Veranstaltungsreihe für Partnerinnen oder Partner der Aktionswoche auch im Jahr 2025 fort. Die Veranstaltungen laufen unter dem diesjährigen Motto der Gründungswoche Deutschland „Gründen. Jetzt.“.
Die Gründungswoche Deutschland lädt gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und dem RKW Kompetenzzentrum als bundesweite Koordinierungsstelle der Aktionswoche ein zum
World-Café der Gründungswoche Deutschland „Gründen. Jetzt.“
Donnerstag, 23. Oktober 2025 10:30 bis 15:30 Uhr NRW.BANK Kavalleriestraße 22 Düsseldorf
Im Fokus der Diskussion soll stehen, wie der Gründungsstandort Deutschland gestärkt werden kann. Die Teilnehmenden erwarten spannende Impulse aus der Praxis und eine anschließende Panel-Diskussion mit Akteuren der Gründungslandschaft aus der Region. Danach widmen sich die Teilnehmenden in moderierten Gruppen aktuellen Fragen und Herausforderungen rund um die Gründungsunterstützung.
Sie sind noch nicht als Partnerin oder Partner registriert und überlegen, künftig Teil des starken Netzwerkes von bundesweit über 1.200 Akteuren aus dem Bereich der Gründungsförderung und -unterstützung zu werden? Auch potentiell neue Partnerinnen und Partner sind willkommen teilzunehmen.
Programm
10:30 Uhr
Einlass und Registrierung
11:00 Uhr
Veranstaltungseröffnung
Dr. Johannes Velling, Ministerialdirigent, Leiter der Abteilung Digitalisierung, Start-ups und Dienstleistungen, Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
11:05 Uhr
Begrüßung
Holger Maus, Ministerialdirigent, Leiter des Referats „Unternehmensgründung, Finanzierungs- und Förderberatung“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
11:10 Uhr
Gründen. Jetzt. – Gründungswoche Deutschland 2025
Stephanie Kropf, Leiterin Bundesweite Koordinierungsstelle der Gründungswoche Deutschland, RKW Kompetenzzentrum
11:20 Uhr
Gründen. Jetzt. – Gründen in herausfordernden Zeiten
Impulse aus der Praxis
Anschließend Panel-Diskussion mit dem Impulsgebenden und
Holger Maus, Ministerialdirigent, Leiter des Referats „Unternehmensgründung, Finanzierungs- und Förderberatung“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Ingo Otten, Leiter der Kreditabteilung, Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen (angefragt)
Dr. Nikolaus Paffenholz, Fachpolitischer Sprecher für Existenzgründung und Unternehmensförderung, IHK Düsseldorf
Im Jahr 2025 findet die bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „Gründen. Jetzt.“ vom 17. bis 23. November statt. Eine Übersicht über das komplette Angebot sowie weitere Informationen bietet die zentrale Webseite der Gründungswoche Deutschland. Das RKW Kompetenzzentrum ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) die bundesweite Koordinierungsstelle der Gründungswoche Deutschland und zentraler Kontakt für alle beteiligten Akteure und Interessierten.
Deutscher Startup Monitor 2025: Standort Deutschland erlebt ein Momentum
09.10.2025, 14:03
Krise? Jetzt erst recht! So könnte man die Haltung der Gründenden in Deutschland aktuell zusammenfassen – zutage gebracht vom Deutschen Startup Monitor 2025.
Die vom Startup-Verband herausgegebene und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte Studie zeigt der Politik alljährlich wichtige Impulse auf. Dazu gehören 2025 auch Erkenntnisse, die – trotz der allgemein angespannten Lage – optimistisch stimmen:
Deutschland erlebt ein Momentum: Fast 40 % der Gründenden halten Deutschland inzwischen für einen attraktiveren Standort als die USA – ein Anstieg um 6 Prozentpunkte gegenüber 2024. Im europäischen Vergleich sehen sogar mehr als 60 % Deutschland als führend an.
KI als Wachstumstreiber: Für fast die Hälfte der Start-ups (45,1 %) gehört Künstliche Intelligenz inzwischen zum Herzstück ihres Produkts. Deutlich mehr als noch im Vorjahr. Auch die Investitionen in diesem Bereich haben das Vorjahresniveau bereits übertroffen, wenngleich das Wachstumstempo in den USA noch höher ist.
DeepTech gewinnt an Strahlkraft: 11 % der Start-ups in Deutschland lassen sich als DeepTech-Unternehmen klassifizieren, mehr als 30 % begreifen sich selbst als solches. Die Bedeutung von DeepTech nimmt also zu. Dadurch wird die Verbindung von Unternehmertum zu Forschung enger.
Start-up-Gründerinnen wieder im Aufwind: Nach dem Rückgang im Vorjahr ist der Anteil an Frauen unter den Start-up-Gründenden von 18,8 % auf 19,8 % leicht gestiegen. Damit bleibt das Niveau zwar deutlich ausbaufähig, doch der Trend zeigt immerhin wieder nach oben.
DefenseTech mit Rekordfinanzierungen: Bislang sind 2025 bereits rund 900 Millionen Euro in den Bereich DefenseTech geflossen – doppelt so viel wie im gesamten Vorjahr. Etwa 1,7 % der Start-ups fokussieren sich auf militärische Kunden, weitere 24,1 % entwickeln Produkte mit ziviler und militärischer Nutzung. „Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der europäischen Unterstützung der Ukraine, ist darüber hinaus aber auch im Kontext der generellen Stärkung des Militärhaushalts in Deutschland und Europa zu sehen“, heißt es im Deutschen Startup Monitor.
Ministerin Reiche bündelt Maßnahmen in Start-up-Strategie
Und wie geht es für die Gründungsszene in Deutschland weiter? „Der Deutsche Startup Monitor 2025 ist ein wertvoller Kompass, um den Kurs der Bundesregierung kontinuierlich an den Bedürfnissen der Start-ups und Scale-ups auszurichten und ihn gemeinsam mit der Gründerszene weiterzuentwickeln“, so Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, in der aktuellen Ausgabe. „Deshalb werde ich all diese Themen im Schulterschluss mit der gesamten Bundesregierung in einer Start-up- und Scale-up-Strategie bündeln und ihre Umsetzung konsequent vorantreiben.“
Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, machen die Ergebnisse des diesjährigen Deutschen Startup Monitors Mut: „Unsere Studie macht deutlich, dass Gründerinnen und Gründer im Angesicht der Krise nicht aufgeben, sondern erst recht ihr Ding durchziehen. Warum? Weil sie auf die Zukunft setzen!“
Über den Deutschen Startup Monitor
Der Deutsche Startup Monitor ist die ausführlichste Untersuchung der deutschen Start-up-Szene. Seit 2013 erscheint er jährlich und basiert auf einer bundesweiten Befragung von Start-up-Gründenden. In den Deutschen Startup Monitor 2025 flossen 1.846 Datensätze ein. Herausgegeben wird die Studie vom Bundesverband Deutsche Startups, der zentralen Interessenvertretung der deutschen Start-up-Szene.
deGUT 2025: Deutschlands größte Gründungsmesse steht in den Startlöchern – mit starken Angeboten des BMWE
07.10.2025, 12:12
Am 10. und 11. Oktober 2025 verwandelt sich die ARENA Berlin wieder in Deutschlands Hotspot für Gründende und junge Unternehmen. Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) bringen an zwei Tagen alles zusammen, was für eine erfolgreiche Gründung zählt: Wissen, Beratung, Inspiration und die passenden Kontakte.
Schirmherr der Messe ist traditionell das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), das auch in diesem Jahr mit einem eigenen Programm auf der deGUT vertreten ist. Wer überlegt zu gründen, sich in der frühen Wachstumsphase befindet oder den nächsten großen Schritt wagen möchte, findet hier praxisnahe Unterstützung und wertvolle Tipps.
Das BMWE-Forum: Austausch und Inspiration
Im Zentrum des Messeauftritts steht das BMWE-Forum. Dort erfahren Besucherinnen und Besucher, wie sie von den vielfältigen Förderprogrammen des Bundes profitieren können. Expertinnen und Experten stehen Rede und Antwort, erklären, welche Förderinstrumente zu welchem Vorhaben passen und geben konkrete Hinweise für den Antragsweg.
Das Forum ist aber mehr als ein Infopoint: Auf der Bühne diskutieren Gründerinnen und Gründer, Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis über aktuelle Herausforderungen und Chancen. Es geht um Fragen wie: Welche Rolle spielen Start-ups für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands? Wie können junge Unternehmen schneller wachsen? Und welche Trends zeichnen sich in den kommenden Jahren ab?
Merken Sie sich diese Event-Highlights doch schon mal vor:
Gründung in school – Gründungsgeist beginnt im Klassenzimmer
Wie man schon in der Schule Lust aufs Gründen macht, zeigen die Mitgliedsinitiativen der Geschäftsstelle des Bundeswirtschaftsministeriums „Gründung in school“ erfolgreich auf. Sie unterstützen Lehrkräfte dabei, wirtschaftliche Zusammenhänge in den Schulalltag zu integrieren und den unternehmerischen Mut ihrer Schüler und Schülerinnen zu stärken. Auf der deGUT erleben Sie den Gründungsgeist der Jüngsten hautnah beim Pitch mit Schülerfirmenprojekten. Lernen Sie spannende Geschäftsideen von morgen kennen! Hier gibt’s Infos zum Termin.
Frühe Hürden meistern – mit geförderter Beratung durch go-inno
Kleine und mittlere Unternehmen stehen unter Innovationsdruck – doch oft fehlen Zeit und Ressourcen, um bei technischen Entwicklungen oder Managementmethoden auf dem neuesten Stand zu sein. Genau hier setzt das Beratungsförderprogramm go-inno des BMWE an: Es übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für externe Beratungen durch autorisierte Beratungsunternehmen. Wie go-inno bei bei Neugründungen helfen kann, erfahren Sie live bei der Veranstaltung „Von der Idee zur Innovation – Das Beratungsförderprogramm go-inno“. Der Geschäftsführer des jungen Unternehmens 80 Beats Medical GmbH und der Geschäftsführer der autorisierten Unternehmensberatung ATeNe GmbH berichten aus der Praxis und stehen für Fragen zur Verfügung.
Gut vernetzt durch die Transformation – Wissen teilen, Innovationen voranbringen
Der Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ unterstützt Mittelständler und Start-ups mit dem bundesweiten Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren und der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand. Diese dienen als Anlaufstellen für die digitale Transformation – sowohl vor Ort als auch online. Bei Bedarf werden Unternehmen zusätzlich mit weiteren Initiativen vernetzt, beispielsweise dem Start-up Energy Transition Hub (SET Hub) der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder der Gründungswoche Deutschland. Auf der Veranstaltung Mittelstand Digital – Unterstützung auch für Gründende erhalten Sie nähere Infos aus erster Hand. Und ein weiterer spannender Termin zum Vormerken: Unter dem Motto „Gründen. Jetzt.“ bietet die Gründungswoche Deutschland vom 17. bis 23. November 2025 wieder zahlreiche Angebote zu den unterschiedlichsten Gründungs- und Nachfolgethemen an. Aber auch außerhalb der Aktionswoche finden Interessierte im Veranstaltungskalender der Gründungswoche Deutschland vielfältige Events – schauen Sie mal rein.
Selbstständigkeit im Handwerk – zwei Strategien im Vergleich
Neugründung oder Unternehmensübernahme? Anhand von konkreten Beispielen aus der Handwerksbranche berichten Gründende über ihre Überlegungen, warum sie sich für die eine oder die andere Option entschieden haben. Die Teilnehmenden an der Veranstaltung „Nachfolge versus Neugründung – Austausch im Handwerk“ erhalten wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Beweggründe, die hinter den beiden Formen des unternehmerischen Starts stehen und können daraus Schlüsse für die eigene Gründung ziehen.
Einblick in die Forschungsförderung – Ihr Kompass durch die Angebote
Die Bundesregierung unterstützt Forschungs- und Innovationsaktivitäten in unterschiedlichen Bereichen mit einem vielfältigen Instrumentarium. Doch angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten ist es nicht immer einfach, das Passende für das eigene Vorhaben zu finden. Genau hier setzt die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes an. In ihrem Vortrag gibt Beraterin Dr. Ricarda Rieck einen Einblick in das kostenfreie Informations- und Beratungsangebot der Förderberatung. Sie erfahren, wie Sie beim Einstieg in das Fördersystem unterstützt werden und wie Sie das passende Förderangebot für Ihre Projektidee finden. Ein Überblick über aktuell geöffnete Programme rundet den Beitrag ab.
Europas beste Ideen im Rampenlicht – Gewinnerprojekte hautnah
Bei der Vorstellung der nationalen Gewinnerprojekte des Europäischen Unternehmensförderpreises (European Enterprise Promotion Award, EEPA) rücken Initiativen ins Rampenlicht, die sich erfolgreich der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen in Europa verschrieben haben. Der Preis wird jährlich von der Europäischen Kommission vergeben. Wer wissen möchte, was die Teilnahme am Wettbewerb bringt, kann dies im direkten Austausch mit den Gewinnerinnen und Gewinnern sowie dem BMWE erfahren. Erfahren Sie alle Infos zum Termin.
Gründungswoche Deutschland – Gründung: Start-up!
Wenn Sie das beliebte TV-Format „Die Höhle der Löwen“ kennen, dürfte Ihnen das Prinzip der Veranstaltung „Gründung: Start up!“ vertraut vorkommen: Im Pitch präsentieren Gründende ihre innovativen Geschäftsideen und versuchen, das Publikum von sich zu überzeugen. Man kann sich inspirieren lassen, in den Austausch gehen – und am Ende darüber abstimmen, welche Idee am besten gefallen hat. Merken Sie sich die Pitches schon mal vor!
Frühstücks-Event der Gründungswoche Deutschland – „Gründen. Jetzt.“
Die Partnerinnen und Partner der Gründungswoche Deutschland sowie alle interessierten Akteure der Gründungslandschaft lädt das BMWE auch in diesem Jahr wieder herzlich zum Gründungsfrühstück „Gründen. Jetzt.“ ein. Als Teilnehmende des Frühstücks lernen Sie andere Partnerinnen und Partner der Gründungswoche Deutschland kennen und werfen gemeinsam mit dem BMWE einen Blick auf aktuelle Schwerpunkte, Herausforderungen sowie Ideen rund um die Themen Neugründung und Nachfolge. Besonderer Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Zielgruppe der jungen Menschen. Mehr Informationen und Anmeldung.
Gründen in freien Berufen – praxisnahe Unterstützung vom Profi
Was haben Hebammen, Rechtsanwälte, Ingenieurinnen, Kunst- und Medienschaffende gemeinsam? Sie alle üben freie Berufe aus – dazu zählen natürlich noch Dutzende Berufe mehr. Wer als Freiberufler gründen möchte, findet am Institut für freie Berufe (IFB) seine erste Anlaufstelle. Das an der Uni Erlangen-Nürnberg angesiedelte Institut bietet Rat und Unterstützung vor und nach der Existenzgründung, außerdem Workshops, Seminare und Coachings für Freischaffende. Auf der deGUT können Sie mit IFB-Vertreterin Julia Miller direkt in Kontakt kommen. Hier alle Infos zur Veranstaltung Gründen in freien Berufen.
Future Farming – Geförderte Innovationen in Land- und Ernährungswirtschaft
Die Landwirtschaft der Zukunft zeichnet sich durch den Einsatz von KI, Robotik und anderer smarter Technologien aus. Das Ziel: eine nachhaltigere und ressourcenschonendere Produktion von Nahrungsmitteln zu ermöglichen. Auf der Veranstaltung „Future Farming – Wie Innovationen in der Land- und Ernährungswirtschaft gefördert werden können“ erfahren Sie, welche Förderinstrumente zur Verfügung stehen, um nachhaltige Projekte, innovative Technologien und vielversprechende Kooperationen im Agrar- und Ernährungsbereich voranzubringen.
Erprobtes Konzept, sichere Schritte – Franchise als Gründungsweg
Franchise ist eine Gründungsform, bei der man ein erprobtes Konzept übernimmt, statt ein Unternehmen komplett neu aufzubauen. Die Veranstaltung „Franchise – Eine gute Alternative für Gründer:innen“ beleuchtet die Chancen und Vorteile dieser Gründung. Unter der Moderation von Reinhard Giese (BMWE) und Vincent Berckenhagen (Deutscher Franchiseverband) erhalten Teilnehmende praxisnahe Einblicke direkt von einem erfahrenen Franchisegeber.
StartDeins – Ihr Shortcut zur digitalen Gründung
Gründen ohne Papierkram? Mit der Gründerplattform-App und „StartDeins“ wird das möglich. Steuerliche Erstanmeldung über ELSTER, die Gewerbeanmeldung und weitere Schritte erledigen Sie bequem auf einer Plattform – ohne doppelte Dateneingaben. Für Gründungen in Berlin erfolgt die ELSTER-Anmeldung und die Gewerbeanmeldung bereits e-to-e digital. So funktioniert digitale Gründung heute. Lassen Sie sich mit „StartDeins“ die neue Realität zeigen! Hier geht’s zum Event.
Innovative Ideen & starkes Engagement: Deutscher Gründerpreis 2025 verliehen
11.09.2025, 11:40
Von Quantencomputing über Robotik bis Traditionsmarken – die Ausgezeichneten stehen für Erfindergeist und Mut. Als bestes Start-up wurde PlanQC aus Bayern ausgezeichnet.
Seit Dienstagabend stehen die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Gründerpreises 2025 fest. Der prestigeträchtige Award wurde vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im ZDF-Hauptstadtstudio verliehen. Die Auszeichnung als bestes Start-up ging an PlanQC, einem führenden Start-up im Bereich Quantencomputing. Das noch junge Unternehmen mit Sitz in Garching bei München entwickelt skalierbare Quantencomputer. Gegründet wurde PlanQC von Alexander Glätzle, Sebastian Blatt und Johannes Zeiher.
In der Kategorie Aufsteiger konnte sich das Unternehmen NEURA Robotics gegen seine Mitstreiter durchsetzen. Das in Metzingen bei Stuttgart ansässige Unternehmen entwickelt KI-gestützte, kognitive und teilweise humanoide Roboter, die selbstständig agieren. Das schnelle Wachstum der Belegschaft zeigt, welche ehrgeizige Rolle NEURA Robotics in der Weiterentwicklung der Robotik spielt. Gründer und CEO des Unternehmens ist David Reger.
Lebenswerk: Preis für STIHL – eines der „ältesten Start-ups”
Mit einem Preis für sein Lebenswerk ist Hans Pater Stihl geehrt worden. Der ehemalige Chef des Motorsägen-Pioniers STIHL aus dem schwäbischen Waiblingen erhielt die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement als Unternehmer und Förderer seiner Mitarbeitenden. Der heute 93-Jährige habe eine „der ganz großen Geschichten des deutschen Mittelstands“ geschrieben, und seine Firma könne als eines „ältesten Start-ups“ bezeichnet werden, hieß es in der Laudatio.
Über einen Sonderpreis der Partner des Deutschen Preises konnte sich das gesamte Team der Rotkäppchen-Mumm Gruppe freuen. Das Traditionsunternehmen mit Sitz in Freyburg, Sachsen-Anhalt, habe im Laufe seiner „sehr abwechslungsreiche Firmengeschichte” immer wieder bewiesen, wie man sich erfolgreich neu erfindet, so ZDF-Intendant Norbert Himmler.
Wenn Ideen Schule machen: Gründerpreis für junge Talente
Den Deutschen Gründerpreis für Schüler:innen verleiht traditionell das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner wurden bereits im Juni in Frankfurt am Main gekürt und gestern in Berlin nochmals auf der großen Bühne geehrt. Den ersten Platz konnte sich das Team „Intima“ der Beruflichen Schulen Eschwege (Nordhessen) sichern. Die vier Schüler überzeugten die Jury mit ihrer App zur Aufklärung über Verhütung ganz besonders.
„Ich bin überzeugt: Man kann gar nicht früh genug anfangen, unternehmerisch zu denken“, so Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragte für den Mittelstand, in ihrer Laudatio. „Gerade heute – mit Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und zu wenig Nachwuchs – brauchen wir junge Menschen, die die Welt verändern und besser machen wollen. Der Deutsche Gründerpreis beweist heute wieder: Das Potenzial ist riesig!“
Ausgezeichneter Einsatz: Lehrkraft und Sparkasse des Jahres geehrt
Als „Lehrkraft des Jahres“ wurde ebenfalls bereits im Juni Martin Albus von der Geschwister-Scholl-Schule in Tübringen ausgezeichnet. Den Preis erhält er für sein langjähriges Engagement und das positive Feedback seiner Schülerinnen und Schüler, die er regelmäßig durch den Wettbewerb begleitet hat. Der Preis „Sparkasse des Jahres“ ging an die Hamburger Sparkasse (Haspa) für ihren kontinuierlichen Einsatz für die Teams sowie ihre beständige Unterstützung des Deutschen Gründerpreises.
Über den Deutschen Gründerpreis und den Deutschen Gründerpreis für Schüler:innen
Der Deutsche Gründerpreis gilt als Oscar der hiesigen Gründerszene. Seit 1997 ehrt er erfolgreiche Gründerinnen und Gründer, macht ihre Leistungen sichtbar und bietet vielfältige Unterstützung. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, Start-up, Aufsteiger und Lebenswerk vergeben; zusätzlich kann ein Sonderpreis für außergewöhnliche Leistungen verliehen werden. Getragen wird er von Sparkassen, ZDF, Porsche sowie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zu den weiteren Förderern zählen die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Als Kooperationspartner fungiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Bund startet neue Start-up-Strategie – Community soll mitgestalten
22.08.2025, 10:52
Deutschland will sein Start-up-Ökosystem auf die Überholspur bringen: Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat am 12. August 2025 den Beteiligungsprozess für die neue Start-up- und Scale-up-Strategie der Bundesregierung gestartet. Bis zum 8. September 2025 können alle Stakeholder der Branche ihre Ideen einbringen.
Ob Mitglieder der Start-up-Community oder Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – gefragt sind konkrete Ideen von Insidern, wie junge Unternehmen in Deutschland schneller wachsen und international konkurrenzfähig werden können. Im Zentrum steht das Ziel, Innovationskraft „Made in Germany“ wieder ganz vorne zu positionieren und Deutschlands Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Dafür sollen die Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag mit praxisnahen Vorschlägen aus der Start-up-Szene zusammengeführt werden.
Die Beteiligung läuft über eine Online-Umfrage mit Leitfragen, etwa zur Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten oder zur Einführung einer digitalen Plattform, die Gründungen innerhalb von 24 Stunden ermöglicht. Nach der Sommerpause sollen die Rückmeldungen in Workshops diskutiert werden.
Auf dieser Grundlage will das BMWE einen Strategievorschlag erarbeiten und mit den Bundesressorts abstimmen. Um die Rahmenbedingungen für Start-ups und Scale-ups schnell zu verbessern, sollen die Maßnahmen der neuen Strategie praxisnah und möglichst kurzfristig umsetzbar sein.
Gestalten Sie mit! Wenn Sie die Chancen und Herausforderungen innovativer Unternehmen aus erster Hand kennen, bringen Sie Ihre Ideen und Vorschläge in die Online-Umfrage ein.
Gründungswoche Deutschland erhält Compass Award und ist Global Entrepreneurship Week Champion
15.10.2025, 16:58
Bei der feierlichen Verleihung der Compass Awards durch das Global Entrepreneurship Network (GEN) am 03. Juni 2025 in Indianapolis, USA, wurde die Gründungswoche Deutschland nun erneut geehrt und erhielt zum zweiten Mal in Folge die begehrte Auszeichnung als Global Entrepreneurship Week Champion.
Mit der Auszeichnung würdigte das Global Entrepreneurship Network die herausragenden Leistungen, mit der die Gründungswoche Deutschland Jahr für Jahr die nächste Gründungsgeneration inspiriert und die Angebote, mit denen sie die 1.200 Partnerorganisationen einbindet, unterstützt und deren Engagement sichtbar macht.
„Die Gewinner der Compass Awards sind mutige Wegbereiter, die unter schwierigen Bedingungen Außerordentliches geleistet haben, um Hindernisse für Unternehmertum zu beseitigen und in ihrem Umfeld Chancen zu schaffen“, sagte Jonathan Ortmans, Präsident des Global Entrepreneurship Network. „Sie sind Vorbilder vor Ort und für Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt.“
Das GEN ist eine internationale Organisation, die sich in über 190 Ländern für Unternehmensgründungen und -wachstum einsetzt. Mit den jährlichen Compass Awards werden herausragende Leistungen in den Bereichen Unternehmertum, Politikgestaltung, Investorenunterstützung und Forschung gewürdigt sowie Personen und Organisationen geehrt, die Unternehmerinnen und Unternehmern weltweit bei der Gründung unterstützen.
Stephanie Kropf, Leiterin der Gründungswoche Deutschland im RKW Kompetenzzentrum, nahm die Auszeichnung in Indianapolis persönlich entgegen. In ihrer Dankesrede betonte sie die wichtige Rolle der Partnerinnen und Partner – darunter Kammern, Schulen, Hochschulen, Gründungsinitiativen, Wirtschaftsförderungen und andere mehr – und unterstrich den hohen Stellenwert des internationalen Netzwerks: „Mit der Gründungswoche Deutschland setzen sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das RKW Kompetenzzentrum seit nunmehr 15 Jahren für die Stärkung von Gründungsgeist und Unternehmertum in Deutschland ein. Der jährliche Erfolg beruht maßgeblich auf dem großen Engagement der 1.200 Partnerinnen und Partner. Mit diesem Engagement nicht nur Teil des bundesweiten, sondern darüber hinaus auch dieses außergewöhnlichen internationalen Netzwerkes sein zu dürfen, ist für sie dabei von besonderer Bedeutung.“
Im Jahr 2025 findet die bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „Gründen. Jetzt.“ vom 17. bis 23. November statt. Eine Übersicht über das komplette Angebot sowie weitere Informationen bietet die zentrale Webseite der Gründungswoche Deutschland.
Das RKW Kompetenzzentrum ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) die bundesweite Koordinierungsstelle der Gründungswoche Deutschland und zentraler Kontakt für alle beteiligten Akteure und Interessierten. Das RKW Kompetenzzentrum vertritt darüber hinaus das BMWE im Global Entrepreneurship Network.
Mit der Gründungswoche Deutschland setzen sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das RKW Kompetenzzentrum bereits seit 2010 für die Stärkung von Gründungsgeist und Unternehmertum in Deutschland ein. Die bundesweite Aktion ist der deutsche Beitrag zur Global Entrepreneurship Week (GEW), einer Aktionswoche, die weltweit jedes Jahr zeitgleich in der jeweils dritten Novemberwoche stattfindet.
Start-up Gründerinnen in Ostdeutschland: Frauen trotzen den Bedingungen
27.05.2025, 09:19
Der Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch“ beleuchtet die Gründungsbedingungen für Frauen in den ostdeutschen Bundesländern. Zentrale Erkenntnis: Die Bedingungen verbessern sich, es gibt aber auch Potenziale. Trotzdem sind die Gründerinnen resilient – und erfolgreich.
Vielfältige Bemühungen zeigen Wirkung: Der Start-up-Standort Ostdeutschland zeigt verbesserte Bedingungen für Gründerinnen. Das ist eine Erkennnis des Reports „Startup. Gründerin. Ostdeutsch“. So schätzen 61 Prozent der Gründenden das Start-up-Ökosystem allgemein gut ein. Als besonders vorteilhaft sehen sie dabei die Nähe zu Universitäten (80,5 Prozent) sowie das Netzwerk zu anderen Gründenden (71,5 Prozent).
Dazu kommt: Für Start-up-Gründerinnen nicht nur in Ostdeutschland gibt es ein breites Angebot an Gründungsunterstützung auf Bund-, Land- und EU-Ebene. Dieses umfasst neben Hinweisen zu Netzwerken auch Finanzierungs- und Beratungshilfen.
Besonders herausfordernd ist für die Gründerinnen insbesondere die aktuelle weltpolitische Lage. Krisen verstärken die unternehmerischen Risiken.
Doch die Entwicklungen sind dennoch gut: 60 Prozent der Start-ups von Frauen in Ostdeutschland halten sich langfristig am Markt. Außerdem gründen 90 Prozent der Gründerinnen aus Verbundenheit zu Ostdeutschland, sind also in der Region verwurzelt.
And the winner is – German Startups Awards 2025 verliehen
26.05.2025, 13:50
Der Startup-Verband hat zum sechsten Mal die innovativsten Köpfe des deutschen Startup-Ökosystems ausgezeichnet. Die feierliche Gala der German Startup Awards fand am 22. Mai 2025 im TIPI am Kanzleramt in Berlin statt.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche eröffnete die Preisverleihung mit einem Impuls.
Gründerin des Jahres wurde Irene Klemm. Ihre Lern-App Edurino ermöglicht digitales Lernen in Familien und Kitas schon im Vorschulalter. Und das pädagogisch fundiert, spielerisch und verantwortungsbewusst.
Über den Titel Gründer des Jahres konnte sich Daniel Khachab freuen. Seine Plattform Choco bietet eine digitale Infrastruktur, die Gastronomie und Lieferanten effizient verbindet. Dabei wirkt sie aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.
Der Sonderpreis geht in diesem Jahr an den High-Tech Gründerfonds (HTGF). In den letzten 20 Jahren hat der HTGF über 700 Start-ups gefördert und damit über 150.000 Arbeitsplätze geschaffen. Das macht ihn zu einem maßgeblichen Gestalter der Finanzierung in der Frühphase in Deutschland.
Verena Pausder, Vorsitzende des Startup-Verbands über die Ausgezeichneten: „Unsere Preisträger*innen zeigen, wofür das deutsche Start-up-Ökosystem steht: wissenschaftliche Exzellenz, gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Vision.“
Resilient und risikobereit: Jeder siebte Gründende in Deutschland kommt aus dem Ausland
20.05.2025, 16:32
Der Migrant Founders Monitor 2025 zeigt, dass bei Unicorns sogar fast jeder vierte Gründende aus dem Ausland stammt. Hier sind sechs Kernergebnisse der Studie.
Einwanderung ist der zentrale Wachstumstreiber für den Gründungsstandort Deutschland. Das zeigen die Daten des neuen Migrant Founders Monitor für 2025, den der Startup-Verband und die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung herausgeben.
Die sechs zentralen Erkenntnisse:
Migrant Founders gründen innovativ und hochschulnah: 57 Prozent der Start-ups von Migrant Founders entstehen im Umfeld von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dass die Gründungen von Menschen aus dem Ausland nicht nur wissenschaftsnah sind, sondern auch innovativ, zeigt sich an anderen Fakten: 21 Prozent halten Patente für eigene Technologien. 14 Prozent der Migrant-Start-ups sind Deep-Tech-Gründungen (11 Prozent bei allen Start-ups).
Migrant Founders haben extrem gute Bildung: 91 Prozent der Migrant Founders haben einen Hochschulabschluss. Darunter 56 Prozent im MINT-Bereich. Bei allen Grünenden ist der Anteil der Hochschulabsolvierenden mit 87 Prozent etwas geringer, 47 Prozent von ihnen haben einen MINT-Abschluss.
Zugang zum Ökosystem ist schlechter:Migrant Founders bewerten ihre Netzwerke in Deutschland seltener als gut (46 Prozent vs. 57 Prozent bei allen Gründenden). Barrieren in der Start-up-Szene müssen also weiter ab- und Netzwerke aufgebaut werden.
Großer Anteil von Unicorn-Gründenden aus dem Ausland: 23 Prozent derjenigen, die ein Start-up mit Milliardenbewertung gegründet haben, stammen aus dem Ausland. Damit ist der Anteil bei Unicorn-Gründenden noch höher als bei allen Start-ups. Dort ist es mit 14 Prozent jeder Siebte.
Resilienter und risikobereiter: 57 Prozent der Gründenden aus dem Ausland sehen ihre Stärken in der Resilienz (51 Prozent bei allen Gründenden). Ähnlich sieht es bei der Risikobereitschaft aus. Hier liegt der Wert bei Gründenden aus dem Ausland höher als bei allen Gründenden (44 vs. 36 Prozent).
Attraktiv für internationale Talente: 55 Prozent der Gründenden aus dem Ausland bewerten die gesellschaftliche Offenheit positiv als Faktor fürs Gründen. In Städten wie Berlin (71 Prozent) oder Köln (74 Prozent) liegen die Werte noch höher. In den ostdeutschen Flächenländern sind sie hingegen deutlich niedriger.
Gründende aus dem Ausland sind also weiterhin ein wichtiger Faktor für den Gründungsstandort Deutschland. Sie finden gute Bedingungen für Ihre Gründung vor, auch wenn es an manchen Stellen Verbesserungsbedarf gibt.
Der Migrant Founders Monitor analysiert die Bedingungen für Gründende mit Einwanderungsgeschichte für das Start-up-Ökosystem in Deutschland. Datenbasis ist der Deutsche Startup Monitor, bei dem 1.828 Teilnehmende befragt werden. 255 Gründende mit Einwanderungsgeschichte wurden dabei berücksichtigt. Der Begriff Einwanderungsgeschichte folgt dabei der Definition des Statistischen Bundesamts.
Über den Startup-Verband
Der Startup-Verband ist die Interessenvertretung der Startup-Industrie. Er hat nach eigenen Angaben ein Netzwerk von 1.200 Mitgliedern und schafft Austausch zwischen Start-ups, Scale-ups, Investorinnen, Investoren und der Wirtschaft allgemein. Ziel ist, einen noch gründungsfreundlicheren Standort Deutschland zu schaffen.
Mikromezzaninfonds Deutschland verlängert: BMWE stärkt Gründungen und kleine Unternehmen
07.05.2025, 15:20
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) verlängert den Mikromezzaninfonds Deutschland. Ziel des Fondsangebots: Gründungen sowie Klein- und Kleinstunternehmen den Zugang zu Krediten zu erleichtern. Bis zu 150.000 Euro Förderung sind möglich.
Gründende sowie Kleinstunternehmen tragen durch Investitionen und das Schaffen von Arbeitsplätzen stark zum Wohlstand in Deutschland bei. Eine der Herausforderungen ist der Zugang zu Kapital. Je kleiner das Unternehmen, umso schwieriger ist oftmals der Zugang zu Krediten.
Die Gründe dafür:
fehlende Sicherheiten und
relativ hohe Prüf- und Verwaltungskosten im Vergleich zum relativ geringen Finanzierungsvolumen
Hier setzt der Mikromezzaninfonds Deutschland III an:
Unternehmen können darüber eine Finanzierung von bis zu 100.000 Euro gegen eine stille Beteiligung erhalten.
Besondere Zielgruppen wie Gemeinwohlorientierte Unternehmen oder ökologisch nachhaltige Unternehmen können sogar bis zu 150.000 Euro erhalten.
Mezzaninfinanzierungen stärken die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis der Unternehmen und erleichtern den Zugang zu Fremdkapital.
Was ist Mezzaninfinanzierung?
Mezzaninfinanzierungen ist eine Finanzierungsart, die zwischen Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung liegt. Die Mezzaninfinanzierung stärkt die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis und dadurch das Rating des Unternehmens. An der Verteilung der Unternehmens- und Stimmanteile ändert sich dadurch nichts. Der Kapitalgeber hat keinen Einfluss auf das operative Geschäft. Für die Finanzierung muss das Unternehmen ein Festentgelt entrichten und den Kapitalgeber am Gewinn beteiligen.
Der Mikromezzaninfonds wird durch den Europäischen Sozialfonds Plus der EU und das ERP-Sondervermögen finanziert.
Der Antrag kann im jeweiligen Bundesland gestellt werden.
Die Bewerbungsphase für den KfW Award Gründen 2025 ist gestartet. Mit dem Wettbewerb zeichnet die KfW Unternehmen ab dem Gründungsjahr 2020 aus. Bewerbungen sind bis 1. Juli 2025 möglich.
Teilnehmen können Start-ups aller Branchen. Voraussetzung: Sie wurden ab 1. Januar 2020 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen. Als Preisgeld stehen insgesamt 35.000 Euro bereit.
Der Wettbewerb läuft wie folgt ab: Aus jedem Bundesland wird ein Landessieger prämiert. Diese erhalten je ein Preisgeld von 1.000 Euro. Aus den 16 Landessiegern wird danach ein Bundessieger ermittelt, der sich über zusätzlich 9.000 Euro freuen kann. Zudem werden ein Sonderpreis sowie ein Publikumspreis vergeben. Diese sind mit je 5.000 Euro dotiert.
Die Jury legt bei ihrer Auswahl Wert auf innovative und nachhaltige Geschäftsideen mit gesellschaftlichem Nutzen. Besonders motiviert werden sollen auch Unternehmen, die im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurden.
Die Gewinner werden am 6. November 2025 ausgezeichnet. Zudem berichtet der TV-Sender n-tv in einer Sondersendung über die Preisverleihung. Die ausgezeichneten Unternehmen erhalten bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichten Unterstützung von einer PR-Agentur.
Neues Portal der gründerinnenagentur (bga) hilft Gründerinnen bei Beratung und Vernetzung
03.04.2025, 16:56
Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) hat ein neues Netzwerkportal gestartet. Es soll Gründerinnen in ganz Deutschland gezielt unterstützen: Sie finden dort geschlechtsspezifische Beratungs- und Vernetzungsangebote, die ihnen bei der Realisierung von Unternehmensideen helfen sollen.
Ein zentraler Bestandteil des Portals ist der Veranstaltungskalender. Er bündelt eine breite Palette an Offline- und Online-Veranstaltungen. Iris Kronenbitter, Leiterin der bga, erklärt: „Morgens das Wirtschaftsfrauen-Frühstück im Erzgebirge und nachmittags eine Online-Infoveranstaltung zum Thema Sozialversicherung für Gründerinnen. Der neue Service der bga ermöglicht es Gründerinnen, Unternehmerinnen und Betriebsnachfolgerinnen sowie Gründungsinteressierten, bundesweit nach für sie passenden Angeboten zu suchen. Seien es Veranstaltungen, Expert*innen oder Netzwerke!“
Die bga lädt alle Organisationen und Einzelpersonen ein, ihre Profile und Veranstaltungen auf der Plattform zu veröffentlichen. Voraussetzung: Expertise oder Angebote im Bereich Gründung speziell für Frauen.
Darüber hinaus bietet die Webseite auch Informationen zu den bga-Regionalverantwortlichen in den Bundesländern und den Projekten der bundesweiten gründerinnenagentur.
Jetzt bewerben für die Europäischen Unternehmensförderpreise 2025
25.02.2025, 09:19
In diesem Jahr startet die Europäische Kommission zum 19. Mal den Wettbewerb „European Enterprise Promotion Awards“. Jetzt bis zum 11. April 2025 bewerben.
Ausgezeichnet werden innovative und erfolgreich umgesetzte Maßnahmen, die zur Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene beitragen. In Deutschland sind die Europäischen Unternehmensförderpreise als zweistufiger Wettbewerb konzipiert. Insgesamt gibt es sechs Preiskategorien. Das RKW Kompetenzzentrum führt den deutschen Vorentscheid im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz durch. Die Gewinnerprojekte ziehen dann ins internationale Finale ein.
Teilnehmen dürfen
Gemeinden
Städte
Regionen
Bundesländer
Bildungseinrichtungen
Wirtschaftsorganisationen sowie
öffentlich-private Partnerschaften zwischen Behörden und Unternehmen.
KMUs können sich für die Kategorie „Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum“ bewerben.
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 11. April 2025.
Kontakt:
RKW Kompetenzzentrum
Jennifer Stevermüer
Tel.: 06196/495-3212
E-Mail: enterpriseaward@rkw.de
Bundesweiter Wettbewerb fördert Frauen im Handwerk
06.02.2025, 13:46
Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) ruft Handwerkskammern und Co. auf, Frauen im Handwerk zu fördern. In einem bundesweiten Wettbewerb sollen sie jetzt innovative Konzepte einreichen.
Der neue Wettbewerb möchte die Rolle von Frauen im Handwerk stärken – als Gründerinnen, Nachfolgerinnen und Führungspersönlichkeiten. Besonderer Fokus dabei: generationsübergreifende Handlungsansätze und die Förderung im ländlichen Raum. Bewerbungen sind online noch bis 17. März 2025 möglich.
Teilnehmen dürfen Handwerksorganisationen, zum Beispiel:
Handwerkskammern
Kreishandwerkerschaften
Innungen und Verbände
Berufsbildungszentren
Beiträge können in einer oder mehreren Kategorien eingereicht werden.
Zur Auswahl stehen drei Kategorien:
• Weiterentwickelte Best-Practice-Beispiele der Handwerkskammern aus dem Wettbewerb 2023
• Erprobte Praxisansätze, also Handlungsansätze, die bereits erfolgreich umgesetzt werden. Sie müssen vor dem 1. Juli 2024 begonnen worden sein.
• Neue Ideen, also Handlungsansätze, die ab 2025 realisiert werden sollen
Eine Fachjury wählt die besten Bewerbungen aus. Die Gewinner- und Gewinnerinnen werden am 27. Mai 2025 in einer feierlichen Veranstaltung in Berlin ausgezeichnet.
Das Projekt Frau-Handwerk-Nachfolge
Der Wettbewerb ist Teil des bga-Projekts „Frau-Handwerk-Nachfolge – im ländlichen Raum und Generationen übergreifend“. Es wird seit Juni 2024 durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unter dem Dach des Aktionsprogramms „Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen“ (GAPS) gefördert.
Neuer Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums
18.12.2024, 16:12
Pionierlösungen für die Nutzung von Daten und KI gesucht
Im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) einen neuen Förderaufruf gestartet. Der Fokus liegt dabei auf Innovationen, die eine bessere Nutzung von Daten und Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen sollen. Anträge können bis zum 11. Februar 2025 eingereicht werden.
"Um den Wohlstand der Zukunft zu sichern, müssen wir bereits heute in die Lösungen von morgen investieren", sagte der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatsekretär Michael Kellner. "Wichtige Felder dabei sind die intelligente Nutzung von Daten und Innovationen auf der Basis von Künstlicher Intelligenz."
Das IGP unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung von marktnahen, nichttechnischen Innovationen. Der neue Förderaufruf umfasst innovative Konzepte für Datasharing oder -pooling, Innovationen zur Verbesserung oder Schaffung von verantwortungsvollen Daten- und KI-Ökosystemen sowie neue Anwendungen und Nutzungsmöglichkeiten für KI.
Zielgruppe des IGP sind KMU, inklusive Gründungen, Selbständige und gemeinwohlorientierten Unternehmen, sowie mit den Unternehmen kooperierende Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel Hochschulen. Die besten Ideen werden in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt.
Weitere Förderaufrufe zu wechselnden Zukunftsthemen sind im Halbjahresrhythmus geplant. Das Budget beträgt voraussichtlich jeweils etwa zehn Millionen Euro.
Das IGP erweitert und modernisiert das Unterstützungssystem für unternehmerische Ideen mit seinem Fokus auf nichttechnische Innovationen. Es wird insbesondere von kleinen, jungen Unternehmen aus modernen Dienstleistungsbranchen, wie der Digital-, Sozial- oder Kreativwirtschaft, stark nachgefragt.
Das war die Gründungswoche Deutschland 2024
05.12.2024, 09:20
Mehr als 700 Veranstaltungen, 1.200 Partnerinnen und Partner sowie engagierte Schülerinnen und Schüler setzen in diesem Jahr erfolgreich Akzente
Den Gründungsstandort Deutschland zu stärken, für die berufliche Selbstständigkeit öffentlich zu werben und Gründungs- und Nachfolgeinteressierte auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen zu unterstützen: Dafür setzt sich die Gründungswoche Deutschland seit 2008 ein.
Auch in diesem Jahr lebte die Aktionswoche des BMWK wieder vom Engagement der rund 1.200 Partnerorganisationen, darunter Wirtschaftsförderagenturen, Universitäten/Hochschulen, Kammern und Unternehmen. Sie stellten vom 18. bis 24. November 2024 mit mehr als 700 kostenlosen Veranstaltungen unter dem Motto „Neugründen. Nachfolgen. Unternehmen.“ deutschlandweit ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine.
Besonders groß waren in diesem Jahr die Angebote für gründungsinteressierte Frauen, junge Menschen (Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende), Nachfolgeinteressierte sowie Gründerinnen und Gründer im Nebenerwerb. Der Veranstaltungskalender war gespickt mit zahlreichen Angeboten zu Themen wie Versicherungen, Marketing, Finanzierung, Fördermittel und Zeitmanagement bei der Gründung.
Besonderes Highlight: Young Talents meet Start-ups
Im Rahmen der Aktionswoche lud das BMWK Schülerinnen und Schüler zum Event „Young Talents meet Start-ups“ ins Ministerium in Berlin ein. Sie präsentierten dort ihre unternehmerischen Ideen und trafen auf erfahrene Gründerinnen und Gründer, die Tipps zu Dos and Dont’s im Gründungsprozess gaben.
Die Veranstaltung wurde auch dafür genutzt, um die neue Geschäftsstelle des BMWK-Initiativkreises „Gründung in school“ (vormals „Unternehmergeist an die Schulen“) vorzustellen. Ziel von „Gründung in school“ ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler schon während der Schulzeit praktisch Unternehmertum erleben und damit Schlüsselqualifikationen für das Alltags- und Berufsleben erwerben.
Was ist die Gründungswoche Deutschland?
Die Gründungswoche Deutschland ist der deutsche Beitrag zur Global Entrepreneurship Week, einer internationalen Aktion zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmensgründungen, an der sich mittlerweile über 190 Länder beteiligen. Koordiniert wird Aktionswoche vom RKW Kompetenzzentrum im Auftrag des BMWK.
Im kommenden Jahr wird die Aktionswoche der Gründungswoche Deutschland vom 17. bis 23. November 2025 stattfinden.
Franchisesysteme weiter auf Expansionskurs
04.12.2024, 13:40
Der Deutsche Franchiseverband stellt die Ergebnisse des aktuellen Franchise Klima Indexes (FKI) vor
Das Geschäftsklima bei den Mitgliedsunternehmen des Deutschen Franchiseverbands kann sich auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2023 stabil halten. Das zeigt der aktuelle Franchise Klima Index (FKI). Besonders erfreulich: Die Mitglieder planen weiterhin Wachstum. In den nächsten 12 Monaten wollen sie im Durchschnitt 11 neue Betriebe eröffnen, zehn Prozent mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und fünf neue Franchisepartnerinnen und -partner gewinnen. Dies verdeutlicht die Resilienz und Anpassungsfähigkeit der deutschen Franchisewirtschaft, die trotz der vielen Krisen der letzten Jahre kontinuierlich wächst.
Welche Themen bei den Franchisesystemen aktuell am meisten Relevanz haben, ist in der Erhebung ebenfalls abgefragt worden. Im Fokus stehen demnach die passende Kommunikation und Markenpflege sowie das Finden geeigneter Franchisenehmerinnen und Franchisenehmer. Auch die Gewinnung geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehört nach wie vor zu den obersten Prioritäten der Mitgliedssysteme.
Der aktuelle Franchise Klima Index (FKI) ist in Zusammenarbeit mit der Digital Business University of Applied Sciences in Berlin vom 27. Mai bis 24. Juni 2024 digital unter den Mitgliedssystemen des Deutschen Franchiseverbandes erhoben worden. 314 Unternehmen waren zur Beteiligung aufgerufen, 52 von ihnen beteiligten sich.
Mit Kreativität, Mut und Innovation die Welt verändern
28.11.2024, 15:12
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zeichnet zum 15. Mal die „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland“ aus
Ein Ensemble beeindruckender Selbstständiger, Unternehmen sowie Projekte, die mutig die Welt verändern: Das sind die diesjährigen „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland 2024/25“. Sie zeigen, wie Innovation neu gedacht wird. Von der klimafreundlichen Mobilität auf Wasserstraßen über die Revolution von Untertiteln für ein barrierefreies Filmerlebnis bis hin zu neuen Verpackungslösungen, die Nachhaltigkeit und Design verbinden – diese Unternehmerinnen und Unternehmer setzen neue Maßstäbe. Sie fördern Diversität in Unternehmen, schaffen barrierefreie Zugänge und verändern die Arbeitswelt.
Mit der Auszeichnung bekommen die Preisträgerinnen und Preisträger ein einjähriges Mentoring-Programm, das sie individuell begleitet und dabei unterstützt, ihr Projekt weiterzuentwickeln. Außerdem erhalten sie Zugang zu dem über viele Jahre gewachsenen inotiv-Netzwerk sowie bundesweite Medienpräsenz.
Die „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland“ werden von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Koordiniert wird die Initiative vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und der Staatsministerin für Kultur und Medien.
Start-up-Förderung für Gründerinnen aus der Wissenschaft
05.12.2024, 09:26
Programmlinie „EXIST-Women“ des BMWK wird nach dem großen Erfolg der Pilotrunde 2023/2024 weitergeführt
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) setzt die Start-up-Förderung für Gründerinnen aus dem wissenschaftlichen Umfeld fort. Hierfür wird die Programmlinie „EXIST-Women“ nach dem großen Erfolg der Pilotrunde 2023/2024 weitergeführt. Die dafür notwendige Richtlinie wurde heute im Bundesanzeiger veröffentlicht.
EXIST-Women ist Teil des etablierten Förderprogramms „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“. Frauen sind bei Start-up-Gründungen weiterhin unterrepräsentiert. Der Anteil von Gründerinnen in Deutschland ist zuletzt sogar wieder gesunken und liegt aktuell bei nur knapp 19 Prozent.
EXIST-Women zielt darauf ab, Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu ermutigen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen. Die Programmlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnen-Verträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Die Pilotphase seit Sommer 2023 lief mit 110 teilnehmenden Hochschulen und rund 1.100 erreichten Frauen sehr erfolgreich. Die Antragsfrist für die Hochschulen für die Förderperiode 2025 endet am 6. Dezember 2024.
„Young Talents meet Start-ups“
02.12.2024, 11:48
Von erfahrenen Gründerinnen und Gründern lernen: Schülerteams vernetzen sich mit Start-ups
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) führt heute zusammen mit dem BMWK-Initiativkreis „Gründung in school“ die Veranstaltung „Young Talents meet Start-ups“ durch. „Gründung in school“ bündelt verschiedene Initiativen, Aktivitäten und Projekte, die zur Stärkung von Unternehmergeist und ökonomischem Wissen an Schulen beitragen.
In der Veranstaltung „Young Talents meet Start-ups“ treffen Schülerinnen und Schüler auf erfahrene Gründerinnen und Gründer, die bei einem „Speeddating“ u.a. Tipps zu Do’s and Dont’s im Gründungsprozess geben und von ihren Erfahrungen bei der Gründung berichten. Die Beteiligten können sich zu unterschiedlichen Themen wie der Produktentwicklung, der Finanzierung sowie zu den Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz austauschen. Zudem werden in der Veranstaltung herausragende Schülerteams für verschiedene Projekte rund um Unternehmensgründungen ausgezeichnet.
„Young Talents meet Start-ups“ findet im Rahmen der diesjährigen Gründungswoche Deutschland statt, die vom BMWK veranstaltet wird.
Neugründen. Nachfolgen. Unternehmen.
05.12.2024, 09:23
Start der Gründungswoche Deutschland 2024 / Mehr als 700 vielfältige kostenfreie Events für Gründungsinteressierte
Vom 18. bis 24. November 2024 veranstaltet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gemeinsam mit rund 1.200 Partnerorganisationen die Gründungswoche Deutschland. Die gemeinsamen Ziele sind: Den Gründungsstandort Deutschland zu stärken, für die berufliche Selbständigkeit öffentlich zu werben und Gründungs- und Nachfolgeinteressierte auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen zu unterstützen.
Unter dem Motto „Neugründen. Nachfolgen. Unternehmen.“ bieten die Partnerinnen und Partner der Gründungswoche Deutschland (u.a. Wirtschaftsförderagenturen, Universitäten/Hochschulen, Kammern und Unternehmen) allein in der Aktionswoche deutschlandweit über 700 vielfältige kostenfreie Events für Gründungsinteressierte. Sie sprechen speziell gründungsinteressierte Frauen, junge Menschen/Schülerinnen und Schüler, Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, Nachfolgeinteressierte sowie Gründerinnen und Gründer im Handwerk und im Nebenerwerb an.
Der Veranstaltungskalender mit den zahlreichen Angeboten zu Themen wie Versicherungen, Marketing, Finanzierung, Fördermittel und Zeitmanagement bei der Gründung findet sich unter www.gruendungswoche.de.
Die Gründungswoche Deutschland ist der deutsche Beitrag zur Global Entrepreneurship Week, einer internationalen Aktion zur Förderung von innovativen Ideen und Unternehmensgründungen an der sich mittlerweile über 190 Länder beteiligen. Die Global Entrepreneruship Week ist Kernelement des Global Entrepreneurship Network, einer Plattform für Programme und Initiativen für ein innovatives junges Unternehmertum.
In Deutschland ist das RKW Kompetenzzentrum im Auftrag des BMWK die bundesweite Koordinierungsstelle der Gründungswoche Deutschland und zentraler Kontakt für alle beteiligten Akteure und Interessierten. Das RKW Kompetenzzentrum vertritt außerdem das BMWK im Global Entrepreneurship Network.
Gemeinsam innovativ
02.12.2024, 12:26
ZIM-Netzwerkjahrestagung im BMWK: Stärken von Start-ups und Erfahrungen des Mittelstands bündeln
„Pioniergeist und Tradition“ stehen im Zentrum der diesjährigen ZIM-Netzwerkjahrestagung, die heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Berlin stattfindet und von Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWK, eröffnet wird. Rund 200 Multiplikatoren sowie Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik, diskutieren unter anderem darüber, wie aus Start-up-Mentalität und traditionsreicher Erfahrung in Innovationsnetzwerken Synergien für neue Ideen entstehen.
Im Rahmen einer begleitenden Ausstellung präsentieren sich sechs ausgewählte ZIM-Innovationsnetzwerke. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Politik tauschen sich während der ganztägigen Veranstaltung zu Fragen rund um das Zusammenwirken von Start-ups und etablierten Unternehmen, Innovation im Mittelstand und der Rolle von ZIM-Innovationsnetzwerken aus.
Das ZIM ist ein bundesweites, themen- und branchenoffenes Förderprogramm. Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Darüber hinaus werden im ZIM Innovationsnetzwerke gefördert, in denen die Netzwerkpartner – mehrere Mittelständler und häufig Forschungseinrichtungen – an einer gemeinsamen Technologieroadmap arbeiten, Wissen austauschen und Ideen für neue innovative Projekte entwickeln.
Das sind die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger
Der KfW Award Gründen zeichnet jährlich innovative Unternehmen aus ganz Deutschland aus. In einer feierlichen Preisverleihung in Berlin wurden nun die diesjährigen Awards im Beisein von Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Beauftragte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für Digitale Wirtschaft und Start-ups, vergeben. Am Wettbewerb haben Firmen aller Branchen ab dem Gründungsjahr 2019 teilgenommen.
Je ein Unternehmen aus jedem Bundesland wurde als Landessieger ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Gleichzeitig konkurrierten die 16 Landessieger um den Bundessieg im Wettbewerb. Dieser ging an Farming Revolution aus Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt einen Hackroboter, mit dem Landwirtswirtschaftsbetriebe dank modernster KI bis zu 100 Prozent Herbizid einsparen. Farming Revolution erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro.
Zudem wurde ein Sonderpreis an Wunderfish aus Berlin verliehen. Das Unternehmen entwickelt authentische Fischalternativen und Algenzutaten für die Lebensmittelindustrie auf Basis von europäischen Bio-Meeresalgen und Pflanzenproteinen aus Ackerbohne und Erbse. Wunderfish erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.
KfW Award Gründen 2024: Preisverleihung
Datenverarbeitung durch den YouTube-Player
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Neues Förderangebot für Neugründungen und Nachfolgen
30.10.2024, 14:53
Der ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge kann ab dem 1. November 2024 beantragt werden
In einer neuartigen Kooperation führen die KfW, die Deutschen Bürgschaftsbanken, das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) den ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge ein.
Das neue Förderangebot setzt einen wichtigen Impuls für die Gründungs- und Nachfolgefinanzierung. Das Angebot erleichtert Gründerinnen und Gründern sowie Unternehmensnachfolgerinnen und Unternehmensnachfolgern den Zugang zu Finanzierungsmitteln und bietet maximale Sicherheit für die beteiligten Hausbanken.
Das Besondere: Die Hausbanken werden durch eine 100%ige Garantie der jeweiligen Bürgschaftsbank vollständig vom Kreditausfallrisiko entlastet. Das BMF und das BMWK gewähren hierfür eine 80%ige Rückgarantie des Bundes. Die KfW refinanziert die Hausbanken. Dafür stellt sie die Darlehensbeträge zu verbilligten Zinssätzen aus Mitteln des Sondervermögens des European Recovery Program (ERP) zur Verfügung. Die Hausbanken müssen folglich keine eigenen Refinanzierungsquellen nutzen – und ihre Kundinnen und Kunden profitieren von attraktiven Konditionen.
Die wichtigsten Programmeckpunkte
Mit dem ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge werden Investitionen, Unternehmensübernahmen und Betriebsmittelfinanzierungen gefördert. Finanziert werden bis zu 35 % eines Vorhabens mit einer maximalen Kreditsumme von 500.000 Euro. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen keine Sicherheiten stellen. Aufgrund der Mittel aus dem ERP-Sondervermögen und der Übernahme des Kreditausfallrisikos durch die Bürgschaftsbanken und den Bund profitieren sie von besonders günstigen Zinsen. Darüber hinaus ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen sowie Absicherungsinstrumenten der Bürgschaftsbanken möglich. Für die Förderung stehen zwei Laufzeitvarianten zur Verfügung.
Einfache Antragstellung und klare Zuständigkeiten
Die Beantragung des ERP-Förderkredits ist einfach und transparent. Die Antragstellerinnen und Antragsteller beantragen den Kredit für das Vorhaben zunächst bei ihrer Hausbank. Die Hausbank stellt über die zentrale Homepagekapital.ermoeglicher.de den Antrag auf Garantieübernahme bei der zuständigen Bürgschaftsbank. Nach Übernahme der Garantie beantragt die Hausbank den Refinanzierungskredit bei der KfW, die den Antrag vollautomatisiert prüft und zusagt.
Jetzt bewerben für den Deutschen Gründerpreis 2025
24.10.2024, 10:39
Die Bewerbungsphase endet am 17. November 2024
Der Deutsche Gründerpreis honoriert seit vielen Jahren erfolgreich Ideen, Mut und Ausdauer in der deutschen Gründungslandschaft. Für die Kategorien „Startup“ und „Aufsteiger“ können sich interessierte Unternehmen noch bis zum 17. November 2024 über das Teilnahmeformular bewerben.
Diese Eigenschaften bringen ideale Kandidatinnen und Kanditaten mit:
überzeugende und vorbildhafte Gründungspersönlichkeit
innovative Geschäftsidee mit klarem Alleinstellungsmerkmal
langfristig tragfähiges Geschäftsmodell und Kraft zur eigenen Marke
nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, der Produkte sowie des Marktes eigene Unternehmenskultur
überzeugende und klare Präsentation des Unternehmens
Aber:
keine Tochtergesellschaft eines bestehenden Unternehmens
keine Ausgründung aus einem bestehenden Unternehmen mit bereits bestehenden Produkten
nicht durch Übernahme oder Zukauf entstanden
Die Partner des Deutschen Gründerpreises sind der Deutsche Sparkassenverband, Porsche, ZDF und stern. Kooperationspartner ist das BMWK.
Neue Studie untersucht die soziale und wirtschaftliche Lage in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Die „Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW), dem öffentlichen Kulturbetrieb und Kulturberufen in Deutschland“ im Auftrag des BMWK und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien analysiert umfassend die aktuelle Situation in der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Das methodische Setting umfasst die Auswertung statistischer Daten des Mikrozensus und der Künstlersozialkasse (KSK) sowie die Befragung von rund 1.600 Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft und in Kulturberufen im Jahr 2024. Ergänzt werden die Befunde durch die Beteiligung von Branchenakteurinnen und -akteuren an zwei projektbezogenen Veranstaltungen und mehreren individuellen Fachgesprächen sowie eine Analyse bestehender Informationsangebote.
Die Ergebnisse im Überblick
Die Sekundärdatenanalyse zeigt, dass Soloselbstständigkeit in Kultur- und Kreativberufen von hoher Bedeutung ist: Laut Mikrozensus waren im Jahr 2022 von den rund 1,8 Millionen Soloselbstständigen 562.000 in Kultur- und Kreativberufen tätig, also etwa jede Dritte bzw. jeder Dritter aller Soloselbstständigen in Deutschland. Bezogen auf alle Erwerbstätigen in Kultur- und Kreativberufen lag der Anteil der Soloselbstständigen bei 13 Prozent und damit mehr als dreimal so hoch wie bei den Erwerbstätigen insgesamt (rund 4%).
Mit Blick auf die wirtschaftliche Situation fällt die heterogene Einkommenssituation innerhalb der Gruppe der Soloselbstständigen in Kultur- und Kreativberufen auf: Jede bzw. jeder vierte Soloselbstständige in Kultur- und Kreativberufen verdiente 2022 laut Mikrozensus weniger als 1.000 Euro netto im Monat, jede bzw. jeder fünfte mehr als 3.000 Euro netto. Damit haben Soloselbstständige deutlich häufiger sehr niedrige Einkommen als Erwerbstätige insgesamt in Deutschland (15% unter 1.000 Euro), im oberen Einkommensbereich ist der Anteil vergleichbar.
Rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei und besuchten die über 125 Einzelveranstaltungen
Deutschlands größte Gründungsmesse, die deGUT in Berlin, fand in diesem Jahr zum 40. Mal statt. Die Messe bot eine Fülle von Informationen für angehende Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die über 125 Einzelveranstaltungen, darunter Seminare, Workshops, Talks und inspirierende Keynotes.
Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) – Schirmherr der deGUT – war mit einem eigenen Programm vertreten: Im BMWK-Forum wurden unter dem Titel „Gründen mit dem BMWK – Beratung, Trends und Lösungen“ den Besucherinnen und Besuchern einige Highlights geboten. So präsentierten sich die deutschen Gewinnerinnen und Gewinner des Vorentscheids zum Europäischen Unternehmensförderpreis EEPA--European Enterprise Promotion Award und erzählten, warum schon die Nominierung bei der Gründung hilft. Zudem stellten Expertinnen und Experten die für eine Gründung interessanten Bundesförderprogramme kurz und knapp vor, darunter EXIST, go-inno, die Games-Förderung des Bundes und das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP).
Außerdem bot die Initiative „FRAUEN unternehmen“ vier Runden ihres digitalen Escape Games an. Die Teilnehmenden lösten dabei spannende Aufgaben, kamen mit Gleichgesinnten ins Gespräch und nutzten die Chance, einer erfahrenen Vorbild-Unternehmerin ihre Fragen zur Selbstständigkeit zu stellen.
Offizielle Eröffnung
Offiziell eröffnet wurde die 40. deGUT vom BMWK, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg.
Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWK, unterstrich in seiner Begrüßungsrede noch einmal die Relevanz der Gründungsmesse: „Wir müssen Gründerinnen und Gründer in ihrem Engagement und Gründungsgeist bestärken. Digitale Tools unterstützen Gründungen, aber eine erfolgreiche Gründung braucht auch den persönlichen Austausch beispielsweise mit anderen Gründungsinteressierten, Gründerinnen und Gründern, Gründungsunterstützern sowie Investorinnen und Investoren. Und genau diese Plattform bietet und ist die deGUT als Gründungsmesse.“
Die ehrenamtliche Initiative wurde 2015 vom Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufen
Die Initiative „FRAUEN unternehmen“ begeht ihr zehnjähriges Jubiläum. Sie wurde 2015 vom Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufen, mit dem Ziel, „authentisch und nahbar“ für mehr Unternehmerinnen und Gründerinnen zu werben, zum Beispiel bei Hochschulabsolventinnen und Schülerinnen. Dafür engagieren sich ehrenamtlich über 250 sogenannte Vorbild-Unternehmerinnen aus dem ganzen Land.
Anlässlich des Jubiläums fand eine Veranstaltung im BMWK mit rund 200 Teilnehmenden statt. Hier geht's zur Bildergalerie. Unternehmerinnen diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundesministerien, Verbänden, Netzwerken und Instituten über die Rahmenbedingungen für selbstständige und interessierte Gründerinnen.
BMWK zeichnet im Rahmen des Kongresses „Tage der digitalen Technologien“ die Preisträger-Teams des Wettbewerbs „Digitales Start-up des Jahres 2024“ aus
Im Rahmen des BMWK-Kongresses „Tage der digitalen Technologien 2024: Transformation durch Innovation – nachhaltig, souverän, vernetzt“ in Berlin sind heute die Preisträger-Teams des Wettbewerbs „Digitales Start-up des Jahres 2024“ ausgezeichnet worden. Der Preis kürt jährlich erfolgversprechende, bereits am Markt etablierte junge Digitalunternehmen aus den BMWK-Gründungsinitiativen. Er würdigt Start-ups, die ihre Gründungsideen in kurzer Zeit besonders erfolgreich umgesetzt haben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden durch ein Preisgeld von insgesamt 110.000 Euro bei der Weiterentwicklung ihrer Unternehmen unterstützt.
Der 1. Preis (50.000 Euro) ging an die Pina Technologies GmbH, der 2. Preis (30.000 Euro) an die Certivity GmbH. Den 3. Platz mit je 10.000 Euro teilen sich die beiden Start-upsElona Health GmbH und Logistikbude GmbH. Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Gewinner-Start-up des diesjährigen Publikumspreises (10.000 Euro), das im Rahmen einer öffentlichen Online-Abstimmung anhand des überzeugendsten Pitch-Videos vom Publikum ausgewählt wurde. Der Preis ging ebenfalls an die Logistikbude GmbH. Mehr Infos zu den Preisträgerinnen und Preisträger gibt es hier.
Die „Tage der digtalen Technologien“ finden bereits zum vierten Mal statt. Bis zu 800 Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Politik diskutieren auf dem zweitägigen Kongress die Frage, wie neue digitale Technologien erfolgreich in die unternehmerische Praxis integriert und für mehr Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden können. Zu diesem Zweck werden herausragende Ergebnisse aus den Technologie-Programmen des BMWK im Förderbereich „Entwicklung digitaler Technologien“ präsentiert.
Zum 40. Mal deGUT: Alles, was es zum Gründen braucht
02.10.2024, 09:11
Am 11. Oktober 2024 startet in Berlin Deutschlands größte Gründungsmesse unter der Schirmherrschaft des BMWK
Die deGUT ist Deutschlands größte Gründungsmesse. Sie findet am 11. und 12. Oktober 2024 zum 40. Mal in Berlin statt. Die Messe bietet eine Fülle an Informationen und Unterstützung für angehende Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Schirmherr ist das BMWK.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm, das Coaching, Workshops, Keynotes und Panel Talks umfasst. Rund 150 Aussteller und Expertinnen und Experten aus Bereichen wie Finanzierung, Marketing, Recht und Unternehmensberatung teilen ihr Wissen und stehen für persönliche Gespräche im Beraterforum bereit – ohne Voranmeldung.
Das Bundeswirtschaftsminsiterium ist ebenfalls mit eigenem Programm vor Ort: Im BMWK-Forum werden unter dem Titel „Gründen mit dem BMWK – Beratung, Trends und Lösungen“ Gründerinnen und Gründern sowie jungen Unternehmen einige Highlights geboten. Die deutschen Gewinnerinnen und Gewinner aus dem Vorentscheid zum Europäischen Unternehmensförderpreis EEPA--European Enterprise Promotion Award präsentieren sich zum Beispiel und erzählen, warum allein die Nominierung bei der Gründung hilft. Zudem stellen Expertinnen und Experten die bei einer Gründung interessanten Bundesförderprogramme kurz und knapp vor, darunter EXIST, go-inno, die Games-Förderung des Bundes und das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP).
Deutscher Startup Monitor 2024 veröffentlicht
01.10.2024, 16:13
Trotz großer Herausforderungen: Gründerinnen und Gründer blicken optimistisch in die Zukunft
Live auf der Future Stage der Bits & Pretzels verkündete Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, die Ergebnisse des Deutschen Startup Monitors 2024 und diskutierte sie mit Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck.
Die zentralen Ergebnisse des Reports sind, dass es trotz der herausfordernden Wirtschaftslage, in der die durchschnittlichen Beschäftigtenzahlen sinken, 80 Prozent der Start-up-Gründerinnen und Gründer mit einer Verbesserung der Lage bis Ende 2025 rechnen. Die Herausforderungen für Start-ups sind weiterhin groß und der Innovationsbedarf der Wirtschaft ist enorm. Gleichzeitig blicken Gründerinnen und Gründer optimistisch in die Zukunft.
Die starke Forschungslandschaft und wachsende Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Start-ups ist dabei ein wichtiger Punkt. Jedes zehnte Unternehmen lässt sich hierzulande als DeepTech Unternehmen klassifizieren und mehr als jedes zweite deutsche Start-up wurde von einer Hochschule unterstützt. Die Rolle der Hochschulen wurde dabei so hoch wie noch nie bewertet.
Aufholbedarf gibt es bei der Zusammenarbeit mit der etablierten Wirtschaft: Nur 37,5 Prozent der Start-ups bewerten die Kooperationsmöglichkeiten positiv.
Der Preis wurde unter anderem in den Kategorien „Start-up“ und „Schüler:innen“ verliehen / Kooperationspartner ist das BMWK
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. 2024 ist er bereits zum 22. Mal vergeben worden. Kooperationspartner ist das BMWK.
Das sind die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner:
Kategorie Start-up: Die WeSort.AI GmbH aus Würzburg unterscheidet über sieben Millionen verschiedene Verpackungen. Ob zerdrückt, zerkratzt oder verschmutzt, die Künstliche Intelligenz von WeSort.AI weiß genau, was sie vor ihrem elektronischen Auge hat.
Kategorie Schüler:innen: Das Siegerteam „The Tap“ vom Silverberg-Gymnasium in Bedburg bei Köln hat ein Wasserhahnsystem entwickelt, das die Trennung von Trink- und Brauchwasser direkt am Wasserhahn ermöglicht. Die innovative Idee ist im Rahmen der Preisverleihung von Bundesminister und Vizekanzler Robert Habeck gewürdigt worden.
Kategorie Aufsteiger: Die digitale Hautarztpraxis dermanostic GmbH diagnostiziert Hautveränderungen per Smartphone-App.
Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler ist für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden.
Der Sonderpreis ging an den 18-jährigen Paul Belthle, Deutschlands jüngstem Ölmüller. Mit 13 Jahren gründete er das Food-Start-up „Die Ölfreunde“.
de:hubs, WIN-Initiative und ein Pitch-Event für Schülerfirmen: Das war der Startup Germany Summit des BMWK
Am 17. September 2024 war es so weit: Deutschland hat sich auf dem Startup Germany Summit des BMWK im bcc als international attraktiver Start-up-Standort präsentiert. Gemeinsam mit internationalen Gästen wurden Stärken und Herausforderungen beleuchtet. Neue Ideen aus aller Welt sollten Lust darauf machen, die Standortbedingungen in Deutschland weiter zu verbessern.
Ferner hat der Summit Impulse zur intensiveren Vernetzung im deutschen Start-up-Ökosystem gegeben und gleichzeitig Deutschlands Stärke im Sinne seiner regionalen Vielfalt abgebildet. Der Summit bot außerdem ein Forum, Maßnahmen und Herausforderungen der deutschen und europäischen Start-up-Politik zu diskutieren. Hier geht's zur Bildergalerie.
de:hubs, WIN-Initiative und ein Pitch-Event für Schülerfirmen
Zudem wurden auf dem Summit die neuen de:hubs der Digital Hub Initiative des BMWK vorgestellt. Künftig gibt es statt der bisher 12 nun insgesamt 25 de:hubs in nunmehr allen Bundesländern. Die de:hubs bieten wichtige Räume für Begegnung und Kooperation zwischen jungen Start-ups und etablierten Wirtschaftsunternehmen. Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Hubs und die Initiative.
Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung auf dem Startup Germany Summit bekannte sich außerdem ein breites Bündnis von Wirtschaft, Verbänden, Politik und der KfW im Rahmen der WIN--Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland-Initiative zum deutschen Finanzstandort und zur Förderung von Start-ups, Innovation und Wagniskapital in Deutschland. Vereinbart wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wachstums- und Innovationskapital in Deutschland. Zugleich wollen die teilnehmenden Unternehmen rund 12 Mrd. Euro bis 2030 in die weitere Stärkung des deutschen Venture Capital-Ökosystems investieren.
Last but not least: Auch Schülerinnnen und Schüler standen auf dem Summit im Rampenlicht. Zehn Schülerfirmen aus dem BMWK-Initiativkreis „Unternehmergeist in die Schulen“ sowie von „YES!“ und „Jugend forscht“ haben ihre Geschäftsmodelle vor viel Publikum und einer Jury aus Start-ups und Partnern des Deutschen Gründerpreises präsentiert. Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte des BMWK für Digitale Wirtschaft & Start-ups, hob das Engagement und die Bedeutung der jungen Gründergeneration hervor und übergab an das Siegerteam „finda App“ den BMWK-Preis.
Bundesminister Robert Habeck beim Startup Germany Summit
Datenverarbeitung durch den YouTube-Player
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Das BMWE hat keinen Einfluss auf die Datenerhebung durch YouTube, einen möglichen Datentransfer in Drittländer und die weitere Verwendung durch das Google-Netzwerk. Bitte informieren Sie sich auf https://policies.google.com/privacy über die Datenschutzbestimmungen von Google. Wenn Sie keine Daten an YouTube, bzw. Google übermitteln möchten, sollten Sie die Aktivierung nicht auslösen, und den Player nicht nutzen.
Neugründen. Nachfolgen. Unternehmen.
01.10.2024, 15:26
Save the Date: Vom 18. bis 24. November 2024 findet die diesjährige Gründungswoche Deutschland statt.
Gründerin und Gründer tragen maßgeblich zur Stärkung der Gesellschaft und des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei – ob mit Unternehmensnachfolgen oder Neugründungen. Mit ihren innovativen Geschäftsideen gestalten sie die Zukunft und machen den Standort Deutschland fit für kommende Herausforderungen.
Die Gründungswoche Deutschland 2024 unterstützt vom 18. bis 24. November Unternehmerinnen und Unternehmer bei ihren Vorhaben – unabhängig von der Gründungsform. Unter dem diesjährigen Motto „Neugründen. Nachfolgen. Unternehmen.“ bieten zahlreiche Partnerinnen und Partner im Rahmen der Gründungswoche kostenlose Veranstaltungen rund um die Themen Unternehmensgründung und -nachfolge an und vermitteln den Teilnehmenden wertvolles Wissen.
Ob Café, Handwerksbetrieb, Start-up oder Arztpraxis: Gründende oder Nachfolgende gestalten ihr Arbeitsleben selbst und übernehmen Verantwortung für ihre Teams. Die meisten Betriebe in Deutschland haben weniger als zehn Angestellte. Das zeigt, dass auch kleinere Unternehmen einen großen Beitrag zur Wirtschaft leisten.
Die Gründungswoche Deutschland bietet vielfältige Events, von Workshops und Beratungen bis hin zu Wettbewerben und Diskussionsrunden – vor Ort oder virtuell. Zielgruppen wie Jugendliche, Hochschulabsolventen, Gründerinnen oder Unternehmer mit Migrationshintergrund finden dort spezifische Angebote. Auch Themen wie Social Start-ups, Digitalisierung und Gründung im Nebenerwerb werden abgedeckt.
Habeck eröffnet Startup Germany Summit 2024
23.09.2024, 14:39
Auf der ganztägigen Veranstaltung des BMWK können sich Akteurinnen und Akteure des Start-up-Ökosystems vernetzen und austauschen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstaltet heute im bcc Berlin den Startup Germany Summit 2024. Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck eröffnet den Summit am Vormittag mit einer Rede. Auf der ganztägigen Veranstaltung können sich Akteurinnen und Akteure des Start-up-Ökosystems vernetzen und austauschen. Erwartet werden rund 900 Teilnehmende: Start-ups, Scale-ups, etablierte Wirtschaft, Wissenschaft, Investoren, Business Angels und Family Offices.
Am frühen Abend wird Bundesminister Habeck gemeinsam mit Bundesminister Christian Lindner die Initiative für Wachstums- und Innovationskapital (WIN-Initiative) für mehr privates Wagnis- und Wachstumskapital in Deutschland vorstellen. Zum Ende der Veranstaltung wird Bundeskanzler Olaf Scholz das Schlusswort sprechen.
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck: „Gründerinnen und Gründer von Start-ups haben sich entschieden, anzupacken. Gleiches gilt für ihre Unterstützer, wie Business Angels oder Family Offices. Weil sie wissen, dass Zeiten des wirtschaftlichen Wandels auch enorme Chancen eröffnen. Dieser Mut, neue Pfade zu gehen, in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben und hart an Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten, ist beeindruckend – und taugt uns allen als Vorbild. Mit dem ersten Startup Germany Summit wollen wir der Start-up-Community noch mehr Gesicht und Gewicht geben.
Der Erfolg gibt den Start-ups recht. Das deutsche Start-up-Ökosystem ist robust und behauptet sich als zentraler wirtschaftlicher Faktor in einem herausfordernden Umfeld. Im ersten Halbjahr 2024 wurden 1.384 Start-ups in Deutschland neu gegründet – 15 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2023. Aktuell sind über 520.000 Mitarbeitende bei Start-ups beschäftigt – und 80 Prozent der jungen Unternehmen wollen dieses Jahr weitere Mitarbeitende einstellen. 31 „Einhörner“ gibt es aktuell in Deutschland – und das werden ganz sicher nicht die letzten sein. Wir unterstützen Start-ups und zukünftige Gründungen mit der Umsetzung unserer Start-up-Strategie. Ganze 81 Prozent der Maßnahmen sind bereits umgesetzt und wir machen mit unveränderter Geschwindigkeit weiter.“
Mehr Betriebsgründungen als Schließungen im ersten Halbjahr 2024
13.09.2024, 10:41
Statistische Auswertung des IfM Bonn
Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Deutschland 132.000 Existenzgründungen im Gewerbe angemeldet, darunter rund 46.000 Gründungen von Betrieben einer Hauptniederlassung. Rund 127.000 Unternehmen wurden geschlossen, darunter rund 34.000 Betriebe einer Hauptniederlassung.
Der Saldo zwischen Existenzgründungen und Unternehmensschließungen ist damit positiv. Zudem befindet sich das gewerbliche Gründungs- und Liquidationsgeschehen in Deutschland im ersten Halbjahr 2024 auf einem ähnlichen Niveau wie im ersten Halbjahr 2019. Die meisten Betriebsgründungen einer Hauptniederlassung fanden in Nordrhein-Westfalen statt, gefolgt von Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen.
Die Berechnungsmethode des IfM Bonn
Das IfM Bonn ermittelt seit 1973 die Zahlen der gewerblichen Gründungen und Liquidationen näherungsweise aus der Grundgesamtheit der Gewerbemeldungen. Die Berechnungsmethode des IfM Bonn beruht auf einer Bereinigung der Zahlen der Gewerbeanzeigenstatistik des Statistischen Bundesamtes.
Aufgrund der gesetzlichen Anzeigepflicht bei Gewerbetreibenden weist die gewerbliche Gründungs- und Liquidationsstatistik des IfM Bonn einen hohen Deckungsgrad auf. Sie enthält allerdings keine Angaben zu den Freien Berufen sowie anderen Bereichen, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
Innovativ und nachhaltig
09.09.2024, 12:59
Gewinnerinnen und Gewinner in der Kategorie „Schüler:innen“ des Deutschen Gründerpreises 2024 stehen fest
Die Preisverleihung des Deutschen Gründerpreises 2024 findet zwar erst am 24. September 2024 in Berlin statt, die Gewinnenden in der Kategorie „Schüler:innen“ stehen jedoch schon fest: Den Sieg holt sich das Team von „The Tap“ des Silverberg-Gymnasiums aus Bedburg in Nordrhein-Westfalen. Die Schülerinnen haben ein Wasserhahnsystem entwickelt, mit dem Nutzende per Knopfdruck entscheiden, ob ihr Wasser in den Abfluss fließen soll, oder für eine erneute Nutzung als Brauchwasser zur Verfügung steht.
Auch die Zweit- und Drittplatzierten kommen aus Nordrhein-Westfalen: Die Schülerinnen des Teams „RückSack“ vom Bischöflichen Pius-Gymnasium aus Aachen haben ein Pfandsystem für nachhaltige Einkauftaschen entwickelt, die gegen eine Leihgebühr ausgeliehen und später zurückgegeben werden können. Platz drei geht an das Team „Crispwater“ vom Hugo Junkers Gymnasium in Krefeld und ihre Idee für eine selbstreinigende Trinkflasche.
Preisverleihung und Hackathon
Die Gewinnerinnen und Gewinner fahren zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises am 24. September nach Berlin und werden dort von Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck in der Kategorie „Schüler:innen“ ausgezeichnet. Zudem erhalten die zehn bestplatzierten Teams die Gelegenheit, an einem mehrtägigen Hackathon teilzunehmen, bei dem an konkreten aktuellen Herausforderungen von und mit existierenden Start-ups gearbeitet wird.
Der Deutsche Gründerpreis wird in diesem Jahr zum 22. Mal vergeben. Er wird jährlich in den Kategorien „Schüler:innen“, „Start-up“, „Aufsteiger“ und „Lebenswerk“ verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Mutterschutz für Selbstständige: Alles Wesentliche auf einen Blick
11.02.2025, 11:12
Der Basistext des BMWK gibt Frauen, die in Vollzeit selbstständig tätig sind, wesentliche Informationen, wie sie sich und ihren Betrieb während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit absichern können.
Derzeit gibt es für Unternehmerinnen keine finanzielle Absicherung, die dem Mutterschutz für angestellte Frauen direkt vergleichbar wäre, denn für sie gilt das Mutterschutzgesetz nicht. Es gibt aber die Möglichkeit einer finanziellen Absicherung über die Krankenversicherung. In der Regel muss eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.
Der Basistext des BMWK (Stand: Februar 2025) bündelt wesentliche Informationen für Frauen, die in Vollzeit selbstständig tätig und die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Er gibt einen Überblick über Fragen, die wichtig sind, wenn Unternehmerinnen für sich, ihr Kind und ihren Betrieb vorsorgen wollen und gibt Tipps, wo sie sich beraten lassen können.
Informieren, weiterbilden und vernetzen
02.09.2024, 10:28
Am 13. September findet der „Hamburger Gründer:innentag“ statt. Das BMWK ist mit vor Ort und berät zum Thema Förderung und Finanzierung.
Informieren, weiterbilden und vernetzen rund um die Themen Existenzgründung und Selbstständigkeit: Das können Gründungsinteressierte und Gründerinnen und Gründer aller Branchen beim „Hamburger Gründer:innentag“ am 13. September in Hamburg.
Zum Programm gehört ein vielfältiges Vortragsprogramm, eine Gründer:innenlounge und ein umfassender Ausstellerbereich. Das BMWK ist ebenfalls vor Ort und berät zum Thema Finanzierung und Förderung.
Tipps zur Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern
28.08.2024, 11:42
Andreas Kißling von der Künstlersozialkasse und Heinrich Schafmeister vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) im Interview mit der Initiative „Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Bundesregierung
Wie können sich z.B. Schauspielerinnen und Schauspieler absichern? Und worauf sollten junge Künstlerinnen und Künstler in Sachen persönliche Vorsorge achten?
Ziel der Initiative „Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Bundesregierung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland zu stärken und die wirtschaftliche Situation innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler zu verbessern.
Die neuen BMWK-Publikationen „Gründen – kurz und knapp“ für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie angehende Existenzgründerinnen und Existenzgründer stehen ab sofort zum Download und als Druckversion zur Verfügung.
„Gründen – kurz und knapp“ – vormals GründerZeiten – ist speziell auf die Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründern zugeschnitten. Sie bieten wertvolle Informationen und Tipps zu verschiedenen Themen rund um die Gründung und Führung eines Unternehmens. So finden Sie in der „Gründen – kurz und knapp: Handel“ beispielsweise Informationen zur Auswahl geeigneter Vertriebskanäle oder zu Geschäftsmodellen wie Franchise und der Unternehmensnachfolge.
Die „Gründen – kurz und knapp: Sicherheiten – Finanzierung – Rating“ informiert über verschiedene Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung, staatliche Förderprogramme und die Vorbereitung auf ein Rating. Mit der „Gründen – kurz und knapp: Gründen aus verschiedenen Lebenslagen“ werden Möglichkeiten der Selbstständigkeit in verschiedenen Lebensphasen aufgezeigt und Orientierung gegeben. Auch für Gründerinnen und Gründer mit Einwanderungsgeschichte gibt es eine eigene Publikation zur Orientierung in die berufliche Selbstständigkeit.
Weitere „Gründen – kurz und knapp“ informieren über Rechtsformen für Unternehmen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, die steuerliche Behandlung von Unternehmen und die wichtigsten Aufgaben eines jeden Unternehmens in Bezug auf die Themen Personal, Marketing, Controlling und Kooperationen. So sind Sie bestens vorbereitet, wenn Sie Ihr Unternehmen gründen. Auch das Krisenmanagement ist ein wichtiger Aspekt der Unternehmensführung. In der „Gründen – kurz und knapp: Unternehmenskrisen erkennen und vermeiden“ finden Sie Tipps zur Früherkennung von Krisensituationen, zur Entwicklung von Krisenstrategien und zur Kommunikation in Krisenzeiten. Die „Gründen – kurz und knapp: Freie Berufe“ richtet sich speziell an Gründende der Freien Berufe wie Ärztinnen und Ärzte, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte oder Architektinnen und Architekte und bietet Informationen zu den Besonderheiten dieser Berufsgruppen.
Wählen Sie in der Mediathek des Existenzgründungsportals des BMWK das passende Thema aus und laden Sie sich die kostenlosen Arbeitsmaterialen (PDFs) herunter oder drucken Sie sie auf Papier aus. Hier finden Sie alle „Gründen – kurz und knapp“ übersichtlich nach Themen geordnet:
Kommunikationstipps: So sprechen Sie Gründerinnen am besten an
28.08.2024, 13:48
Das RKW Kompetenzzentrum veröffentlicht eine anwendungsorientierte Handlungshilfe für die Gründungspraxis.
Das RKW Kompetenzzentrum hat die Publikation „Frauen für das Thema Gründung gewinnen und (potenzielle) Gründerinnen zielgerichtet ansprechen – 14 Ideen für eine erfolgreiche Kommunikation“ veröffentlicht. Die Publikation ist Teil des Projekts „Frauen für das Thema Gründung gewinnen und (potenzielle) Gründerinnen zielgerichtet ansprechen“. Damit beteiligt sich das RKW Kompetenzzentrum am im Jahr 2023 gestarteten Aktionsplan des BMWK und anderer Ministerien „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“.
Die Publikation ist für die tägliche Arbeit in der Gründungsförderung und Gründungsunterstützung konzipiert. Personen, die im Bereich Frauen und Unternehmensgründung tätig sind, oder solche die es werden wollen, können aus der Publikation anwendungsorientierte Kommunikationsideen entnehmen um (potenzielle) Gründerinnen zielgerichtet zu erreichen, und diese direkt umsetzen.
Startup Germany Summit des BMWK
02.08.2024, 09:17
Mit Keynotes, Panels, Impulsvorträgen, Workshops – und einem Pitch-Event für Schülerinnen und Schüler
Am 17. September 2024 ist es so weit: Das BMWK lädt zum Startup Germany Summit in Berlin mit internationalen Speakern, Netzwerken und Einblicken in die Start-up-Strategie der Bundesregierung ein.
Keynotes, Panels, Impulsvorträge, Workshops und ein Pitch-Event für Schülerinnen und Schüler stehen auf dem Programm. Auf der Hauptbühne werden unter anderem die neuen de:hubs gelauchnt und der 2. Fortschrittsbericht zur Start-up-Strategie der Bundesregierung vorgestellt.
Erwartet werden bis zu 900 Gäste. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck, Bundeskanzler Olaf Scholz und weitere Mitglieder der Bundesregierung werden an dem Summit teilnehmen.
Netzwerktreffen des Aktionsplans „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“ des BMWK
Jedes Jahr werden geschätzte 27.000 selbstständige Frauen schwanger, aber nur rund 6.000 haben in den vergangenen Jahren die vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch genommen. Was bedeutet Mutterschutz und Elternzeit für Unternehmerinnen? Welche Herausforderungen bestehen und wie können diese überwunden werden, damit selbstständige Frauen für sich und ihr Baby eine Auszeit nehmen und weiterhin den Fortbestand des Unternehmens sichern können? Hierüber tauschten sich Beteiligte des Aktionsplans „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“ beim Juli-Netzwerktreffen im GovLab im Berliner AI-Campus aus.
Wie kann der Zugang zu Wagniskapital für frauengeführte Unternehmen verbessert werden? Wie kann die öffentliche Wahrnehmung von Unternehmerinnen gestärkt und noch mehr Frauen für das Unternehmerinnentum begeistert werden? Auch darüber wurde beim Netzwerktreffen diskutiert.
Der Aktionsplan „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“ wurde 2023 auf Initiative des BMWK gemeinsam von verschiedenen Bundesministerien und 27 Stakeholdern aus Verbänden, Netzwerken und wissenschaftlichen Instituten erarbeitet. Er enthält über 40 Maßnahmen, die die Rahmenbedingungen für selbstständige Frauen verbessern sollen.
Mittlerweile beteiligen sich 41 Institutionen am Aktionsplan und kommen regelmäßig zu Netzwerktreffen zusammen, um den Aktionsplan mit Leben zu füllen, sich über aktuelle Entwicklungen und Initiativen zur Förderung von Unternehmerinnen im Mittelstand auszutauschen, gemeinsame Aktionen zu planen und voneinander zu lernen.
Jetzt Schlussabrechnung der Corona-Wirtschaftshilfen einreichen
30.07.2024, 13:30
Fristablauf ist der 30. September 2024
Schlussabrechnungen für Corona-Wirtschaftshilfen können noch bis zum 30. September 2024 eingereicht werden. Diese letzte Fristverlängerung geht auf eine Vereinbarung mit der Bundessteuerberaterkammer, dem DeutschenSteuerberaterverband e.V., der Wirtschaftsprüferkammer und der Bundesrechtsanwaltskammer im März 2024 zurück. Derzeit sind noch rund 300.000 Schlussabrechnungen der Corona-Wirtschaftshilfen einzureichen, damit die endgültige Förderhöhe für die von starken Corona-bedingten Umsatzrückgängen betroffenen Unternehmen und Selbstständigen von den Bewilligungsstellen der Länder berechnet werden kann.
Mit den Corona-Wirtschaftshilfen (Überbrückungshilfen, November- und Dezemberhilfen) wurden im Zeitraum Juni 2020 bis Juni 2022 Unternehmen und Selbstständige mit erheblichen coronabedingten Umsatzrückgängen mit über 63 Milliarden Euro Bundesmitteln unterstützt. Damit die Auszahlung der Mittel an die Antragstellenden zügig erfolgen konnte, wurden die zumeist auf Prognosebasis eingereichten Anträge zunächst vorläufig bewilligt. Konzeptionell war von Beginn an ein nachträglicher Abgleich der Prognoseangaben mit der tatsächlich realisierten Geschäftsentwicklung in einer Schlussabrechnung vorgesehen.
Starker Schub für Gemeinwohl-Unternehmen
02.08.2024, 10:16
Neues Förderprogramm „Nachhaltig wirken – Förderung Gemeinwohlorientierter Unternehmen“ startet
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) startet das neue Förderprogramm „Nachhaltig wirken – Förderung Gemeinwohlorientierter Unternehmen“. Ziel des Programms ist es, gemeinwohlorientierte Unternehmen in Deutschland durch passende Unterstützungsangebote zu stärken und Impulse für ihre Gründung zu geben. Die Antragstellung ist voraussichtlich ab dem 7. August 2024 möglich.
Mit dem neuen Förderprogramm fördert das BMWK Beratungs-, Informations- und Vernetzungsangebote für gemeinwohlorientierte Unternehmen, die z.B. von Impact Hubs, Inkubatoren, Akzeleratoren, Coworking-Spaces, Wirtschaftsförderungen, Kammern, Technologie- und Gründerzentren oder Hochschulen umgesetzt werden. Das Förderprogramm knüpft damit an das Vorgängerprogramm „REACT with impact“ an.
Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2028. Für den gesamten Förderzeitraum bis Ende des Jahres 2028 stehen Mittel in Höhe von rund 110 Millionen Euro bereit. Davon werden voraussichtlich rund 55,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus ko-finanziert. „Nachhaltig wirken – Förderung Gemeinwohlorientierter Unternehmen“ ist damit das bisher größte Förderprogramm für gemeinwohlorientierte Unternehmen in Deutschland.
Europäische Unternehmensförderpreise EEPA 2024
30.07.2024, 11:54
Die Gewinnerprojekte des deutschen Vorentscheids stehen fest
In mehreren Auswahlrunden hat die Jury des nationalen Vorentscheids aus 44 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zwei Initiativen ausgewählt, die nun für Deutschland in das Rennen um die Europäischen Unternehmensförderpreise EEPA 2024 gehen. Das sind die Gewinnerprojekte:
Die gemeinnützige Technologie-Schule „ReDI School of Digital Integration“ wurde 2015 in Berlin gegründet mit dem Ziel, Geflüchteten die Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu erleichtern. Der Name ReDI steht für „Readiness“ und „Digital Integration“. Heute bietet ReDI sowohl IT-affinen „Newcomerinnen“ und „Newcomern“ als auch Einheimischen kostenlose Kurse zur Erweiterung der digitalen Fähigkeiten sowie Bewerbungstrainings, Mentorenprogramme und Netzwerkveranstaltungen an. Über 100 Partner unterstützen ReDI. Seit der Gründung wurden mehr als 25.000 Studierende aus 138 Nationen von über 5.000 Expertinnen und Experten ehrenamtlich geschult.
Das europäische Social Economy Cluster „Silicon Vilstal“ aus Niederbayern fördert Digitalisierung und soziale Innovationen mit Innovationsformaten wie dem Social InnovationHackathon, mit Reallaboren für soziale Start-ups sowie dem Silicon Vilstal Erlebnisfestival, dem größten ländlichen Innovationsevent Deutschlands. Silicon Vilstal ist einer der Konsortialpartner von SocialTEch4EU, Europas größtem Programm für soziale Start-ups.
Der deutsche Vorentscheid wurde vom RKW Kompetenzzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt.
Mit den European Enterprise Promotion Awards (EEPA) zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 jährlich Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus, die sich der Unterstützung von Unternehmergeist und Unternehmertum verschrieben haben. Die Gewinner der EEPA 2024 werden am 19. November im Zuge der SME Assembly der Europäischen Kommission in Budapest, Ungarn, verkündet.
Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2025 gestartet
09.07.2024, 16:39
Online-Anmeldungen zur Teilnahme am Wettbewerb sind bis zum 16. Oktober 2024 möglich.
Ab sofort können sich Auszubildende, Studierende, Beschäftigte und Start-ups der Wertschöpfungskette Bau für den Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2025 anmelden.
Im Wettbewerb des RKW Kompetenzzentrums werden seit 2002 jährlich innovative und praxisnahe digitale Lösungen für die Bauwirtschaft gesucht. Die vier Wettbewerbsbereiche sind:
Architektur,
Baubetriebswirtschaft,
Bauingenieurwesen,
Handwerk und Technik.
Auch der Sonderpreis Start-up wird in 2025 wieder ausgelobt. In allen Bereichen können Einzel- sowie Team-Arbeiten eingereicht werden.
Folgende Preise werden in jeder der vier Kategorien vergeben:
2.500 Euro für den ersten Platz,
1.500 Euro für den zweiten Platz,
1.000 Euro für den dritten Platz.
Der Sonderpreis Start-up ist mit 2.000 Euro dotiert.
Die Preisverleihung findet am 14. Januar 2025 auf der BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, in München statt.
Online-Anmeldungen zur Teilnahme am Wettbewerb sind bis zum 16. Oktober 2024 auf www.aufitgebaut.de möglich. Hier gibt es auch ein Wettbewerbs-Archiv mit vielen Anregungen und Inspirationen für mögliche Themen aus den vergangenen Jahren.
Weiterhin hohe Gründerquote in Deutschland
29.07.2024, 10:56
Neuer Bericht zu Global Entrepreneurship für Deutschland liegt vor
Der Wunsch, ein eigenes Unternehmen zu gründen ist unter der deutschen Bevölkerung weiterhin vergleichsweise stark ausgeprägt – das zeigt der neue Länderbericht Deutschland des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2023/2024. Und ein Trend setzt sich dabei besonders fort: Immer mehr junge Menschen in Deutschland entscheiden sich für eine Gründung.
Laut Bericht lag die Gründungsquote in Deutschland im Jahr 2023 bei 7,7 Prozent. Das ist der zweithöchsten Wert in der mittlerweile 25-jährigen Geschichte des GEM. Das heißt, dieser Anteil der Gesamtbevölkerung hat in den vergangenen gut drei Jahren die Gründung eines eigenen Unternehmens vorbereitet oder bereits umgesetzt. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit hinter dem Vereinigten Königreich (11,8 Prozent) und Frankreich (10,8 Prozent), aber zum Beispiel vor Norwegen (6,9 Prozent) und Spanien (6,8 Prozent).
Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen weist mit 13,3 Prozent die stärksten Gründungsaktivitäten auf. Knapp dahinter: die 18- bis 24-Jährigen. 11,0 Prozent der jüngsten Jugendlichen versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. In dieser Altersgruppe hat sich die Gründungsbereitschaft in den vergangenen sieben Jahren mehr als verdreifacht.
Bemerkenswert ist auch: Menschen mit Einwanderungsgeschichte gründen deutlich häufiger als solche ohne. Die Gründungsquote von Migranten liegt bei 12,6 Prozent, mehr als die Hälfte von ihnen ist zwischen 18 und 34 Jahren alt.
Zunehmend spielen bei Unternehmen vor allem Umweltaspekte eine große Rolle. Mehr als sieben von zehn neuen oder etablierten Unternehmerinnen und Unternehmern, geben an, dass sie Umweltaspekte berücksichtigen: und zwar im Rahmen der Unternehmensstrategie, bei angebotenen Produkten und Dienstleistungen oder auch bei der Gestaltung der Lieferkette.
ERP-Gründungsfinanzierung künftig auch für kleine und mittlere Gemeinwohl-Unternehmen
01.08.2024, 12:15
Die Bundesregierung verbessert die Fördermöglichkeiten für gemeinwohlorientierte Unternehmen.
Mit der Verbreiterung des Anwendungsbereichs des ERP--European Recovery Program-Wirtschaftsplangesetzes 2024 ist künftig auch die Gründungsfinanzierung gemeinwohlorientierter kleiner und mittlerer Unternehmen möglich. Damit setzt die Bundesregierung die Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen weiter um. Konkret soll der Kreditzugang gemeinwohlorientierter Unternehmen zu Förderkreditprogrammen der KfW verbessert werden. Die ERP--European Recovery Program-Wirtschaftsplangesetz-2024-Erweiterungsverordnung wird heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Durch die rechtlichen Änderungen können zukünftig alle kleinen und mittleren gemeinnützigen Unternehmen, unabhängig von ihrer Körperschaftssteuerpflicht, Zugang zu den ERP--European Recovery Program-Programmen im Bereich der Gründungsfinanzierung erhalten. Dies betrifft insbesondere das bestehende Angebot ERP--European Recovery Program-Gründerkredit StartGeld, womit Gründungen und junge Unternehmen mit Kreditbeträgen bis 125.000 Euro unterstützt werden. Damit verbessert die Bundesregierung den Finanzierungszugang für gemeinwohlorientierte Unternehmen in der wichtigen Gründungs- und frühen Festigungsphase (d.h. bis 5 Jahre nach Gründung).
Die KfW passt nun ihre IT-Systeme an, damit eine Antragstellung von gemeinnützigen Unternehmen möglich ist. Dies wird einige Monate in Anspruch nehmen. Im Anschluss können interessierte Unternehmen einen Antrag bei ihrer jeweiligen Hausbank stellen. Über den konkreten Einführungszeitpunkt informiert die KfW.
Aufbau von Start-up-Communities
27.06.2024, 11:09
Was macht eine erfolgreiche Start-up-Community aus und wie entsteht sie? Damit beschäftigt sich eine neue Folge der Podcastreihe „Gründungsupdate“ des RKW Kompetenzzentrums.
In der neuen Podcast-Folge des RKW Komptenezzentrums ist Chuck Henjes von der Gründungswerft aus Greifswald zu Gast. Er berichtet darüber, wie er seit 2019 mit viel Engagement und Herzblut eine Start-up-Community aufbaut.
Zusammen mit einer Gruppe Gleichgesinnter hat er einen Verein gegründet, der alle regionalen Aktivitäten im Bereich Gründung und Start-ups in Mecklenburg-Vorpommern multiplikativ zusammenbringen will. Dabei werden die Akteurinnen und Akteure und Stakeholder in einem Bottom-up-Prozess miteinbezogen.
In der Podcastreihe „Gründungsupdate“, herausgegeben vom RKW Kompetenzzentrum, werden regelmäßig aktuelle und spannende Themen zu Gründungen, Gründungsökosystemen und Entrepreneurship in Deutschland präsentiert. Der Podcast richtet sich an alle Gründungsunterstützende und Personen, die sich allgemein für Gründungen in Deutschland interessieren.
KfW Research: Zahl der Existenzgründungen legt leicht zu
18.06.2024, 10:24
Der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2024 ist erschienen. Er liefert ein umfassendes Bild der Gründungstätigkeit in Deutschland.
Nach dem deutlichen Rücksetzer im Jahr 2022 (- 9 %) ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland 2023 wieder angestiegen, allerdings nur leicht um 3 %: 568.000 Menschen gingen im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, wie der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2024 von KfW Research zeigt. Die Entwicklungen bei Voll- und Nebenerwerbsgründungen verliefen unterschiedlich. Während im Vollerwerb die Zahl der Gründungen erneut zurückging auf 205.000 (- 8 %), legte sie bei Nebenerwerbsgründungen auf 363.000 zu (+ 11 %).
Regionale Unterschiede
Die innerhalb Deutschlands je nach Region teilweise deutlich unterschiedliche Bevölkerungsstruktur wirkt sich auch auf die Selbstständigkeitspräferenz aus. Im Jahr 2023 ist sie in Hamburg (29 %) am höchsten, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen (jeweils 25 %). Am seltensten würden Menschen in Sachsen-Anhalt eine Selbstständigkeit gegenüber einer Anstellung bevorzugen (18 %).
Weitere zentrale Ergebnisse
Die meisten Gründungen gibt es wie gehabt mit knapp 70 % im Dienstleistungssektor, gefolgt vom Handel (22 %) und vom Produzierenden Gewerbe (9 %). Digitale und zugleich internetbasierte Gründungen spielen mit etwa einem Fünftel aller Gründungen (22 %) weiter eine große Rolle im Gründungsgeschehen.
Neuer Förderaufruf des BMWK gestartet
12.06.2024, 11:46
Geschäftsmodelle und Pionierlösungen in den Bereichen Gesundheit und Pflege gesucht
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) startet heute einen neuen Förderaufruf im Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP). Gefördert werden sollen marktnahe, nichttechnische Innovationen in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Teilnahmeanträge können ab sofort bis zum 27. August 2024 eingereicht werden. Das Budget für den Förderaufruf beträgt insgesamt circa 10 Millionen Euro.
Das IGP unterstützt die Entwicklung von marktnahen, nichttechnischen Innovationen, die von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt werden. Der aktuelle Förderaufruf zielt auf Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für bessere Gesundheit und Pflege. Dazu gehören beispielsweise innovative Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Versorgung und Rehabilitation, neue Designs und Konzepte für Inklusionsinnovationen oder würdiges Altern sowie innovative Unterstützungskonzepte für kranke und pflegebedürftige Menschen.
Zielgruppe des IGP und somit teilnahmeberechtigt sind KMU (inklusive Gründungen, Selbstständige, gemeinwohlorientierte Unternehmen) sowie mit den Unternehmen kooperierende Forschungseinrichtungen, wie Hochschulen. Die besten Ideen werden wettbewerblich in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt.
In eigener Sache
10.06.2024, 11:37
Neue Checklisten für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie angehende Existenzgründerinnen und Existenzgründer stehen ab sofort zum Download zur Verfügung.
Das BMWK stellt ab sofort neue Checklisten für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie angehende Existenzgründerinnen und Existenzgründer zum Download zur Verfügung.
Die Checklisten sollen auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit unterstützen und einen Überblick über die notwendigen Schritte in der Gründungs- und Startphase eines Unternehmens geben.
Ob Sie sich auf die Unternehmensplanung, die Unternehmensnachfolge oder die Unternehmensübergabe vorbereiten – die Checklisten bieten Ihnen eine strukturierte Anleitung für Ihre wichtigen To Dos.
Wählen Sie in der Mediathek des Existenzgründungsportals des BMWK die passende Kategorie aus und laden Sie sich das kostenlose Arbeitsmaterial (PDFs, nicht barrierefrei) herunter. Das sind die Kategorien:
Businessplan,
Controlling,
E-Business,
Finanzierung & Förderung,
Gründungswege,
Kooperationen,
Krisenmanagement,
Personal,
Rechtsformen,
Steuern, Versicherungen & Preiskalkulation,
Unternehmensnachfolge.
Mit kreativen Ideen sozialen Impact erzielen
03.06.2024, 09:57
„Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland 2024“ gesucht!
Unternehmerinnen und Unternehmer, Start-ups, Selbstständige, Projekte sowie Gründerinnen und Gründer können sich noch bis einschließlich 1. Juli 2024 für die Auszeichnung „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland 2024“ bewerben.
Die Auszeichnung „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland 2024“ wird im Namen der Bundesregierung jährlich an 32 Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft verliehen.
Gesucht werden Persönlichkeiten mit smarten Ideen: Menschen, die Mut beweisen, Engagement zeigen und sich immer fragen: „Was kann ich noch besser machen?“. Was die ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmer verbindet, geht über den unternehmerischen Erfolg hinaus – es ist der gemeinsame Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und mit kreativen Ideen sozialen Impact zu erzielen.
25 Jahre EXIST
30.05.2024, 12:48
Seit einem Vierteljahrhundert trägt das EXIST-Programm des BMWK zur Förderung von Innovation, Gründung und jungem Unternehmerinnen- und Unternehmertum in Deutschland bei.
Von Decacorns bis zu erfolgreichen Gründungszentren: Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt das Programm „EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) junge Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und trägt maßgeblich zur Förderung von Innovation, Gründung und jungem Unternehmerinnen- und Unternehmertum in Deutschland bei.
Zu den Zielen von EXIST gehören:
dauerhafte Etablierung einer Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit in Lehre, Forschung und Verwaltung an den Hochschulen;
konsequente Übersetzung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in wirtschaftliche Wertschöpfung;
zielgerichtete Förderung des großen Potenzials an Geschäftsideen und Gründungspersönlichkeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen;
deutliche Steigerung der Anzahl innovativer Unternehmensgründungen und damit Schaffung neuer und gesicherter Arbeitsplätze.
Das Jubiläum unter dem Motto „25 Jahre EXIST“ wird am 6. und 7. Juni 2024 im Rahmen eines Kongresses in Berlin begangen. Hier geht es zum Programm.
Erfolgreiche Gründungen ausgezeichnet
05.06.2024, 13:49
Bundesminister Habeck eröffnet die Preisverleihung der German Startup Awards mit einer Keynote.
Zum fünften Mal hat der Startup-Verband Innovatorinnen und Innovatoren der deutschen Start-up-Szene in Berlin ausgezeichnet. Gründerin des Jahres wurde Kristina Nikolaus, CEO und Co-Founder von OKAPI:Orbits, einem Luft- und Raumfahrtunternehmen aus Braunschweig. Bei den Männern teilten sich Nils Aldag von Sunfire (Elektrolyseur-Hersteller, Dresden) und Jonas Andrulis von Aleph Alpha (Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz, Heidelberg) den Titel. Der Sonderpreis ging an das Start-up-Ausbildungszentrum Founders Foundation aus Bielefeld.
„Wachstum und Fortschritt werden generiert, indem ausprobiert und nach vorne gegangen wird – das sind im Kern Start-ups“, sagte Bundesminister Robert Habeck, der die Veranstaltung mit einer Keynote eröffnete. Die Start-up-Szene sorge dafür, dass Dinge besser, nachhaltiger und menschenfreundlicher würden. „Sie wird mehr Jobs und Wertschöpfung schaffen als andere Branchen – sie ist die Wirtschaft der Zukunft“, sagte Habeck weiter.
„Von Künstlicher Intelligenz über Satellitentechnik bis hin zur Krebsforschung – unsere Start-ups treiben den Innovationsstandort Deutschland voran“, betonte Franziska Teubert, Geschäftsführerin des Startup-Verbands. „Diese mutigen Unternehmerinnen und Unternehmer adressieren nicht nur zentrale Herausforderungen unserer Zeit, sondern prägen mit ihren bahnbrechenden Lösungen auch nahezu alle Bereiche unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“
BMWK entwickelt Dialog mit Start-ups weiter
27.05.2024, 11:42
Neues Format „Start-up Circle“ vorgestellt
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) entwickelt den seit 2013 bestehenden „Beirat Junge Digitale Wirtschaft“ fort. Im Rahmen eines Treffens mit dem Beirat hat Bundesminister Robert Habeck heute das neue Format für seinen regelmäßigen Austausch mit Start-ups vorgestellt. Unter dem Titel „Start-up Circle“ wird künftig ein kleiner, flexibler Kreis ohne formelle Vorgaben mindestens zwei Mal jährlich mit dem Minister zu wechselnden Start-up-Themen in den Dialog treten. Bei jedem Treffen soll ein aktuelles Thema bzw. eine aktuelle Herausforderung der Start-up-Politik lösungsorientiert diskutiert werden. Der „Start-up Circle“ löst das bisherige Beiratsformat ab.
Robert Habeck: „Ich möchte künftig noch flexibler in den Dialog mit der Start-up-Szene treten, um schnell und zielgerichtet auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Das deutsche und europäische Start-up-Ökosystem weiter zu stärken, ist nicht nur unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft, sondern auch entscheidend für die ökologische und digitale Transformation. Dafür ist der direkte Draht zur Start-up-Szene enorm wichtig. Allen bisherigen Beirätinnen und Beiräten danke ich ausdrücklich für ihr – teilweise langjähriges – Engagement und die kompetente und konstruktive Beratung, die viele wichtige Impulse gegeben hat.“
Auch die Ko-Vorsitzenden des „Beirats Junge Digitale Wirtschaft“, Ulrike Hinrichs und Magdalena Oehl, betonen dies: „Der ‚Beirat Junge Digitale Wirtschaft‘ hat wichtige Impulse gesetzt und aus der Praxis heraus der Politik mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Eine Stärke war dabei immer die Vielfalt der Mitglieder und der direkte Austausch mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Dr. Robert Habeck. Wir freuen uns, dass nach der Neuaufstellung ein entsprechendes Gremium auch in Zukunft im Dialog mit dem Minister wichtige, themenbezogene Impulse setzen kann. Damit wird der Themenvielfalt und Professionalisierung des Start-up-Ökosystems Rechnung getragen. Es besteht kein Zweifel: Digital- und Start-up-Politik bleiben weiterhin ein zentraler Hebel, um die deutsche Wirtschaft innovativer und zukunftsfester zu machen.“
Zu jedem Treffen des neuen „Start-up-Circle“ wird der Minister bis zu fünf Persönlichkeiten aus der Start-up-Szene einladen, die zu dem jeweiligen Thema eine besondere Expertise mitbringen. Zudem wird der oder die amtierende Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands – derzeit Verena Pausder – im „Start-up Circle“ einen festen Platz bekommen.
Anerkennung für innovative Ideen und mutige Entscheidungen
30.05.2024, 11:57
Der „KfW Award Gründen 2024“ wird wieder vergeben – Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2024.
Die KfW zeichnet mit dem „KfW Award Gründen 2024“ Start-ups aus ganz Deutschland aus, die für ihre Ideen und ihren Mut öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Im Rahmen des Awards wird dabei ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 35.000 Euro vergeben.
Die Jury besteht aus erfahrenen Personen aus der KfW, Förderbanken, Politik und Wirtschaft. Sie bewerten die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität. Eine entscheidende Rolle spielt auch, ob mit dem Konzept soziale Verantwortung übernommen wird oder ein gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Der wirtschaftliche Erfolg, die ökologische Nachhaltigkeit sowie die Förderung eines integrativen, diversen Arbeitsumfeldes fließen ebenfalls in die Beurteilung ein.
Nach diesen Kriterien wird aus jedem Bundesland je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2019 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld für die Landessiegerinnen und Landessieger beträgt jeweils 1.000 Euro. Sie qualifizieren sich durch den Landessieg ferner für den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich vergibt die Jury einen Sonderpreis an junge Gründerinnen und Gründer (5.000 Euro Preisgeld). Alle Landessiegerinnen und Landessieger nehmen anschließend am Online-Voting für den Publikumspreis teil. Er ist mit zusätzlichen 5.000 Euro verbunden.
BMWK startet den Ausbau der Digital Hub Initiative
30.05.2024, 11:52
Das Interessenbekundungsverfahren endet am 24. Juni 2024.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) baut seine Digital Hub Initiative (de:hub) weiter aus. Voraussichtlich vier bis sechs neue Hubs sollen in die Initiative aufgenommen werden – insbesondere aus Bundesländern und Regionen, die noch nicht über ein Hub verfügen und in Branchen, die bislang nicht abgedeckt sind. Damit setzt das BMWK einen Auftrag aus derStart-up-Strategie der Bundesregierung um.
Mit der Digital Hub Initiative wurde seit 2017 ein Start-up-Ökosystemverbund in Deutschland geschaffen. Derzeit gibt es zwölf Hubs, die jeweils einen bestimmten Branchenschwerpunkt aufweisen. Die Hubs verfügen in ihrem Netzwerk inzwischen insgesamt über mehr als 6.000 Start-ups und über mehr als 2.000 Partner. Ziel der Initiative ist es, Start-ups und etablierte Wirtschaft zusammenzubringen. Das schafft eine Win-Win-Situation: Start-ups gewinnen Kunden und Investoren – die etablierte Wirtschaft wiederum erhält maßgeschneiderte Innovationen.
Heute hat das BMWK das Interessenbekundungsverfahren „Ausbau der BMWK Digital Hub Initiative“ gestartet. Bewerbungen können bis zum 24. Juni 2024 eingehen.
Gründungspreis vergeben
23.04.2024, 14:12
Das BMWK prämiert 21 Gründungsteams mit über 300.000 Euro.
21 Gründungsteams wurden heute in Berlin mit einem Gründungspreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausgezeichnet. Die Preise überreichte Dr. Anna Christmann, Beauftragte des BMWK für die Digitale Wirtschaft und Start-ups. An der Winterrunde 2024 des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ hatten insgesamt 227 Teams teilgenommen.
Für ihre innovativen Gründungsideen erhielten 15 Teams den mit 7.000 Euro dotierten Gründungspreis, sechs Start-ups prämierte das BMWK mit dem Gründungspreis+ zu jeweils 32.000 Euro. Ein Team überzeugte die Jury des Ideenwettbewerbes gleich in doppelter Hinsicht und sicherte sich nicht nur einen Gründungspreis+, sondern auch den Fokuspreis „Gesundheit digital“ in Höhe von 10.000 Euro.
Gründungszahlen in den Freien Berufen weiter im Aufwind
18.04.2024, 10:22
Am stärksten stieg die Anzahl der Existenzgründungen im Saarland und in Baden-Württemberg.
In 2023 ist die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen gegenüber dem Vorjahr um 1,7 % auf rund 94.670 gestiegen. Damit gingen im vergangenen Jahr erneut mehr Freiberuflerinnen und Freiberufler den Weg in die Selbstständigkeit als ein Jahr zuvor. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Instituts für Mittelstandsforschung IfM Bonn. Das Institut ermittelt regelmäßig auf der Basis der Steueranmeldungen der Gründerinnen und Gründer bei den Finanzämtern die Anzahl der Gründungen in den Freien Berufen.
Höchste Zuwächse im Saarland und Baden-Württemberg
Am stärksten stieg die Anzahl der Existenzgründungen in den Freien Berufen im Saarland und in Baden-Württemberg. In Sachsen, Bremen, Hessen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gründeten dagegen weniger Freiberuflerinnen und Freiberufler als in 2022.
Im Norden ist der Frauenanteil höher
Im Bundesdurchschnitt blieb der Anteil der Frauen an allen freiberuflichen Gründungen konstant (54,8 %). Deutlich über dem Durchschnittswert lag ihr Gründungsanteil in Schleswig-Holstein (59,0 %) und Mecklenburg-Vorpommern (58,8 %). Bezogen auf 10.000 Erwerbstätige lag die Anzahl der Gründungen von Frauen in Berlin (57) und Hamburg (38) am höchsten, gefolgt von Sachsen und Bayern (22).
Online-Sprechstunden für Gründerinnen und Gründer
02.04.2024, 17:57
Die Gründerplattform bietet im April Infoveranstaltungen für Gründungsinteressierte an
Die Gründerplattform bietet regelmäßig kostenfreie Veranstaltungen für Gründungsinteressierte an. Auch im April können Gründerinnen und Gründer das vielfältige Angebot kennenlernen und mit Experinnen und Expereten sowie anderen Gründerinnen und Gründern ins Gespräch kommen.
Hier ein Überblick:
03.04.2024 - Wie organisiere ich mich? – die besten Methoden
04.04.2024 - Unternehmerpersönlichkeit – was macht dich aus?
08.04.2024 - Gründungszuschuss beantragen
09.04.2024 - Als Online-Coach/Freelancer durchstarten
11.04.2024 - Ziele erreichen leicht gemacht
15.04.2024 - Fördermittel suchen, finden und beantragen
16.04.2024 - Hol dir Feedback zu deiner Geschäftsidee!
17.04.2024 - Nebenberuflich gründen – Tools und Tipps!
21.04.2024 - AGB, Datenschutz und Co. – so geht’s!
23.04.2024 - Künstliche Intelligenz zur Gründung nutzen
24.04.2024 - Geschäftsmodell entwickeln – wieso, weshalb, warum?
24.04.2024 - Genossenschaft gründen – wie geht das und für wen ist das spannend?
Digitales Start-up des Jahres 2024 gesucht
27.03.2024, 13:13
Wettbewerbsausschreibung des BMWK läuft noch bis zum 13. Mai 2024
Sie haben sich erfolgreich an einer Gründungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beteiligt und konnten so Ihre digitale Gründungsidee erfolgreich realisieren? Dann nutzen Sie jetzt die Chance, um „Digitales Start-up des Jahres 2024“ des BMWK zu werden und einen der drei Preise in Höhe von 50.000 Euro, 30.000 Euro und 20.000 Euro zu gewinnen.
Neben diesen drei von einer Jury vergebenen Preisen wird auch ein Publikumspreis in Höhe von 10.000 Euro verliehen, bei dem das Publikum in einer Online-Abstimmung das Start-up mit dem besten Videobeitrag wählt.
Die Verleihung der Preise „Digitales Start-up des Jahres 2024“ erfolgt am 6. Oktober 2024 auf den „Tagen der digitalen Technologien“ in Berlin.
Start der neuen Website „Chance Unternehmensnachfolge“
20.03.2024, 12:26
Das RKW Kompetenzzentrum bietet mit dem Web-Angebot eine umfangreiche Übersicht der erfolgreichsten Förderansätze zur Unternehmensnachfolge in Deutschland.
Um Stilllegungen zu verhindern sowie die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu steigern, förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) von 2020 bis 2024 rund 30 mehrjährige Modellprojekte wirtschaftsnaher Einrichtungen, die sich an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie (potenzielle) Nachfolge-Interessierte richteten. Die in diesen Projekten entwickelten und erprobten Ansätze dienen als Muster für andere unterstützende Organisationen und zeigen auf, wie der Nachfolgeproblematik entgegengewirkt werden kann.
Die neue Website „Chance Unternehmensnachfolge“ des RKW Kompetenzzentrums präsentiert diese Ansätze gebündelt und nutzerfreundlich aufbereitet: Mit Hilfe verschiedener Themeneinstiege gelangt man genau zu den Stellen, an denen man sich für die Unterstützung der Nachfolge engagieren möchte oder für die man sich interessiert.
Um der breiten und vielfältigen Unterstützungslandschaft in Deutschland gerecht zu werden, ist die Website nicht nur auf die Aktivitäten der Modellprojekte begrenzt. Vielmehr ist sie geöffnet für weitere Akteurinnen und Akteure – wie Kammern, Verbände oder Wirtschaftsförderungen – und wird schrittweise um Anregungen und praktische Ansätze zur Unterstützung von Unternehmensnachfolgen erweitert. So wird das Web-Angebot zur neuen zentralen Anlaufstelle für die Unternehmensnachfolge in Deutschland.
Maßgeschneiderte Finanzierungsförderung für den Mittelstand
18.03.2024, 14:18
Einen Überblick zu den Fördermitteln für den Mittelstand – speziell für Gründung, Nachfolge und Wachstum – gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).
Damit der deutsche Mittelstand auch in Zukunft die Triebfeder einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland bleibt, brauchen wir neben den etablierten auch mehr junge Unternehmen, die durch Innovationen und Investitionen neue Märkte erschließen und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Der Zugang zu geeigneter Finanzierung ist hierfür eine maßgebliche Voraussetzung.
Mit einem vielfältigen Finanzierungsförderangebot unterstützt die Bundesregierung daher kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, Gründungsinteressierte und innovative Start-ups, damit sie neue Projekte, Produkte sowie Prozesse und Dienstleistungen realisieren können. Insbesondere wurden eine Reihe von Förderinstrumenten zu Gründungs-, Nachfolge-, Wachstums- und Innovationsfinanzierung aufgesetzt.
Ziel der Programme ist es, eine verlässliche Unterstützung für den deutschen Mittelstand zu schaffen und ein wirtschaftlich günstiges Umfeld zu erzeugen, in dem sich die Innovationspotenziale und der Ideenreichtum der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) entfalten können.
Welche Rolle grüne Start-ups für die Wirtschaft spielen
18.03.2024, 13:48
Der Green Startup Monitor 2024 offenbart, dass fast ein Drittel der deutschen Start-ups grün sind.
Der Green Startup Monitor 2024 zeigt, dass grüne Start-ups trotz schwieriger Marktlage und unsicherer Finanzierungsmöglichkeiten weiterhin eine wichtige Rolle bei der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft spielen. Fast ein Drittel aller Start-ups sind nachhaltige Unternehmen. Diese grünen Start-ups streben verstärkt nach schnellem Wachstum und hohen Marktanteilen.
Laut der Studie kooperieren grüne Start-ups häufiger als nicht-grüne Start-ups mit Partnern aus Industrie, Wirtschaft und Hochschulen (71 Prozent im Vergleich zu 58 Prozent der nicht-grünen Start-ups), was ihre wichtige Rolle im Wissensaustausch für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft unterstreicht.
Die vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und dem Bundesverband Deutsche Startups herausgegebene Studie analysiert die Rolle von Start-ups als Innovationstreiber in der Green Economy und identifiziert spezifische Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Gefördert wurde die Studie von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Unternehmensnachfolge im Fokus
12.03.2024, 15:26
Das RKW Kompetenzzentrum startet neue Podcastreihe „Chance Unternehmensnachfolge“
Das RKW Kompetenzzentrum hat die neue Podcastreihe „Chance Unternehmensnachfolge“ gestartet. In dieser Reihe werden zum einen inspirierende Nachfolgegeschichten aus der Unternehmenspraxis vorgestellt, zum anderen lernen Interessierte kreative Lösungen von Organisationen kennen, die die Unternehmensnachfolge unterstützen.
In der ersten Episode berichtet Claudia Maisner, welche neuen und vielfältigen Ansätze die Handwerkskammer Koblenz im Zuge des Projekts „Nachfolgewerkstatt“ verfolgt, um die Nachfolge im rheinland-pfälzischen Handwerk zu sichern.
Online-Sprechstunden für Gründerinnen und Gründer
05.03.2024, 11:17
Die Gründerplattform bietet im März Infoveranstaltungen für Gründungsinteressierte an.
Die Gründerplattform bietet regelmäßig kostenfreie Veranstaltungen für Gründungsinteressierte an. Auch im März können Gründerinnen und Gründer das vielfältige Angebot kennenlernen und mit Experinnen und Expereten sowie anderen Gründerinnen und Gründern ins Gespräch kommen.
Hier ein Überblick:
04.03.2024 - Gründungszuschuss beantragen
06.03.2024 - Wann ist deine Geschäftsidee gut?
07.03.2024 - Künstliche Intelligenz zur Gründung nutzen
13.03.2024 - Ziele erreichen leicht gemacht
14.03.2024 - Unternehmerpersönlichkeit – was macht dich aus?
19.03.2024 - Hol dir Feedback zu deiner Geschäftsidee!
20.03.2024 - Geschäftsmodell entwickeln – wieso, weshalb, warum?
20.03.2024 - Nebenberuflich gründen – Tools und Tipps!
21.03.2024 - AGB, Datenschutz und Co. – so geht’s!
26.03.2024 - Fördermittel suchen, finden und beantragen
Neue Start-up Förderung für wissenschaftsnahe Gründungen
29.02.2024, 13:35
Mit dem „Leuchtturmwettbewerb Startup Factories“ ergänzt das BMWK das langjährige Förderprogramm EXIST.
Mit dem „Leuchtturmwettbewerb Startup Factories“ startet das BMWK eine neue Start-up Förderung und ergänzt damit das langjährige Förderprogramm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“. Unterstützt werden soll der Aufbau hochschulnaher und gleichzeitig unternehmerisch orientierter Gründungszentren.
In einem ersten Schritt wird eine Konzeptphase durchgeführt, an der sich gründungsstarke Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligen können. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Das BMWK setzt mit der neuen Förderrichtlinie ein wichtiges Vorhaben der Start-up-Strategie der Bundesregierung um, nämlich Ausgründungen aus der Wissenschaft zu erleichtern.
Der EU-Wettbewerb zur Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum mit Bewerbungsschluss am 26. April 2024.
In diesem Jahr wird der Wettbewerb „European Enterprise Promotion Awards“ zum 18. Mal von der Europäischen Kommission ausgelobt. Es werden innovative und erfolgreich umgesetzte Maßnahmen ausgezeichnet, die zur Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene beitragen.
In Deutschland sind die Europäischen Unternehmensförderpreise als zweistufiger Wettbewerb konzipiert. Insgesamt gibt sechs Preiskategorien. Der deutsche Vorentscheid wird vomRKW Kompetenzzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt.
Teilnahmeberechtigt sind Gemeinden, Städte, Regionen, Bundesländer, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsorganisationen sowie öffentlich-private Partnerschaften zwischen Behörden und Unternehmen. KMUs sind eingeladen, sich für die Kategorie „Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum“ zu bewerben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 26. April 2024.
Neuer Förderaufruf des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
20.02.2024, 15:29
Das Bundeswirtschaftsministerium startet einen neuen Förderaufruf. Zielgruppe sind auch kleine und mittlere Unternehmen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) startet am 19. Februar einen neuen Förderaufruf im Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP). Dazu gehören beispielsweise neue Konzepte für Arbeitsmarktintegration oder lebenslanges Lernen, Tools und Designs für den Arbeitsplatz, Gamification-Lösungen für schulische Bildung und Berufsorientierung sowie Innovationen im Bereich New Work.
Zielgruppe sind KMU (inklusive Gründungen, Selbständige, Sozialunternehmen) sowie mit den Unternehmen kooperierende Forschungseinrichtungen, wie Hochschulen. Das IGP unterstützt die Entwicklung von marktnahen, nichttechnischen Innovationen, die von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt werden.
Die besten Ideen werden wettbewerblich im mehrstufigen Verfahren ermittelt, erster Schritt ist die Einreichung von Teilnahmeanträgen bis zum 30. April 2024.
„Unsere zukünftige Wirtschaftskraft hängt maßgeblich von der Umsetzung innovativer Ideen ab", so Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär. „Dabei müssen wir auf neue Technologien setzen, aber auch auf nichttechnische Innovationen, wie neue Organisationsmodelle und kreative Konzepte. Sie können gerade dort Potenzial entfalten, wo es um Kommunikation und Interaktion geht und so auch positive Impulse für die Bildung und Arbeit von morgen geben. Neue Ideen für Lernformate, Arbeitsplatzdesigns, digitale Zusammenarbeit und viele weitere Themen können den Lern- und Arbeitsalltag der Menschen verbessern. Wir setzen dabei auf die Vielfalt der kreativen Köpfe in den Unternehmen und unterstützen sie bei der Realisierung von Innovationen."
Von der Idee bis zum Pitch Deck
19.02.2024, 15:28
Die neue Spielphase für den „Deutschen Gründerpreis für Schüler:innen“ – dem bundesweit größten Existenzgründer-Planspiel für Jugendliche – läuft noch bis Mai 2024.
Trotz Neukonzeptionsphase hat sich der Ansatz des Start-up-Planspiels für Schülerinnen und Schüler nicht verändert: Der „Deutsche Gründerpreis für Schüler:innen“ möchte junge Menschen für wirtschaftliche Themen sensibilisieren und sie für unternehmerische Selbstständigkeit begeistern.
Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, EntrepreneurshipEducation an den Schulen zu verankern, praxisnah wichtige Gründungskompetenzen zu vermitteln und damit langfristig das Gründungsklima in Deutschland zu stärken.
Sowohl der Aufbau als auch die Aufgaben und die Bedienung der digitalen Spielplattform wurden für die neue Spielphase umgestaltet:
Intuitive Bedienung der Spielplattform und ein insprierendes, interaktives Konzept, um möglichst viel Wissen bei einfacher Handhabung zu vermitteln.
Neuerungen bei Aufbau und Aufgabenstruktur, die eine selbständige Bearbeitung durch die Schülerinnen und Schüler ermöglicht.
Angepasstes Spielkonzept, näher an der Start-up-Realität: Ziel ist, das im Wettbewerb erworbene Wissen in einem Pitch Deck zusammenzufassen und zu veranschaulichen.
Die nächste Spielphase des DGPS läuft von Januar bis Mai 2024. In dieser Zeit bearbeiten die Teams insgesamt neun Aufgaben, die sie Schritt für Schritt von der Idee bis zu einem ausgefeilten Pitch Deck führen. Die Anmeldung ist bis zum 29. Februar 2024 verlängert.
Am Ende werden die besten Ideen ausgezeichnet.
Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2023
13.02.2024, 13:43
Trotz Nachfolgerengpass: Drei Viertel der Unternehmensübergaben sind bis Ende 2024 geregelt
Die Rückzugsplanungen mittelständischer Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland nehmen Fahrt auf, wie das aktuelle Nachfolge-Monitoring Mittelstand von KfW Research zeigt. Allein in der kurzen Frist bis zum Ende des laufenden Jahres 2024 planen rund 224.000 Inhaberinnen und Inhaber im Mittelstand ihren Rückzug und streben dabei an, das Unternehmen in die Hände einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers zu legen (gemessen ab dem Erhebungszeitpunkt der Befragung im Frühjahr 2023). Das entspricht sechs Prozent aller 3,81 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland.
Erfreulich ist, dass so viele nachfolgesuchende Unternehmen wie noch nie bereits weit vorangeschritten sind im Nachfolgeprozess: 41 % (92.000) von ihnen haben die Nachfolgeregelung bereits unter Dach und Fach. Weitere 31 % (69.000) befinden sich immerhin schon in Verhandlungen. Neben den kurzfristigen Nachfolgewünschen gibt es kleinere Zuwächse auch bei den mittel- oder längerfristigen Nachfolgesuchen. Betrachtet man den Fünfjahreszeitraum von 2023 bis zum Ende des Jahres 2027, dann streben 626.000 der insgesamt 3,81 Millionen mittelständischen Unternehmen in Deutschland eine Nachfolge an. Im Durchschnitt stünden demnach bis inklusive 2027 rund 125.000 Unternehmensnachfolgen jährlich an, sofern alle Inhabenden diese Pläne tatsächlich auch aktiv verfolgen bzw. umsetzen.
Female Founders im Fokus
08.02.2024, 11:52
Hochschule Heilbronn erhält Förderzuschlag für EXIST-Women
Um gründungsinteressierte Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen besser fördern zu können, hat das Förderprogramm EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft des BMWK das Programm EXIST-Women ins Leben gerufen.
Diese Art der Förderung ist auch eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung, die mehr auf die Stärkung von Start-up-Gründerinnen und Diversität fokussieren will.
Nach 110 bewilligten EXIST-Women-Anträgen von Hochschulen aus ganz Deutschland im Jahr 2023, erhielt jetzt auch die Hochschule Heilbronn eine Förderzusage.
Ziel der HHN ist es, die Unternehmerinnenpersönlichkeit der Teilnehmerinnen zu stärken und ihre Gründungsideen weiterzuentwickeln. Aktuell hat die Hochschule im Rahmen von EXIST-Women fünf Plätze zu vergeben. Bewerbungsschluss ist der 14. Februar 2024.
Business Angels als Finanzierungsoption für Unternehmensnachfolgen
02.02.2024, 12:36
Beitrag des IfM Bonn stellt dar, welches Potenzial in dieser Form für die Nachfolgefinanzierung steckt
Business Angel unterstützen nicht nur die Finanzierung von Start-ups, sondern auch Unternehmenskäufe durch Privatpersonen.
In ihrem Policy Brief legen Prof. Dr. Alexander Pöschl und Isabella Mai (beide Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes/Saarbrücken) dar, welches Potenzial in dieser Form für die Nachfolgefinanzierung steckt.
„Während die Investitionsaktivitäten von Business Angels vornehmlich mit Start-ups assoziiert sind, investieren sie auch zu einem bemerkenswerten Teil im Rahmen der Gründungsvariante des Unternehmenskaufes („Entrepreneurship-through-acquisition“ oder ETA)“, heißt es in der Zusammenfassung. Diese Aktivitäten seien jedoch bisher weder wissenschaftlich spezifisch untersucht worden noch würden Angels als typische Anlaufstelle für Personen, die Finanzierung für den Kauf eines kleinen oder mittleren Unternehmens suchen, gelten.
„Dabei legen die Ergebnisse unserer Angels-Studie nahe, dass je mehr Kenntnisse Angels über die verschiedenen Varianten des ETA--Entrepreneurship-through-acquisition besitzen, desto höher ist auch ihre Neigung, in solche Transaktionen zu investieren. Insgesamt deuten unsere Erkenntnisse daraufhin, dass in Business Angels ein Finanzierungspotenzial für die Nachfolge im deutschen Mittelstand steckt", schreiben Pöschl und Mai.
Änderungen 2024 für Selbstständige
23.01.2024, 11:50
Die Gründerplattform hat in einem Beitrag die wichtigsten Änderungen für das neue Jahr zusammengestellt.
Im Jahr 2024 haben sich einige Änderungen ergeben, die für Gründerinnen und Gründer sowie Selbstständige relevant sind. So sind der Mindestlohn sowie das Bürgergeld um einige Prozent gestiegen. Die Gründerplattform hat die wichtigsten Änderungen für 2024 zusammengestellt.
Hier sind einige Schlüsselpunkte:
Abschreibungen von Wirtschaftsgütern: Erhöhung der Wertgrenzen für steuerliche Behandlung von Geschäftsausstattungen
Anpassung der Bilanzierungsgrenzen: Erleichterung für Gewerbetreibende durch höhere Umsatz- und Gewinngrenze
Mehrwertsteuer Gastronomie: Von 7 Prozent auf 19 Prozent gestiegen
Bürgergeld-Erhöhung: Um ca. 12 Prozent angehoben
Neue Regelung für Selbstständige: Vereinfachte Krankenkassenbeitragszahlung
Mindestlohn-Erhöhung: Von 12 Euro auf 12,41 Euro pro Stunde
Künstlersozialabgabe: Bleibt bei 5 Prozent
SCHUFA-Veränderungen: Einschränkung bei der Kreditwürdigkeitsbewertung
CO₂-Preissteigerung: Erhöht auf 45 Euro pro Tonne
Wenn Minderjährige gründen
11.01.2024, 12:44
Wer gründet und was minderjährige Gründerinnen und Gründer auszeichnet – das hat das IfM Bonn untersucht
In den Medien sorgen sie immer wieder für Aufmerksamkeit: Gründungen von Minderjährigen. Doch wie häufig kommen solche unternehmerischen Initiativen tatsächlich vor? Wer gründet – und was zeichnet die minderjährigen Gründerinnen und Gründer aus?
Einer Untersuchung des IfM Bonn zufolge gründen vor allem männliche Jugendliche 15 und 17 Jahren, die überdurchschnittliche schulische Leistungen erbringen. Häufig verfolgen sie eine Geschäftsidee mit digitalen Anknüpfungspunkten im Bereich der IT-Dienstleistungen oder des Online-Handels.
Das IfM Bonn wird vom BMWK aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Ab dem 15. Januar für den „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen" des BMWK bewerben
11.01.2024, 14:50
Der Bewerbungszeitraum für die Sommerrunde 2024 läuft bis zum 27.03.2024 (18:00 Uhr).
Der „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ist einer der größten, erfolgreichsten und ältesten Wettbewerbe für Start-ups in Deutschland. Seit 1997 wurden bereits 500 Start-ups ausgezeichnet. Der Bewerbungszeitraum für die Sommerrunde 2024 läuft vom 15.01.2024 bis zum 27.03.2024 (18:00 Uhr).
Es werden zwei Wettbewerbsrunden pro Jahr durchgeführt (Sommer und Winter). Jede Wettbewerbsrunde ist zweiphasig:
Phase I: Die Teilnehmenden melden sich online an und laden ihre Ideenskizze sowie ggf. ihr Video hoch. Nach Ablauf der Frist für die Phase 1 erhalten alle Teilnehmenden ein schriftliches Feedback (mit SWOT-Analyse).
Phase II: Die besten Teilnehmenden aus Phase 1 erhalten als „Nominierte“ die Möglichkeit, ihre Beiträge nach dem Feedback zu überarbeiten bzw. zu ergänzen und erneut hochzuladen. Die Jury wählt aus diesen Beiträgen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Alle Teilnehmenden der Phase 2 erhalten erneut ein schriftliches Feedback.
Female Funding ´24
11.01.2024, 13:45
Noch bis zum 24.1.2024 können sich Start-ups, in deren Gründungsteams Frauen relevant vertreten sind, für einen Pitch-Platz bewerben.
Die Veranstaltung findet am 20. Februar von 15.00 bis 17.30 Uhr online statt. Das Event richtet sich an Angel Investoreninnen und -Investoren, Start-ups, Gründungsunterstützerinnen und -unterstützer, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Serviceanbieterinnen und -anbieter aus dem gesamten Angel und Start-up Ökosystem.
Während des Events haben female Start-ups die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee vor erfahrenen Angel Investorinnen und Investoren und einer großen Online Community zu pitchen.
Alle Start-ups, in deren Gründungsteams Frauen relevant vertreten (d.h. CEO oder mindestents 50 Prozent des Gründungsteams ist weiblich) sind, können sich hier bis Mittwoch, 24. Januar 2024 für einen der begehrten Pitchplätze bewerben.
Das perfekte Match
11.01.2024, 11:49
Neuer Co-Founding-Ratgeber der Gründerplattform: Worauf es bei der Suche nach Mitgründerinnen und Mitgründern ankommt
Sie möchten ein eigenes Start-up gründen oder stecken womöglich gerade mitten in der Unternehmensgründung? Den Weg müssen Sie nicht unbedingt allein gehen. Mit einer bzw. einem oder mehreren Mitgründerinnen und Mitgründern können Sie ganz neue Richtungen einschlagen.
Co-Founderinnen und Co-Founder können neue Impulse geben und dabei helfen, die bisherigen Ideen von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten.
Doch den richtigen Co-Founder oder die richtige Co-Founderin zu finden, kann einen vor Herausforderungen stellen. Die Chemie muss stimmen. Worauf es bei der Suche nach Mitgründerinnen und Mitgründern ankommt, welche Vorteile Co-Founding überhaupt mit sich bringt – all das und einiges mehr erfahren Interessierte im neuen Ratgeber der Gründerplattform.
Die Gründerplattform ist eine Initiative des BMWK und der KfW.
Förderprogramm für Solo-Selbstständige
11.01.2024, 11:44
ESF Plus-Programm KOMPASS des BMAS weitet förderfähige Weiterbildungen und Qualifizierungen aus.
Das Förderspektrum für das ESF Plus-Programm „KOMPASS – Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige“ ist um berufsspezifische fachliche und persönliche Kompetenzen erweitert worden.
KOMPASS ist ein ESF Plus-Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), mit dem erstmalig die Zielgruppe Solo-Selbstständige angesprochen wird.
Es soll diese dabei unterstützen, sich krisenfest und zukunftsfähig aufzustellen. Dies erfolgt durch eine breit angelegte, niedrigschwellige Finanzierung von individuell ausgewählten Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Solo-Selbstständige können bis zu 4.500 Euro je Qualifizierung erhalten.
KfW Research: Mehrheit der Gründerinnen und Gründer hat Klimaschutz im Blick
05.12.2023, 14:22
Klimaschutz wird für viele Menschen wichtiger. Das spiegelt sich auch in der Gründungstätigkeit wider.
Weltweite Naturkatastrophen und immer wärmere Durchschnittstemperaturen machen den Klimawandel längst für uns alle spürbar. Klimaschutz wird daher für viele Menschen wichtiger. Das spiegelt sich auch in der Gründungstätigkeit wider.
Die Mehrheit der Gründerinnen und Gründer des Jahres 2022 hat den Klimaschutz im Blick. So tragen 54 Prozent der Existenzgründungen entweder mit ihren angebotenen Produkten und Dienstleistungen zum Klimaschutz bei oder sie setzen auch eigene Klimaschutzmaßnahmen um. Das zeigt eine Sonderauswertung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors, der größten wissenschaftlichen Gründungsbefragung in Deutschland.
Für einige Gründerinnen und Gründer ist der Klimaschutz ein zentrales Anliegen. Bei 11 Prozent sind die Existenzgründungen hauptsächlich auf Produkte und Dienstleistungen für Klimaschutz ausgerichtet. Bei 12 Prozent ist Klimaneutralität das angestrebte Ziel der selbst umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen. Das wird durch die Studie erstmals deutlich.
Ein Blick auf künftige Existenzgründungen zeigt, dass Klimaneutralität als Ziel bei Gründungen wohl eher zunehmen wird. So beziehen 18 Prozent bei ihrer aktuellen Gründungsplanung Klimaschutzmaßnahmen ein, um Klimaneutralität zu erreichen.
Gestärkt durch Veränderung – Neue Perspektiven für Unternehmen
29.11.2023, 10:58
In einem Workbook setzt sich das Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur mit dem Thema Resilienz auseinander und liefert praxisnahe Übungen für Unternehmerinnen und Unternehmer
In Zeiten rasanter Technologieentwicklung und anhaltender Krisen gewinnt der Begriff Resilienz für KMU immer mehr an Bedeutung.
Gezielte Maßnahmen zur Förderung der Resilienz können Betriebe dabei unterstützen, aus widrigen Ereignissen und vergangenen Entwicklungen zu lernen. Sie ermöglichen es Teams und Organisationen, in Krisensituationen gestärkt und souverän zu agieren, und fördern gleichzeitig das Bewusstsein für die frühzeitige Aneignung digitaler Innovationen.
Auch kleine und mittlere Unternehmen setzen immer häufiger auf Resilienzmaßnahmen, um den Herausforderungen der heutigen Geschäftswelt erfolgreich zu begegnen.
Kostenfreies Workbook zum Thema Resilienz
Mit dem Workbook „Gestärkt durch Veränderung: Neue Perspektiven für Unternehmen“ greift das Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur diesen Gedanken auf und bietet eine Auswahl an praxisnahen Übungen zur Stärkung der Resilienz auf individueller, team- und organisationskultureller Ebene. Interessierte können das PDF kostenfrei hier herunterladen.
Das Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur gehört zum Mittelstand-Digital-Netzwerk des BMWK. Das Netzwerk gibt kleinen und mittleren Unternehmen, dem Handwerk sowie Start-ups Orientierung bei der digitalen Transformation, informiert über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und unterstützt finanziell bei Digitalisierungsprojekten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote.
Über 300.000 Euro für 21 innovative Start-ups
21.11.2023, 10:20
Gründungspreise 2023 auf dem diesjährigen Digital-Gipfel in Jena verliehen
Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stehen fest: Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und die Beauftragte des BMWK für die digitale Wirtschaft und Start-ups, Anna Christmann, haben 21 Preisträgerteams mit über 300.000 Euro ausgezeichnet. Die Verleihung fand auf dem Digital-Gipfel der Bunderegierung in Jena statt.
Bundesminister Robert Habeck: „Die digitale und ökologische Transformation unserer Wirtschaft ist von immenser Bedeutung – für den Klimaschutz und ebenso für unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere Wirtschaftssicherheit und unseren Wohlstand. Start-ups spielen dabei als Innovationstreiber eine Schlüsselrolle. Mit unserem Gründungswettbewerb unterstützen wir innovative Teams und ihre Ideen in der Frühphase. Das Ziel sind Gründungen und Start-ups, die dazu beitragen, die digitale und ökologische Transformation für die Unternehmen und Menschen in Deutschland zu einem Erfolg zu machen.“
Die erfolgversprechendsten 21 Gründungsideen hatte eine Fachjury aus insgesamt 220 Bewerbungen ausgewählt.
An Umfrage des Deutschen Social Entrepreneurship Monitor teilnehmen
27.11.2023, 10:02
Der Deutsche Social Entrepreneurship Monitor (DSEM) informiert seit 2018 jährlich über das deutsche Social-Entrepreneurship-Ökosystem.
Der diesjährige Deutsche Social Entrepreneurship Monitor hat eine wichtige Bedeutung auf europäischer Ebene. Über 50 Social Entrepreneurship Netzwerke, Forschungsinstitute und Universitäten sind involviert. Als einer von fast 30 nationalen Erhebungen ist er Teil des Europäischen Social Entrepreneurship Monitors (ESEM).
Die Antworten der Befragten tragen dazu bei, dem Mangel an Daten über Social Enterprises und Social Start-ups auf nationaler und europäischer Ebene etwas entgegenzusetzen. Sie schaffen eine Informationsgrundlage, die Gesetzgeberinnen und Gesetzgebern, politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Geldgeberinnen und Geldgebern die Herausforderungen und Bedürfnisse von Social Entrepreneurs näher bringt, und ermöglichen so künftig bessere Gesetze, Richtlinien, Unterstützung und Finanzierung.
Rückblick auf den 4. DSEM--Deutsche Social Entrepreneurship Monitor 2021/2022
Die Ergebnisse des 4. DSEM, die am 27. April 2022 in Berlin unter Beteiligung der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vorgestellt wurden, können Sie hier einsehen und herunterladen.
Sven Giegold, Staatssekretär im BMWK, und Zarah Bruhn, Sonderbeauftrage für soziale Innovationen des BMBF, kündigten damals in ihren Grußworten an, die Anliegen des Sektors durch ihre Arbeit zu unterstützen und vor allem Förderprogramme der Ministerien stärker auf die Bedürfnisse von Social Enterprises zuzuschneiden.
Bessere Rahmenbedingungen für Gemeinwohlorientierte Unternehmen sind auch für das BMWK ein zentrales Anliegen. Deshalb setzt das BMWK gemein mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie allen weiteren Ressorts die „Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen“ um, die das Bundeskabinett am 13. September 2023 beschlossen hat. Damit werden Benachteiligungen abgebaut, die Rahmenbedingungen nachhaltig verbessert und bedarfsgerechte Fördermöglichkeiten entwickelt. Mehr Informationen dazu hier.
Berufliche Selbstständigkeit im Fokus
10.11.2023, 17:27
Am 13. November startet die bundesweite Aktionswoche der Gründungswoche Deutschland mit über 800 nicht-kommerziellen kostenfreien Veranstaltungen.
Gründerinnen und Gründer bringen die Wirtschaft voran. Mit innovativen und kreativen Ideen entwickeln sie neue Produkte und schaffen Arbeitsplätze. Damit die berufliche Selbstständigkeit für mehr Menschen auch zu einer selbstverständlichen beruflichen Perspektive wird, dafür gibt es seit 2008 die Gründungswoche Deutschland des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
Die Gründungswoche Deutschland findet bundesweit an unterschiedlichen Orten und an unterschiedlichen Terminen, mit Präsenzveranstaltungen und online-Angeboten statt. Zentrales Ereignis ist eine Aktionswoche, die jährlich in der dritten Novemberwoche startet.
In diesem Jahr findet die Aktionswoche vom 13. bis zum 19. November unter dem Motto „Gemeinsam starten“ statt. Angeboten werden eine Vielzahl von Workshops, Seminaren, Planspielen, Wettbewerben und viele weitere nicht-kommerzielle kostenfreie Veranstaltungen rund um das Thema berufliche Selbstständigkeit. Hier geht es zum Veranstaltungskalender.
Grundsätzlich sind alle jungen Menschen – Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende – dazu eingeladen, die Veranstaltungsangebote zu nutzen, „Gründergeist“ zu erspüren und kreativ zu sein. Außerdem richten sich die Veranstaltungen an gründungsinteressierte Menschen, die Anregungen für die Existenzgründung suchen sowie an Gründer und Gründerinnen, die ihr unternehmerisches Wissen erweitern möchten.
Zirkulär in die Zukunft: Kreislaufwirtschaftskongress der Kultur- und Kreativwirtschaft
03.11.2023, 11:43
Jetzt noch kostenlos anmelden für die eintägige Veranstaltung in Berlin
Prinzipien aus der Natur abzuschauen hat schon viele Erfindungen hervorgebracht. Insbesondere Kreislaufsysteme der Natur sind Vorbilder für ein nachhaltigeres Leben. Die Umgestaltung unserer Wirtschaft zu einem kreislaufwirtschaftlichen System stellt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die nur branchenübergreifend und ganzheitlich gelöst werden kann.
Im Unterschied zum deutschen Begriff „Kreislaufwirtschaft“, der sich auf den Umgang mit Abfall fokussiert, ist der englische Begriff „Circular Economy“ (also „zirkuläres Wirtschaften“) bereits viel weiter gefasst und betrachtet das gesamte Produktsystem. Hier geht es um durchdachte Kreisläufe von Anfang an, die bereits beim Design von Produkten beginnt.
Creative Impact der Kultur- und Kreativwirtschaft
Innovative Ideen und praktische Ansätze für zirkuläres Wirtschaften finden sich schon seit Jahren in der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum Beispiel im Produkt- und Materialdesign, der Film- und Veranstaltungsindustrie sowie dem Modemarkt. Die Kultur- und Kreativwirtschaft setzt mit ihrem Creative Impact bereits relevante Impulse, die branchenübergreifend Mehrwerte bieten. Andererseits besteht in der Branche selbst Handlungsbedarf, um mehr zur Erreichung der angestrebten Klimaziele der Bundesregierung beitragen zu können.
Als Repräsentant auf politischer Ebene wird Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und Ansprechpartner für die Kultur- und Kreativwirtschaft, beim Kongress am 7. November in Berlin dabei sein.
Drei Bereiche stehen bei dem Kongress im Fokus:
Wie kreislauffähig ist die Kultur- und Kreativwirtschaft?
Hier schauen wir uns den Status Quo an: Was passiert bereits, wo sind Grenzen und wo muss gehandelt werden?
Die Kultur- und Kreativwirtschaft als Probelabor
Welche Beispiele für zirkuläres Wirtschaften aus der Kultur- und Kreativwirtschaft können Anknüpfungspunkte für andere Wirtschaftsbereiche und deren Herausforderungen bieten?
Wie kann der Creative Impact der Kultur- und Kreativwirtschaft für die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie besser genutzt werden?
Hier ist ein Format angedacht, bei dem Akteurinnen und Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, der Verwaltung und der Politik die Rolle der Kultur- und Kreativwirtschaft für die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie diskutieren und Angebote entwickeln.
Veranstaltungsort:
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
KfW Award Gründen verliehen
27.10.2023, 13:59
In Berlin wurde der KfW Award Gründen an erfolgreiche Start-ups und junge Unternehmen vergeben – und zum ersten Mal auch der Sonderpreis „Junge Gründungen“ für Schülerfirmen.
In Berlin wurde der KfW Award Gründen an erfolgreiche Start-ups und junge Unternehmen aller Branchen ab Gründungsjahr 2018 vergeben. Je ein Unternehmen aus jedem Bundesland wurde als Landessieger ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 EUR. Die 16 Landessieger konkurrierten zudem um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 EUR dotiert war.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, erklärte als Schirmherr des KfW Awards:
"Mutige Gründerinnen und Gründer zünden den Funken des Fortschritts für nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft und stärken den Mittelstand. Unser Land braucht mehr Menschen, die sich unternehmerisches Handeln zutrauen. Die ausgezeichneten Teams bieten vielversprechende Lösungsansätze und beweisen, dass unser Land voller Ideen steckt. Besonders freut mich, dass die KfW in diesem Jahr erstmals einen Sonderpreis für ‚Junge Gründungen‘ ausgelobt hat. Hier hat Deutschland immense Potenziale. Junge Gründerinnen und Gründer sind echte Vorbilder."
Jetzt bewerben für den Deutschen Gründerpreis
23.10.2023, 14:55
Der Deutsche Gründerpreis honoriert seit vielen Jahren erfolgreich Ideen, Mut und Ausdauer in der deutschen Gründungslandschaft
Die Bewerbungsphase des Deutschen Gründerpreises für das Wettbewerbsjahr 2024 ist gestartet. Der Deutsche Gründerpreis honoriert seit vielen Jahren erfolgreich Ideen, Mut und Ausdauer in der deutschen Gründungslandschaft. Für die Kategorien „Startup“ und „Aufsteiger“ können sich interessierte Unternehmen ab sofort initiativ über das Teilnahmeformular bewerben unter:
Die Partner des Deutschen Gründerpreises sind der Deutsche Sparkassenverband, Porsche, ZDF und stern.
Vielfalt fördert Gründergeist
23.10.2023, 15:01
Rund 6.000 Besucherinnen und Besucher tauschten sich im Rahmen der 39. deGUT in Berlin zu Gründungsthemen aus
Die deGUT, Deutschlands größte Messe für Gründer- und Unternehmertum unter Schirmherrschaft des BMWK, blickt auf zwei erfolgreiche Programmtage zurück. Vom 13. bis 14. Oktober trafen in der Arena Berlin wieder rund 6.000 Besucherinnen und Besucher zusammen, um an einem breiten Angebot aus Workshops, Seminaren und Vorträgen teilzunehmen und sich zu Existenzgründung, beruflicher Selbstständigkeit und Unternehmensführung zu informieren.
Neben den Themen Social Economy und Nachfolge standen bei der diesjährigen deGUT migrantische Gründungen und Gründungen von Frauen im Fokus. Für Gründerinnen und Gründer bot die deGUT auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich von Expertinnen und Experten zu Marketing, Finanzierungs- sowie Förderprogrammen und vielem mehr beraten zu lassen.
Insgesamt bestand das Programm der deGUT 2023 aus über 120 Einzelveranstaltungen. Dabei erfreuten sich auch in diesem Jahr die Pitches in der Start-up Arena, die Auftaktveranstaltung des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) sowie das traditionelle SpeedDating mit dem Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V. (BACB) großer Beliebtheit. Gewinner des SpeedDatings wurde in diesem Jahr das Start-up Mioto Labs GmbH.
Gründungswoche Deutschland erhält Auszeichnung für „Campaign of the Year“
23.10.2023, 12:32
Honorarkonsul Michael Pierce nahm die Auszeichnung in Melbourne entgegen
Am 21. September 2023 wurde die Gründungswoche Deutschland durch das Global Entrepreneurship Network (GEN) bei der Verleihung der GEN Compass Awards im australischen Melbourne als „Campaign of the Year“ ausgezeichnet!
Der Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Michael Pierce, der die Auszeichnung stellvertretend für das Team der Gründungswoche Deutschland in Melbourne/Australien im Empfang nahm, würdigte in seiner Dankesrede besonders das große Engagement der über 1.000 Partner und Förderer der Gründungswoche Deutschland – darunter Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Hochschulen, Kammern, Gründungsinitiativen, Wirtschaftsförderungen, Bundesländern, Regionen, Unternehmen und anderen Institutionen.
„Im Jahr 2022 bot der Veranstaltungskalender der Gründungswoche Deutschland Gründungsinteressierten bundesweit fast 1.800 Events. Ermöglicht wurde dieses innovative und vielfältige Angebot durch das große Engagement der Partnerinnen und Partner der Gründungswoche Deutschland. Sie erklären sich alljährlich bereit, ihr wertvolles Wissen und ihre Erfahrungen rund um das Thema Neu- und Nachfolgegründung kostenfrei zu teilen. Diesen Partnerinnen und Partnern sowie Förderern gebührt unser besonderer Dank. Stellvertretend für sie nehme ich diesen Preis heute entgegen. Ihr Wirken und ihr Engagement machen die Gründungswoche Deutschland überhaupt erst möglich und so erfolgreich.“
„Die Gewinner der Compass Awards sind Helden, die unter schwierigen Bedingungen außergewöhnliche Anstrengungen unternommen haben, um Hindernisse für das Unternehmertum zu beseitigen und Chancen in ihren Regionen zu schaffen“, sagte Jonathan Ortmans, Präsident des Global Entrepreneurship Network. „Sie sind vor Ort führend und Vorbilder für Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt.“
Das Global Entrepreneurship Network ist eine internationale Organisation, die sich in mittlerweile über 190 Ländern für Unternehmensgründungen und -wachstum einsetzt. Mit den jährlichen GEN Compass Awards werden herausragende Leistungen in den Bereichen Unternehmertum, Politikgestaltung, Investorenunterstützung und Forschung gewürdigt sowie Personen und Organisationen geehrt, die Unternehmerinnen und Unternehmern weltweit bei der Gründung unterstützen.
Mit der Gründungswoche Deutschland setzt sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gemeinsam mit dem RKW Kompetenzzentrum bereits seit 2010 für die Stärkung von Unternehmensgründungen in Deutschland ein.
Im Jahr 2023 findet die bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „Gemeinsam starten“ vom 13. bis 19. November statt. Eine Übersicht über die angebotenen Veranstaltungen sowie weitere Informationen bietet die zentrale Webseite www.gruendungswoche.de.
Das RKW Kompetenzzentrum ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die bundesweite Koordinierungsstelle der Gründungswoche Deutschland und zentraler Kontakt für alle beteiligten Akteure und Interessierten. Das RKW Kompetenzzentrum vertritt außerdem das BMWK im Global Entrepreneurship Network.
Weiter Infomationen zum Global Entrepreneurship Network finden Siehier.
Neue Türen öffnen in Krisenzeiten
02.10.2023, 15:13
Erster Mittelstand-Digital Themenhub online abrufbar
Risiken richtig einschätzen zu können, gehört seit jeher zum erfolgreichen Unternehmertum. In Zeiten, in denen die Krisen sich häufen und die mit ihnen verbundenen Risiken wachsen, wird die Kompetenz, Risiken zu managen und Krisen zu bewältigen, immer wichtiger.
Die erste Ausgabe des Mittelstand-Digital Themenhubs zeigt, wie die Digitalisierung Unternehmen dabei unterstützen kann – anhand von kompetenten Stimmen aus dem Mittelstand-Digital Netzwerk und inspirierenden Fallbeispielen.
Gründerplattform: Online-Sprechstunde im Oktober
06.10.2023, 12:14
Die Gründerplattform bietet für den Oktober wieder ein spannendes Angebot an Online-Sprechstunden für Interessierte.
Die Gründerplattform bietet für den Oktober wieder ein spannendes Angebot an Online-Sprechstunden für Interessierte: eine Gelegenheit, jede Menge Expertenwissen rund um eine Gründung zu bekommen und alle Fragen loszuwerden, die beschäftigen.
In Sprechstunden der Gründerplattform warten Fachmenschen aus verschiedenen Bereichen, die sich darauf freuen, mit Interessierten und weiteren Gründenden in den Austausch zu gehen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen.
Ein Überblick über die kommenden Online-Sprechstunden:
04.10.2023 - Freiberuflichkeit-Sprechstunde mit dem Institut für Freie Berufe
04.10.2023 - Online-Marketing-Sprechstunde mit Marketing-Experte Philipp Hoppe
05.10.2023 - Nebenberuflich-Gründen-Sprechstunde mit Sidepreneur.de-Gründer Peter Lutsch
09.10.2023 - Fördermittel-Sprechstunde mit Gründungsberater Frederic Breiler
10.10.2023 - Gründungszuschuss-Sprechstunde mit Gründungsberater Frederic Breiler
11.10.2023 - Geschäftsidee-Sprechstunde mit Business-Ideation-Expertin Hannah Noethig
12.10.2023 - Unternehmerpersönlichkeit-Sprechstunde mit Brit & Svenja von rundumSicht
25.10.2023 - Geschäftsmodell-Sprechstunde mit Geschäftsmodell-Experte Patrick Stähler
26.10.2023 - AGB, Datenschutz und Co. mit Gründeranwalt Nils Bremann
28.10.2023 - Ziele-erreichen-Sprechstunde mit Mediatorin Eike-Susann Steinmeyer
Berliner Unternehmerinnen des Jahres ausgezeichnet
09.10.2023, 09:52
Preis des Landes Berlin zum 10. Mal in drei Kategorien verliehen
Am heutigen Donnerstag, 28. September 2023, haben Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Franziska Giffey, Angeliki Krisilion, Vorständin der Investitionsbank Berlin (IBB) und Nicole Korset-Ristic, Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), mit Nathalie Dziobek-Bepler, Dr. Anke Skopec und Julia Seeliger drei erfolgreiche Unternehmerinnen als „Berliner Unternehmerinnen 2022/2023“ ausgezeichnet.
Den Preis in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“ (KMU) gewann Nathalie Dziobek-Bepler (baukind GmbH), in der Kategorie „Kleinstunternehmen“ gewann Dr. Anke Skopec (BIFI – Berliner Institut für Innovationsforschung GmbH) und Julia Seeliger (Klara Grün UG) wurde in der Kategorie „Newcomerin“ geehrt. Verbunden mit der Auszeichnung sind ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro und ein Videoporträt, das jede Gewinnerin erhält.
Deutscher Startup Monitor 2023 veröffentlicht
02.10.2023, 09:34
Deutsche Start-ups behaupten sich trotz Krise als Innovationsmotor
Auch in Krisenzeiten bleibt in der deutschen Start-up-Landschaft Grund für Optimismus. Der neue Startup Monitor 2023 des Startup-Verbandes belegt in seiner neuen Studie die positive Gründungsatmosphäre in Deutschland trotz aktueller Herausforderungen und Widerstände.
Neun von zehn Start-up-Gründerinnen und -Gründern würden wieder gründen – und das ganz überwiegend in Deutschland. Damit ist die Stimmung bei Gründenden insgesamt positiver als in der Digital- und Gesamtwirtschaft.
Obwohl Inflation, Zinswende und Wirtschaftsflaute das Geschäftsklima belasten und Investments rückläufig sind, beweist sich die Start-up-Szene als Jobmotor. Während mehr als die Hälfte der Start-ups im vergangenen Jahr neue Arbeitsplätze geschaffen haben, mussten knapp 15% der Start-ups auch Stellen abbauent. Deutlich wurde außerdem wieder, dass die Themen Innovation, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg für Start-ups ein wichtiges Anliegen sind.
Start-up-Hotspots bleiben Berlin (20,8%) und München (7,2%), die Start-up-Landschaft Deutschlands profitiert aber auch von weiteren starken Regionen und Hochschul-Clustern.
49% der Gründenden haben bei ihrer Gründung Unterstützung von einer Hochschule erhalten und 74% bewerteten diese Unterstützung als gut beziehungsweise sehr gut. Hochschulen sind die Keimzellen der Gründunglandschaft.
Im Sinne der Start-up-Strategie der Bundesregierung gilt es nun, die angestoßenen Maßnahmen weiter voranzutreiben.
Berlin setzt auf mehr Kooperation zwischen Start-ups und KMU
02.10.2023, 09:19
Am 14. September wurde beim dritten „Roundtable Startups“ in Berlin mehr Kooperation zwischen Gründungen und bereits etablierten Unternehmen beschlossen.
Auf Einladung der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, fand am 14. September der dritte „RoundtableStartups“ statt. Fokusthema war diesmal die Kooperation zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Neben der Senatswirtschaftsverwaltung, dem Startup-Verband und Bitkom e.V. nahmen themenspezifisch auch Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK), der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), sowie Unternehmen aus der Berliner Wirtschaft und Start-up-Szene am „RoundtableStartups“ teil.
Gemeinsames Ziel ist es, Berlin als Start-up-Standort attraktiver zu machen. Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen sind in Deutschland seit Jahren rückläufig, das zeigt der Deutsche Startup Monitor des Startup-Verbands. Gerade an einem Standort wie Berlin bestehen für Kooperationen vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten, allerdings bedarf es hierfür einer besseren Vernetzung zwischen beiden Welten.
Für KMU kann die Zusammenarbeit mit Start-ups Zugang zu Innovationen erleichtern und digitalen Geschäftsmodellen Vortrieb leisten. Start-ups profitieren von der Reputation und dem Image eines etablierten Unternehmens, zudem bietet die Kooperation einen Weg, frühzeitig Kunden für Produkte und Dienstleistungen zu gewinnen. Auch die langjährige Expertise etablierter Firmen bei Produktion und Marketing kann Start-ups helfen, sich zu entwickeln und zu wachsen.
Christoph Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands betonte: „In der Kooperation zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen steckt großes Potential: Start-ups gewinnen dadurch neue Partner und Kunden. Als junge Unternehmen sind sie auf einen schnellen Marktzugang angewiesen. KMUs werden durch die Innovationen der Start-ups zukunftsfähiger. Diese Win-Win-Situation stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit insgesamt. Franziska Giffey hat dieses große Potential erkannt. Gut, dass Berlin jetzt Initiativen startet, um das Potential noch besser zu nutzen. Wichtig ist dabei, dass die Maßnahmen auf die spezifischen Bedarfe von Start-ups ausgerichtet werden.“
Deutscher Gründerpreis 2023 in Berlin verliehen
02.10.2023, 09:32
Der Preis für Schülerinnen und Schüler geht mit einem neuen Konzept an den Start
Benedict Padberg und Guido Zuidhof und ihr Cyber-Security-Unternehmen „Friendly Captcha“ sind beim Deutschen Gründerpreis 2023 in Berlin als bestes Start-up ausgezeichnet worden. Sie wurden ebenso vor 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im ZDF-Hauptstadtstudio ausgezeichnet wie die Sieger in der Kategorie Aufsteiger, die Gründer Stefan Walter und Florian Kiener von der happybrush GmbH. Rosely Schweizer von der Oetker-Gruppe wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Benjamin Adrion gewann den Sonderpreis für sein Sozialunternehmen „Viva con Aqua“.
„Gerade die junge Generation der Gründerinnen und Gründer zeigt uns, wie die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft gelingen kann. Mut, Tatkraft und neue Ideen zeichnen sie aus. Wir brauchen noch mehr junge Leute, die sich für eine unternehmerische Selbstständigkeit begeistern“, sagte Schirmherr Robert Habeck, dessen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz den Deutschen Gründerpreis fördert.
Innowwide-Ausschreibung 2023 für KMU geöffnet, um bilaterale Projekte zu fördern
29.09.2023, 23:24
Mit dem Förderprogramm sollen bilaterale Projekte mit lokalen Partnern mit 60.000 Euro gefördert werden. Noch bis zum 17. Oktober 2023 können sich innovative KMU und Start-ups aus der EU bewerben.
Innowwide unterstützt innovative KMU und Start-ups aus allen Branchen beim Zugang zu internationalen Zielmärkten in Nord- und Südamerika, Asien/Pazifik, Nahost und Afrika. Die antragstellenden Unternehmen können den internationalen Zielmarkt außerhalb der EU und der mit Horizon Europe assoziierten Länder frei wählen.
In gemeinsamen Projekten (Market Feasibility Projects) mit lokalen Partnerinnen und Partnern soll eine innovative Business-Lösung entwickelt und validiert werden. Innowwide fördert Projekte mit einer Dauer von sechs Monaten. Förderfähige Aktivitäten sind insbesondere Technologie-, Markt- und rechtliche Analysen. Die erfolgreichen Projekte erhalten einen Festbetrag von 60.000 Euro.
Das Programm ist Teil der European Partnership on Innovative SMEs und wird von der Europäischen Kommission unter Horizon Europe finanziert.
Deadline: 17. Oktober 2023
Herausforderung Klimaneutralität bis 2045
02.10.2023, 09:46
Das Dossier des Instituts fürs Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) liefert Informationen, wie mittelständische Unternehmen die Herausforderung, nachhaltiger zu wirtschaften, angehen.
In Deutschland soll bis 2045 die Klimaneutralität erreicht sein. Im Dossier des Instituts fürs Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) finden Sie Informationen, inwieweit die mittelständischen Unternehmen bereits für die Risiken des Klimawandels sensibilisiert sind – und wie sie die Herausforderung, nachhaltiger zu wirtschaften, angehen.
Zu den Themen gehören u. a.:
Podcast „Wie KMU den Klimawandel wahrnehmen – und darauf reagieren“
Wie Unternehmen in NRW mit dem Klimawandel umgehen
Das Zukunftspanel 2023 – Erhöhter Wettbewerbsdruck fordert die Unternehmen heraus
Wie sich junge und etablierte Unternehmen bezüglich Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsbestreben unterscheiden
Jetzt Anträge für Start-up International bis 31. Oktober 2023 einreichen
02.10.2023, 09:59
Das Förderprogramm richtet sich speziell an technologie- oder digitalorientierte Start-ups in Bayern mit einem skalierbaren Geschäftsmodell, deren Gründung maximal fünf Jahre zurückliegt.
Start-ups, die neue Märkte erschließen wollen, sollen inhaltlich bei der Erarbeitung einer Internationalisierungsstrategie inklusive anteiliger finanzieller Förderung der Umsetzung entsprechender Absatz- und Beschaffungsmaßnahmen im internationalen Geschäft unterstützt werden. Ziel des Projekts „Start-up International“ ist es, hierdurch den Aufbau von Marktpräsenz des Start-ups im Zielland zu erhöhen und zu unterstützen und damit seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, so dass sie zu international etablierten und weltweit konkurrenzfähigen Unternehmen heranwachsen können, die erhebliche Wertschöpfung in Bayern tätigen, Arbeitsplätze in Bayern schaffen und Wachstumsimpulse aus dem Ausland nach Bayern lenken.
Die Start-ups können aus einem umfangreichen Katalog von Maßnahmen die für sie passenden Maßnahmen zur Umsetzung auswählen. Sie gehen bei der Umsetzung der genehmigten Maßnahmen dabei in Vorleistung und können die bezahlten Rechnungen anschließend zur Förderung einreichen.
Die Förderquote für die Start-ups beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 23.000 EUR pro Zielmarkt. Förderfähig ist die Markterschließung maximal zweier neuer Länder, wobei im Rahmen des Höchstbetrags bis zu zwei Anträge pro Zielmarkt gestellt werden können.
Anmeldungen für Start-up International sind ab sofort wieder möglich: Anträge können bis zum 31.10.2023 gestellt werden!
Insights, aktuelle Trends und Neues aus dem chinesischen Markt
02.10.2023, 10:05
Ein Interview mit Till Ammelburg, dem Leiter des Chinaprogramms des German Accelerator.
Mit dem globalen Wandel wenden sich auch mehr deutsche Unternehmen China zu – mit dem Fokus auf Wachstum und internationale Expandierung. Aber ist der chinesische Markt der richtige für dein Start-up? Kommt darauf an.
Im Interview mit Till Ammelburg, Leiter des Chinaprogramms des German Accelerator, erfahren wir mehr dazu, warum die Volksrepublik China eine potenzielle große Chance für deutsche Entrepreneurinnen und Entrepreneure darstellt. Ammelburg spricht über die Risiken und Herausforderungen bei einem potenziellen Markteintritt und aktuelle Trends und Entwicklungen.
Das EXIST-Gründungsstipendium formt stabile Start-ups
02.10.2023, 10:16
EXIST-geförderte Start-ups zeigen sich im Monitoringbericht als wirtschaftlich nachhaltige Gründungen.
Zahlen aus dem Monitoring des EXIST-Gründungsstipendiums (EGS) zum Jahresende 2022 zeigen eine sehr hohe Überlebensrate ehemals geförderter Gründungsvorhaben, die während oder nach der Förderung ein Unternehmen gründeten.
Werden die veräußerten Unternehmen nach einem Exit mit berücksichtigt, sind drei Jahre nach Förderende noch knapp 90 Prozent der Unternehmen am Markt aktiv, nach fünf Jahren sind es immer noch fast 80 Prozent. Damit ist klar: EGS-geförderte Vorhaben sind wirtschaftlich nachhaltig.
Europe’s Female Angel Investor of the year 2023
06.10.2023, 14:40
Die „Golden Aurora“, der Preis für Europas weibliche Angel Investorin des Jahres, geht 2023 an die Irin Mary McKenna
In der Endauswahl konnte sich McKenna gegen sechs europäische Finalistinnen durchsetzen.
Die Auszeichnung wurde am Mittwoch, 05. Juli 2023, im Rahmen des DemoDays: „Women Angels Mission ‘25” in Berlin verliehen – überreicht von Dr. Anna Christmann MdB, Beauftragte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft & Start-ups.
Bereits zum siebten Mal wurde die „Golden Aurora“ in diesem Jahr durch Business Angels Deutschland (BAND), Verband der Business Angels und ihres Ökosystems in Deutschland sowie Business Angels Europe (BAE), dem europäischen Verband der nationalen Business Angel Verbände, vergeben.
Der Preis rückt den wichtigen Beitrag weiblicher Business Angels, die nach wie vor unterrepräsentiert sind, ins Scheinwerferlicht.
Förderprogramm für Pionierlösungen und neuartige Geschäftsmodelle
02.10.2023, 11:01
Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des BMWK ist auf marktnahe nichttechnische Innovationen gerichtet und wird nun fortgesetzt und fest etabliert.
Die entsprechende Richtlinie wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht. Details zum ersten Call und zum Bewerbungsverfahren werden voraussichtlich noch in diesem Sommer bekanntgegeben. Weitere Calls folgen nach aktueller Planung ungefähr im Halbjahresrhythmus. Für jeden Call sind aktuell rund 10 Millionen Euro Budget vorgesehen.
Beim IGP erfolgt die Auswahl der Förderprojekte durch thematische Ausschreibungen („Calls“), zu denen im wettbewerblichem Verfahren Projektideen eingereicht werden. Der erste Call wird das Themenfeld Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für ökologische Innovationen adressieren, also u. a. neue Konzepte der Kreislaufwirtschaft, Designs für Klimaschutz und Energiewende, digitale Lösungen für Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit etc.
Das IGP war zunächst als befristeter Pilot gestartet worden, der mit einem neuen innovationspolitischen Ansatz rund 300 Innovationsprojekte anschob, u. a. kreativwirtschaftliche Konzepte, neue Organisationsmodelle, innovative Plattformformate, Bildungsinstrumente, u.v.a. Nichttechnische Innovationen standen bislang nicht im Fokus der Innovationsförderung und erforderten auch neue Auswahlverfahren, wie beispielsweise Pitches vor einer externen Jury.
she succeeds award vergeben
20.11.2023, 11:03
Unternehmensnachfolgerinnen sowie Wegbereiterinnen und Wegbereiter des Jahres ausgezeichnet
Mit dem she succeeds award würdigt und prämiert der Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) erfolgreiche Unternehmensnachfolgen sowie -übergaben. Mit dieser Ehrung sollen Vorbilder sichtbarer werden und Nachfolge als attraktive Karriereoption in den Fokus des Machbaren rücken. Der Preis wird unter der Schirmherrschaft von Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, verliehen.
Am 15. Juni wurden im Rahmen der VdU-Jahresversammlung in Rostock-Warnemünde vor rund 250 Gästen die Gewinnerinnen und Gewinner des she succeeds awards verkündet. Die Jury wählte aus über 80 Einsendungen zwei Unternehmensnachfolgerinnen sowie ein Gewinnerinnen- bzw. Gewinner-Paar für die Kategorie „Wegbereiter*in des Jahres“, die in besonderem Maße dazu beigetragen haben, ihren drei Nachfolgerinnen den Weg als neues Führungs-Trio zu ebnen.
Migrant Founders Monitor 2023
14.09.2023, 23:51
Gründungsstandort profitiert von den Potenzialen aus dem Ausland – Bürokratie und Sprache sind zentrale Hürden.
Internationalität und Einwanderung sind für das Start-up-Ökosystem von zentraler Bedeutung. Talentierte Mitarbeitende lindern den Druck des Fachkräftemangels für Unternehmen, während ambitionierte Gründende wertvolle Impulse für Innovation und Wachstum leisten. Gründende mit Migrationshintergrund sind überdurchschnittlich ambitioniert und machen die deutsche Wirtschaft internationaler. Mit dem Migrant Founders Monitor rücken der Startup-Verband und die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit die Verbindung von Migration und Innovation in den Fokus. Der neue Report zeigt, was Gründende mit Migrationshintergrund auszeichnet, welche Rolle sie im deutschen Start-up-Ökosystem spielen und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind.
Migrant Founders stärken Deutschland
Mit einem Anteil von 21 % machen Gründende mit Migrationshintergrund einen signifikanten Teil des deutschen Start-up-Ökosystems aus – zudem haben sechs von zehn deutschen Startups mit Milliardenbewertung mindestens einen Migrant Founder bzw. Founderin im Gründungsteam. Dabei zeigt sich, dass sie in allen Branchen und Bundesländern aktiv sind, wobei die Verteilung stark durch die Internationalität und Bevölkerungsstruktur der jeweiligen Standorte geprägt ist. Sechs von zehn Gründende mit Migrationshintergrund sind die erste Generation – sie sind im Ausland geboren und verfügen über eigene Migrationserfahrung. Gerade in dieser Gruppe zeigen sich Stärken, Potenziale und bestehende Hürden besonders deutlich.
Hochschulen und Arbeitsmarkt ziehen internationale Gründungstalente an
Ein Drittel der Gründenden mit Migrationshintergrund erster Generation ist für das Studium nach Deutschland gekommen – was die internationale Anziehungskraft der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft bestätigt. Auch die Stärke des Arbeitsmarktes wird sichtbar: 22 % der Gründenden sind für einen Job ins Land gekommen. Mit Blick auf die Attraktivität als Gründungsstandort verweist der mit 8 % geringe Anteil an Befragten, die für die Gründung nach Deutschland gekommen sind, auf Möglichkeiten zur gezielten Verbesserung.
Barrieren bei Bürokratie und Banken abbauen
42 % der Gründenden mit Migrationshintergrund erster Generation sehen sich im Kontakt mit Behörden und Ämtern im Nachteil. Kritisiert werden komplexe Vorgänge und fehlende Digitalisierung, vor allem im internationalen Vergleich. Das führt für Gründende zu einem höheren Kosten- und Zeitaufwand, weil zusätzliche Dienstleistungen wie Übersetzungen fällig sind. Von einem Drittel wird auch der Kontakt mit Banken als schwierig herausgestellt – hier kommen ähnliche Herausforderungen zum Tragen.
Alles auf einen Blick – der neue Förderkompass 2023 ist da
14.09.2023, 23:51
Der Förderkompass fasst die Zuschussprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zusammen (BAFA).
Welche Förderprogramme gibt es und welche passen zu welchem Vorhaben? Der Förderkompass fasst die BAFA-Zuschussprogramme zusammen und bietet eine erste Orientierung. Nun ist der Förderkompass 2023 erschienen.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) setzt für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zahlreiche Förderprogramme um. Diese leisten einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mitterlen Unternehmen (KMU).
Orientierung über die verschiedenen Programme in den Bereichen Energie und Wirtschaft bietet der Förderkompass. Dieser richtet sich an private Haushalte und KMU. Der Förderkompass listet die verschiedenen Programme auf und informiert zu Antragsberechtigung, Förderhöhe und Kontaktmöglichkeiten.
Träume verwirklichen – Zukunft gestalten
11.01.2024, 13:47
Neues digitales Coaching- und Mentoringprogramm für Frauen gestartet.
Die KfW Stiftung und der Verein Social Business Women e.V. starten mit "CoCo - Frauen gründen" ein digitales Coaching- und Mentoringprogramm für Gründerinnen (ab Mai 2023), zunächst als Pilot für Frauen aus Hessen. Im Jahr 2024 soll es bundesweit ausgerollt werden.
Die Bewerbungsphase für das Programm läuft seit 17.04.2023. Weitere Informationen sind eingestellt unter folgendem Link.
Zum Programm:
"CoCo - Frauen gründen" bietet eine umfassende, professionelle Starthilfe und begleitet Gründerinnen von der Geschäftsidee bis zur erfolgreichen Gründung, ganze 12 Monate lang. Das Programm will Frauen in jeder Lebenslage ermöglichen zu gründen. Deshalb ist das Programm so aufgebaut, dass eine Teilnehmerin zeit- und ortsunabhängig daran teilnehmen und sich in einem eigenen Tempo weiterentwickeln kann.
Das Programm besteht aus mehreren Modulen mit Workshops, individuellen Coachings und Events. Neben erfahrenen Mentoren und Experten erwartet die Teilnehmerinnen ein starkes Netzwerk, die sich gegenseitig unterstützen. "CoCo - Frauen gründen" wird von der KfW Stiftung und vom Social Business Women e.V. gefördert und ist daher für Teilnehmerinnen völlig kostenfrei.
Zahl der Existenzgründungen in 2022 rückläufig
11.01.2024, 16:17
Neue KfW-Studie: Die Gründungstätigkeit ist in Deutschland im Jahr 2022 um 9 % auf 550.000 Existenzgründungen zurückgegangen.
Eine Vorabauswertung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors zeigt: Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat im Jahr 2022 einen Dämpfer erhalten. Nachdem 2021 der Corona-Rückgang des Jahres 2020 wettgemacht werden konnte, ist die Zahl der Existenzgründungen nun wieder auf 550.000 gesunken.
Damit haben sich 57.000 weniger Menschen selbstständig gemacht als noch 2021. Das entsprecht einem Rückgang von 9 %. Die Gründungsintensität ist dabei auf 108 Gründungen je 10.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren gesunken (2021: 119).
Ein im Vergleich zum Vorjahr verringerter konjunktureller Impuls sowie ein doppelt so hoher negativer Arbeitsmarkteffekt haben dazu beigetragen. Die Gründungstätigkeit hat sich sowohl im Voll- als auch im Nebenerwerb verringert. Die Zahl der Vollerwerbsgründungen sinkt auf 222.000, das sind 14.000 (6 %) weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Nebenerwerbsgründungen ging auf 328.000 zurück, das ist ein Minus von 43.000 (12 %) gegenüber 2021.
Green Startup Monitor 2023
11.01.2024, 14:05
Impact erzielen wollen und können: Die Messung der Nachhaltigkeitswirkung bleibt eine Herausforderung.
Ökologische Nachhaltigkeit wird für immer mehr Gründerinnen und Gründer zum relevanten Faktor beim Aufbau und der Entwicklung ihres Unternehmens. Das zeigt der aktuelle Green Startup Monitor (GSM), den das Borderstep Institut und der Startup-Verband im Jahr 2023 zum fünften Mal erstellt haben. Das Vorhaben wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
Der Green Startup Monitor 2023 analysiert, wie grüne Start-ups Impact und Wachstum zusammenbringen. Die größten Herausforderungen liegen im Bereich Finanzierung und in der Messung der Nachhaltigkeitswirkung, also des ökologischen Impacts.
Green Startup Monitor 2023: Wirkungskompetenz im Fokus
Die Studie zeigt: Das Thema Nachhaltigkeit ist in der deutschen Gründungslandschaft angekommen. Aber nur wenige grüne Start-ups können ihre Nachhaltigkeitswirkung mit Daten und Fakten belegen. Deshalb beleuchtet die Studie dieses Jahr erstmals das Thema „Wirkungskompetenz“ und untersucht u. a., wie kompetent Start-ups dabei sind, ökologischen und gesellschaftlichen Impact zu erzielen.
Anteil grüner Startups erreicht neuen Höchststand
Mit 35 % hat der Anteil grüner Unternehmen unter deutschen Start-ups gegenüber dem Vorjahr (29 %) einen deutlichen Sprung gemacht und einen neuen Höchststand erreicht. Nachhaltiges Handeln setzt sich in der Breite der Gründungslandschaft immer stärker durch. Bemerkenswert ist außerdem, dass der Gründerinnenanteil bei grünen Start-ups mit 23 % höher liegt als unter nicht-grünen Start-ups (18 %). Frauen identifizieren sich stärker mit Nachhaltigkeitszielsetzungen und richten ihre Produkte und Geschäftsmodelle häufiger nach diesen aus.
Gründende wünschen sich einfachere, schnellere und digitale Prozesse im Kontakt mit öffentlichen Institutionen
11.01.2024, 14:06
KfW Research: Ein hoher bürokratischer Aufwand ist Hemmnis für Gründungstätigkeit und -bereitschaft.
Standardisierte und formalisierte Regeln und Verfahren für staatliche und administrative Tätigkeiten sind einerseits die Grundlage für ein faires und rechtssicheres Wirtschaften, andererseits werden sie, wenn sie uneindeutig oder zu komplex sind, als bürokratische Hemmnisse wahrgenommen. Bei Unternehmen belastet das insbesondere die kleinen und jungen, die hinsichtlich ihrer Kapazitäten und Mittel zur Bürokratiebearbeitung eingeschränkt sind. Ein hoher bürokratischer Aufwand wird in Befragungen zu Gründungstätigkeit und -bereitschaft in Deutschland regelmäßig als Hindernis genannt. Hier Abhilfe zu schaffen, steht bereits oben auf der politischen Agenda. KfWResearch hat im Rahmen einer Blitzbefragung auf der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die KfW unterstützten Gründerplattform www.gruenderplattform.de ermittelt, wo (angehenden) jungen Selbständigen konkret der Schuh drückt.
Zentrales Ergebnis: Bürokratie wird auf dem Weg zur beruflichen Selbständigkeit zum Hemmnis, wenn öffentliche Institutionen zu komplex, zu langsam, zu analog, zu wenig hilfreich und zu wenig erreichbar sind
Diese fünf Belastungsfaktoren klassifizieren die (werdenden) Gründer und Gründerinnen auf einer Skala von null bis 2 als überdurchschnittlich bürokratisch (0 = gar nicht, 1 = etwas, 2 = sehr). Zu viele Behördengänge, die Mehrfacherhebung gleicher Angaben und zu wenig Verständnis für die Situation werden als eher durchschnittlich problematisch bewertet. Zu hohe Gebühren, Falschinformationen und zu viele Abfragen sind Faktoren, die weit unter dem durchschnittlichen Belastungslevel liegen.
Fünf Gründe für deutsche Start-ups auf dem indischen Markt
11.01.2024, 14:03
Der German Accelerator beleuchtet die Vorteile des indischen Markts und warum er sich für deutsche Start-ups lohnt.
Konsumentenwirtschaft, digitale Adoption, innovative Ökosysteme – der indische Markt stellt einen wachsenden Hub für Technologie und Innovation dar. Der German Accelerator stellt die verschiedenen Vorteile für deutsche Start-ups vor, sich dort zu engagieren, und streift auch die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die Fördermöglichkeiten.
Von Frauen, für Frauen: Engagierte Unternehmerinnen gesucht
11.01.2024, 14:09
Sie sind Unternehmerin und möchten Ihre Erfahrungen teilen? Dann werden Sie Teil der BMWK-Initiative „FRAUEN unternehmen“.
Frauen sind auf dem Vormarsch – in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Und immer mehr Frauen gründen Start-ups – ihr Anteil liegt laut dem Deutschen Startup Monitor 2022 bei 20,3 Prozent (2021: 17,7 Prozent). Sie bleiben aber nach wie vor stark unterrepräsentiert und das vorhandene Potenzial wird noch zu wenig ausgeschöpft. Es braucht starke Initiativen, um das zu ändern.
2014 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Frauen und Mädchen über Vorbild-Unternehmerinnen zur beruflichen Selbständigkeit zu ermutigen und Mädchen für das Berufsbild „Unternehmerin“ zu begeistern.
Von Role-Models lernen
Rund 230 Vorbild-Unternehmerinnen sind Teil des deutschlandweiten Netzwerks. Die Unternehmen und Branchen sind so vielfältig wie die Frauen selbst. Als Role-Model für weibliches Unternehmertum geben die Unternehmerinnen ehrenamtlich ihre Inspiration und Leidenschaft weiter. In Veranstaltungen mit Schülerinnen, Auszubildenden, Studentinnen und Hochschulabsolventinnen sowie mit gründungsinteressierten Frauen berichten sie über Chancen und Anforderungen der beruflichen Selbständigkeit und geben eine spannende, realistische und sehr persönliche Einblicke in ihren unternehmerischen Alltag.
Die Teilnehmerinnen erfahren, aus welchen persönlichen Motiven die Unternehmerinnen ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben und was sie daran begeistert. Nicht selten springt dabei der „Gründungsfunke“ über. Die Termine finden in der Regel in Kooperation mit Gründungsinitiativen, Wirtschaftsförderern, Kammern oder mit Schulen oder Hochschulen statt.
Einwilligung zum Videodienst JW-Player
Das Ministerium präsentiert seine Arbeit auf dieser Webseite auch in Form von Videos. Diese werden vom deutschen Anbieter TV1 mit Hilfe des JW-Players mit Sitz in den USA ausgeliefert. Bitte willigen Sie in die Übertragung Ihrer IP-Adresse und anderer technischer Daten an den JW-Player ein, und erlauben Sie JW-Player, Cookies auf Ihrem Endgerät zu setzen, wenn Sie unser Video-Angebot nutzen wollen. Verantwortlich für diese Verarbeitung Ihrer Daten ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragte@bmwk.bund.de. Als Rechtsgrundlage dient uns Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TTDSG i. V. m. Artikel 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO und § 3 Abs. 1 EGovG. Wir haben sichergestellt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen können. Über die Einwilligungsverwaltung am Ende der Seite können Sie jederzeit steuern, ob Sie den Videodienst JW-Player zur Übertragung freigeben oder nicht.
#StarkeFrauenStarkeWirtschaft
Die Zukunft aktiv gestalten: Frauen können als Gründerinnen und Unternehmerinnen viel bewirken. Mit ihren Geschäftsideen und Unternehmenskulturen stärken sie den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Zentrale Anlaufstelle
Die Geschäftsstelle „FRAUEN unternehmen“ ist die zentrale Anlaufstelle der Initiative „FRAUEN unternehmen“. Hier werden die Aktivitäten der Vorbild-Unternehmerinnen koordiniert und unterstützt, hier wird die Vernetzung mit regionalen Akteuren organisiert. Im Auftrag des BMWK nimmt die Prospektiv GmbH gemeinsam mit der B3 – Beyrow Business Beratung die Aufgaben der Geschäftsstelle wahr.
Sie sind eine engagierte Unternehmerin und möchten Ihre Erfahrungen teilen? Dann werden Sie Teil der BMWK-Initiative „FRAUEN unternehmen“ und bewerben Sie sich als Vorbild-Unternehmerin:
Ist Ihre Bewerbung erfolgreich, werden Sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Vorbild-Unternehmerin benannt.
Sie übernehmen im Rahmen der Initiative ehrenamtlich pro Jahr zwei bis vier Veranstaltungstermine, die sich an die Zielgruppe der Initiative richten.
Das wird von Ihnen erwartet:
Sie haben Ihr Unternehmen selbst aufgebaut oder übernommen und führen es selbständig.
Ihr Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland und besteht seit mindestens drei Jahren.
Sie übernehmen im Rahmen der Initiative ehrenamtlich zwei bis vier Termine pro Jahr. Dabei werden Sie eigeninitiativ tätig und nehmen bspw. selbst aktiv Kontakt zu in Frage kommenden Veranstalterinnen und Veranstaltern auf oder laden die Zielgruppe der Initiative in Ihr Unternehmen ein.
Viel Erfolg!
BMWi fördert Messeteilnahmen von Start-ups
14.09.2023, 23:51
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt im Jahr 2022 Start-ups bei ihrer Messebeteiligung.
Das Programm richtet sich insbesondere an Start-ups aus Industrie, Handwerk und technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Förderfähig sind ausschließlich die Kosten für Standmiete und Standbau im Rahmen des Firmengemeinschaftsstandes. Bei den ersten beiden Messebeteiligungen werden 60% der Kosten übernommen, ab der dritten Messebeteiligung 50% – pro Aussteller und Messe maximal 7.500 Euro.
Überbrückungshilfe III: Verbesserungen und neuer Eigenkapitalzuschuss
14.09.2023, 23:51
Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss.
Darüber hinaus werden die Bedingungen der Überbrückungshilfe III auch insgesamt nochmals verbessert. Mit diesen zusätzlichen Maßnahmen reagiert die Bundesregierung auf die weiterhin schwierige Situation vieler Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise und setzt Ziffer 8 des MPK-Beschlusses vom 23.März 2021 um.
Ergänzende Informationen zum neuen Eigenkapitalzuschuss und zu den Verbesserungen der Überbrückungshilfe III:
Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.
Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet.
Die Vorgaben des europäischen Beihilferechts sind für die gesamte Förderung der Überbrückungshilfe III (d.h. auch inkl. des Eigenkapitalzuschusses) einzuhalten. Die Überbrückungshilfe III stützt sich auf die Bundesregelung Kleinbeihilfen, die Deminimis-Verordnung und die Bundesregelung Fixkostenhilfe. Unternehmen, die auf Grundlage der Bundesregelung Fixkostenhilfe ihren Antrag stellen, können daher eine Förderung nur bis zu 70 Prozent der ungedeckten Fixkosten im Sinne des europäischen Beihilferechts im beihilfefähigen Zeitraum (März 2020 bis Juni 2021) erhalten. Im Falle von kleinen und Kleinstunternehmen (Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von nicht mehr als 10 Mio. Euro), die auf Grundlage der Bundesregelung Fixkostenhilfe ihren Antrag stellen, darf die gewährte Hilfe bis zu 90 Prozent der ungedeckten Fixkosten betragen.
Europäische Unternehmensförderpreise: Start der Wettbewerbsrunde 2021
14.09.2023, 23:51
Mit der Vergabe der Europäischen Unternehmensförderpreise (European Enterprise Promotion Awards, kurz EEPA) prämiert die Europäische Kommission herausragende Leistungen von Behörden und öffentlich-privaten Partnerschaften.
Der Wettbewerb hat das Ziel, erfolgreiche Förderungen von Unternehmergeist und Unternehmertum zu identifizieren und zu würdigen. Die ausgezeichneten Projekte und Initiativen sollen europaweit als Vorbilder dienen und dazu anregen, günstige Bedingungen für unternehmerische Tätigkeit zu schaffen.
Die Europäischen Unternehmensförderpreise werden als zweistufiger Wettbewerb durchgeführt. Im deutschen Vorentscheid nominiert eine nationale Jury aus Expertinnen und Experten im Rahmen eines vorgeschalteten Auswahlprozesses zwei Projekt oder Initiativen, die anschließend am Wettbewerb auf europäischer Ebene teilnehmen. Das RKW Kompetenzzentrum führt den deutschen Vorentscheid des Wettbewerbs durch.
Nationale, regionale oder lokale Behörden, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsorganisationen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus allen EU-Mitgliedsstaaten sowie aus assoziierten Staaten des COSME-Programms können am europäischen Wettbewerb teilnehmen. Insgesamt bewerben sich jedes Jahr rund 350 Organisationen bzw. Projekte für die nationalen Vorentscheide. Etwa 50 davon qualifizieren sich jährlich für den Wettbewerb auf europäischer Ebene.
Alle Projekte und Initiativen, die von ihrem Land für die Europäischen Unternehmensförderpreise nominiert werden, werden zur Preisverleihung auf die jährliche SME Assembly der EU-Kommission in einer europäischen Stadt eingeladen. Eine Jury ehrt die europäischen Gewinnerprojekte. Vor Ort erhalten diese ein Zertifikat und haben zusätzlich die Möglichkeit, sich mit Politikerinnen und Politikern, Vertretenden von Verbänden und Institutionen, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie spannenden Projekten aus ganz Europa auszutauschen. Die Reise- und Übernachtungskosten übernimmt die EU-Kommission.
Green Startup Monitor: Grüne Startups in Zeiten von Corona
14.09.2023, 23:51
Die wirtschaftliche Erneuerung nach der Corona-Krise muss ein Umbau von Produktion und Konsum sein, der das Ziel der Klimaneutralität ernst nimmt.
Grüne Startups sind dabei die Schlüsselakteure, weil sie innovative Lösungen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit liefern. Was Mut macht: Ihr Anteil am Gründungsgeschehen in Deutschland wächst. Das zeigen die Ergebnisse des heute veröffentlichten Green Startup Monitor 2021. Danach stieg der Anteil der grünen Startups am deutschen Startup-Ökosystem im Vergleich zu den Vorjahren deutlich auf 30 Prozent aller Startups in Deutschland an.
Neben wirtschaftlichen Effekten wie der Schaffung von Arbeitsplätzen und Renditen für Kapitalgeber (ökonomische Dividende) erzeugen grüne Startups auch einen gesellschaftlichen Mehrwert. Zu dieser „gesellschaftlichen Dividende“ gehören zum Beispiel die Beiträge der nachhaltigen Gründungen zur Senkung von Treibhausgasemissionen. Mit Blick auf die großen Zukunftsherausforderungen, die sogenannten „Grand Challenges“, sind Politik und Gesellschaft auf die Nutzung dieses Potenzials dringend angewiesen.
Die zentrale Forderung des Autorenteams ist der Aufbau einer Förderlinie ‚Sustainability‘ und der Ausbau der staatlichen VC-Finanzierung. Hier besteht klarer Handlungsbedarf für die Politik. Der Green Startup Monitor 2021 formuliert dazu Handlungsempfehlungen, wie bestehende Wettbewerbsnachteile für die Erbringer einer doppelten Dividende abgebaut werden können. Als Teil einer Förderlinie „Sustainability“ würde z.B. die Förderung eines Netzwerks regionaler „Sustainability Innovation Hubs“ für eine Verbesserung der Kooperationsbedingungen zwischen grünen Startups und etablierten mittelständischen Unternehmen sowie weiteren Akteuren des Startup-Ökosystems sorgen.
KfW-Sonderprogramm bis Jahresende verlängert – Kredithöchstbeträge werden angehoben
14.09.2023, 23:51
Die Bundesregierung und die KfW verlängern das KfW Sonderprogramm bis zum 31. Dezember 2021 und erhöhen zum 1. April 2021 die Kreditobergrenzen.
Das KfW-Sonderprogramm startete am 23. März 2020 und hat in einem Jahr Unternehmensfinanzierungen in Höhe von insgesamt 49 Mrd. Euro zur Abfederung der Corona-Krise ermöglicht. Profitiert haben vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.
Die Änderungen im Überblick:
Das KfW-Sonderprogramm, inklusive des KfW-Schnellkredits, wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert (bislang bis zum 30. Juni 2021 befristet).
Es unterstützt Unternehmen künftig mit deutlich höheren maximalen Kreditbeträgen für Kleinbeihilfen.
Im KfW-Schnellkredit betragen die Kreditobergrenzen künftig
für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 1,8 Mio. Euro (bisher 800.000 Euro),
für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,125 Mio. Euro (bisher 500.000 Euro),
für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 675.000 Euro (bisher 300.000 Euro).
Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.
Im KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als 6 Jahren werden die Kreditobergrenze von bisher 800.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro erhöht.
Die Maßnahmen werden von der KfW zum 1. April 2021 umgesetzt.
Die KfW-Corona-Hilfe steht Unternehmen zur Verfügung, die den Vorgaben des „Temporary Framework“ entsprechend nachweislich vor Ausbruch der Corona-Krise noch nicht in Schwierigkeiten waren. Eine Finanzierung von Unternehmen in Schwierigkeiten oder ohne tragfähiges Geschäftsmodell ist ausgeschlossen.
Zukunftsfonds startet – Bundesregierung stärkt Start-up-Finanzierung
14.09.2023, 23:51
Die Bundesregierung stellt zusätzliche 10 Mrd. Euro für einen Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien („Zukunftsfonds“) bereit.
Unter dem Zukunftsfonds sollen verschiedene Maßnahmen („Bausteine“) zur Förderung von Zukunftstechnologien gebündelt werden. Die ersten Bausteine des Zukunftsfonds können Mitte April starten. Innerhalb des KfW-Konzerns ist KfW Capital mit der Koordination des Zukunftsfonds betraut.
Ausbau KfW Capital
KfW Capital erhöht mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens und des Zukunftsfonds das Zusagevolumen für Venture Capital-Fonds, Growth-Fonds und Venture Debt-Fonds in den nächsten zehn Jahren um rund 2,5 Mrd. Euro. KfW Capital wird dadurch insbesondere ihren Investitionsfokus auf Wachstumsfinanzierungen von Start-ups ausweiten. Die Beteiligungen von KfW Capital erfolgen weiterhin grundsätzlich zu den gleichen Bedingungen wie die Investition privatwirtschaftlicher Mitinvestoren (pari passu).
EIF-Wachstumsfazilität
In Anlehnung an die vorhandene ERP/EIF-Wachstumsfazilität wird eine bis zu 3,5 Mrd. Euro große Wachstumsfazilität geschaffen, welche in Wachstumsfonds und in Wachstumsfinanzierungsrunden von Start-ups investiert. Die Beteiligung erfolgt grundsätzlich zu den gleichen Bedingungen wie die Investition privatwirtschaftlicher Mitinvestoren (pari passu).
DeepTech Future Fonds
Der bis zu 1 Mrd. Euro anwachsende DeepTech Future Fonds beteiligt sich zu Pari-passu-Bedingungen mit einer längerfristigen Investitionsperspektive direkt an DeepTech-Unternehmen. DeepTech-Unternehmen entwickeln tiefgreifende Innovationen mit erheblichem gesamtwirtschaftlichen Wirkungspotenzial. Die Entwicklung bis zur Markreife ist sehr zeit- und kapitalintensiv. Mit dem neuen DeepTech Future Fonds sollen solche Technologien in Deutschland zur Marktreife gebracht werden.
Erklärung zu Corona-Hilfen – Abschlagszahlungen starten wieder
14.09.2023, 23:51
Zu den Verdachtsfällen bei den Corona-Hilfen erklärt eine Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi):
Die Abschlagszahlungen für die Corona-Hilfsprogramme werden heute (12.03.2021) wieder aufgenommen. Diese mussten zuvor aufgrund von Betrugsfällen kurzfristig angehalten werden. Die regulären Auszahlungen waren zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. Somit ist sichergestellt, dass alle Auszahlungen ab heute wieder vollumfänglich erfolgen.
Die kurzzeitige Unterbrechung der Abschlagszahlungen war rechtlich geboten und notwendig, um im Austausch mit den strafrechtlichen Ermittlungsbehörden, aber auch dem BSI und dem Bundesfinanzministerium Unregelmäßigkeiten zu prüfen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wiederholung derartiger Betrugsversuche künftig zu verhindern.
Mit Stand heute Morgen wurden seit November 2020 bereits rund 9,6 Mrd. Euro an Hilfen an die Betroffenen überwiesen. Bei der November- und Dezemberhilfe sind damit bereits 96 Prozent der Abschlagszahlungen auf den Konten der Empfänger. Die weitere Auszahlung der November- und Dezemberhilfe wird nun von den Ländern vorgenommen. Das reguläre Auszahlungsverfahren liegt seit 12.01.2021 bei der Novemberhilfe und seit 1.2.2021 bei der Dezemberhilfe bei den Ländern. Bei der Neustarthilfe wurden mit Stand heute Morgen 88.913 Anträge gestellt mit einem Volumen von 528 Millionen Euro. 493 Millionen Euro und damit knapp 94 Prozent der beantragten Summe sind auch hier bereits ausgezahlt.
#CoronaBlog: Videoclips zu den Coronahilfen des Bundes
14.09.2023, 23:51
In seinem CoronaBlog erläutert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Instrumente der Corona-Hilfen.
Die Videoclips bieten einen Überblick über die Coronahilfen für Solo-Selbständige und Unternehmen:
Frauen in den Vorständen von Unternehmen wirken sich positiv auf deren Wert aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der New Economic School in Moskau.
Untersucht wurden sowohl die Zusammensetzung von Unternehmensvorständen als auch die Eigenschaften von deren Mitgliedern in sieben europäischen Ländern, die leichte bis härtere Regulierungen bei Frauenquoten aufweisen. In einem weiteren Schritt wurden die Auswirkungen der Quote auf den Wert und die Geschäftstätigkeit der Unternehmen untersucht, wobei Finanzdaten aus den Jahren vor der Ankündigung der Quote sowie nach deren Inkrafttreten verwendet wurden.
Gründerinnen von Corona 2020 kaum abgeschreckt
14.09.2023, 23:51
Rund 49.400 Frauen gründeten im Pandemiejahr 2020 ein gewerbliches Einzelunternehmen im Haupterwerb, 106.500 im Nebenerwerb. Das meldet das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM).
Rund 49.400 Frauen gründeten im Pandemiejahr 2020 ein gewerbliches Einzelunternehmen im Haupterwerb, 106.500 im Nebenerwerb. Das meldet das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM).Die Existenzgründungen von gewerblichen Einzelunternehmen sind im Pandemiejahr 2020 insgesamt um rund 15 Prozent gesunken. Dabei fiel der Rückgang bei den Einzelunternehmen, die von Frauen gegründet wurden, etwas geringer aus als bei den Männern. Infolgedessen stieg der Anteil der Frauen an den gewerblichen Existenzgründungen von Einzelunternehmen in 2020 gegenüber 2019 leicht: von 29,4 Prozent auf 30,7 Prozent. Gleichwohl gründen im gewerblichen Bereich weiterhin deutlich weniger Frauen als Männer.
Überbrückungshilfe III jetzt auch für große Unternehmen
14.09.2023, 23:51
Seit 3. März 2021 können auch größere vom Lockdown betroffene Unternehmen die Überbrückungshilfe III beantragen. Die bislang geltende Umsatzhöchstgrenze von 750 Millionen Euro entfällt für vom Lockdown betroffene Unternehmen.
Dies gilt für Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche, die von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffen sind sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche.
Mit der Überbrückungshilfe III erhalten Unternehmen, die von der Coronapandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro. Verbundene Unternehmen können sogar bis zu 3 Millionen Euro pro Monat bis zum Erreichen der beihilferechtlichen Obergrenze von maximal 12 Millionen Euro erhalten. Die Überbrückungshilfe muss nicht zurückgezahlt werden. Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform.
Für Unternehmen, die unterhalb der 750 Millionen Umsatz-Grenze liegen, sind Antragstellungen bereits seit dem 10. Februar 2021 möglich; seit dem 12. Februar fließen für diese Unternehmen Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat. Von diesen Abschlagszahlungen können seit heute auch vom Lockdown betroffene Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 750 Millionen Euro profitieren.
Weitere Informationen und Unterstützung für Unternehmen finden Sie hier.
Homeoffice-Fachwissen für Führungskräfte und Beschäftigte
14.09.2023, 23:51
In einem Jahr in der Corona-Krise hat sich auf der Webseite der Initiative neue Qualität der Arbeit (INQA) viel Expertenwissen zum Arbeiten im Homeoffice angesammelt.
Ob Interviews, Podcasts, Wissensbeiträge und Best-Practice-Beispiele - Expertinnen und Experten haben auf INQA Wesentliches zum Thema Homeoffice erarbeitet. INQA hat dieses Wissen jetzt geordnet, von A wie „Agile Arbeitsformen“ bis Z wie „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ werden im Homeoffice ABC die wichtigsten Begriffe zu mobiler Arbeit erläutert und zu relevanten Beiträgen auf INQA.de verlinkt. Dazu gehören die aktuellen gesetzlichen Regelungen wie die Arbeitsschutzverordnung: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV, zunächst befristet bis 15. März 2021).
BMWi-GründerZeiten aktualisiert
14.09.2023, 23:51
Mit der Publikationsreihe „GründerZeiten“ bietet das Bundeswirtschaftsministerium praxisorientierte Tipps zur Gründung und Unternehmensführung an. Vier der insgesamt 28 Ausgaben wurden gerade aktualisiert.
Sie liegen nun als Download vor und/oder können als kostenfreie Printversion bestellt werden:
Neustarthilfe – Anträge können ab sofort gestellt werden
14.09.2023, 23:51
Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten.
Höhe der Neustarthilfe: Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 Euro. Die volle Neustarthilfe wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während des Förderzeitraums Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Referenzumsatz um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Der Referenzumsatz ist im Normalfall das Sechsfache des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes des Jahres 2019.
Auszahlung: Die Neustarthilfe wird als Vorschuss ausgezahlt. Die Begünstigten verpflichten sich bei Beantragung zu einer Endabrechnung durch Selbstprüfung nach Ablauf des Förderzeitraums. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei mehr als 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen. Liegt der erzielte Umsatz bei 90 Prozent oder mehr, so ist die Neustarthilfe vollständig zurückzuzahlen. Zur Bekämpfung von Subventionsbetrug finden stichprobenhaft Nachprüfungen statt.
Die Neustarthilfe wird wie die anderen Zuwendungen aus der Überbrückungshilfe als steuerbarer Zuschuss gewährt und nicht auf die Grundsicherung angerechnet.
Weitere Details der Neustarthilfe, zum Beispiel zur Anrechenbarkeit von Einnahmen und Umsätzen, werden in den FAQs erläutert.
#FRAUENKÖNNENALLES
14.09.2023, 23:51
Die Video-Serie stellt vorbildhafte Handwerks-Chefinnen vor und möchte junge Frauen für diese berufliche Option begeistern.
Chefinnen im Handwerk sind in Deutschland dünn gesät, obwohl immer mehr junge Frauen eine Ausbildung in handwerklichen „Männerberufen“ absolvieren. Viel zu wenig bekannt sind die vielfältigen und spannenden Karrieren von Handwerks-Unternehmerinnen in den einzelnen Gewerken.
Mit der Video-Clip-Serie stellt die bundesweite gründerinnenagentur (bga) der Roadshow „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk“ eine digitale Variante zur Seite. Alle drei Wochen wird eine andere Chefin im Handwerk aus einem anderen Gewerk und einem anderen Bundesland in kurzen Video-Clips vorgestellt und über die sozialen Medien geteilt.
Fristverlängerung für Insolvenzanträge und Steuererklärungen: Bundesrat stimmt zu
14.09.2023, 23:51
Der Bundesrat hat am 12. Februar 2021 einer weiteren Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 zugestimmt.
Sie gilt für solche Unternehmen, die Leistungen aus den staatlichen Hilfsprogrammen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie erwarten können. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass die Anträge im Zeitraum vom 1. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 gestellt sind.
Soweit von November bis Ende Februar aus rechtlichen, vor allem beihilferechtlichen oder tatsächlichen Gründen, besonders IT-technischen Gründen, noch keine Anträge gestellt werden konnten bzw. können, wird die Insolvenzantragspflicht auch für solche Unternehmen ausgesetzt, die nach den Bedingungen des Programms in den Kreis der Antragsberechtigten fallen. Ausgenommen bleiben solche Fälle, in denen offensichtlich keine Aussicht auf die Gewährung der Hilfe besteht oder in denen die Auszahlung nichts an der Insolvenzreife ändern könnte.
Anfechtungsschutz bei Stundungen
Ebenfalls verlängert hat der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates den Anfechtungsschutz für pandemiebedingte Stundungen: Die bis Ende März 2022 geleisteten Zahlungen auf Forderungen aufgrund von Stundungen, die bis zum 28. Februar 2021 gewährt worden sind, gelten damit als nicht gläubigerbenachteiligend. Voraussetzung ist, dass gegenüber dem Schuldner ein Insolvenzverfahren zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Regelung noch nicht eröffnet worden ist.
Steuerberater erhalten mehr Zeit
Weiterer Corona-bedingter Aufschub: Die Frist zur Abgabe einer Steuererklärung durch Steuerberaterinnen und Steuerberater verschiebt sich um ein halbes Jahr: Für den Veranlagungszeitraum 2019 läuft die Frist bis Ende August 2021 statt wie sonst üblich bis Ende Februar. Parallel wird auch die Karenzzeit zur Verschonung von Verzugszinsen auf Steuerschulden um sechs Monate ausgeweitet.
GründerZeiten „Krisenmanagement“
14.09.2023, 23:51
Krisen können die Existenz eines Unternehmens bedrohen. Wie entstehen sie und wie können sie abgewendet werden? Die aktualisierte Ausgabe GründerZeiten 13 gibt Antworten.
Die aktualisierte Nummer 13 der GründerZeiten zeigt Wege auf, wie Krisen im Unternehmen rechtzeitig erkannt werden können und was dagegen getan werden kann.
Corona-Pandemie: Antragstellung für Überbrückungshilfe III gestartet
14.09.2023, 23:51
Staatliche Unterstützung für Unternehmen bis zu 1,5 Millionen Euro im Monat kann ab sofort online beantragt werden.
Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist freigeschaltet. Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden muss.
Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichnen müssen, beispielsweise weil der Betrieb wegen Corona schließen musste oder wegen der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen.
Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform.
Überbrückungshilfe II rückwirkend auch ohne Verlustrechnung möglich
14.09.2023, 23:51
Unternehmen können rückwirkend bei der Schlussabrechnung von einem Wahlrecht Gebrauch machen, auf welchen beihilferechtlichen Rahmen sie ihre Anträge für die Gewährung der Überbrückungshilfe II stützen.
Das kann dazu führen, dass für einige Unternehmen die Überbrückungshilfe II auch ohne Verlustrechnung möglich sein wird. Das hilft vor allem kleinen Unternehmen, die insbesondere von einem solchen Wahlrecht profitieren können.
Die Überbrückungshilfe II fällt beihilferechtlich bislang ausschließlich unter die „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“. Auf dieser Grundlage können Beihilfen als Beitrag zu den ungedeckten Fixkosten eines Unternehmens in Höhe von bislang bis zu 3 Millionen Euro pro Unternehmen bzw. Unternehmensverbund vergeben werden, sofern diese nicht bereits durch andere Einnahmen gedeckt sind. Aktuell ist hier nach der Bundesregelung Fixkosten 2020 ein Verlustnachweis erforderlich.
Die zwischenzeitliche Erhöhung der beihilferechtlichen Obergrenze für Kleinbeihilfen auf 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen (zuvor 800.000 Euro) durch die Europäische Kommission am 28. Januar 2021 schafft nun den nötigen beihilferechtlichen Spielraum, um für den Großteil der Unternehmen auch bei der Überbrückungshilfe II - ein Wahlrecht zu eröffnen, auf welchen Beihilferahmen die Überbrückungshilfe II gestützt wird. Die Unternehmen können im Rahmen der Schlussabrechnung wählen, ob sie die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der „Bundesregelung Kleinbeihilfen“ oder der „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ erhalten möchten. Dieses Wahlrecht wird einfach und unkompliziert als Teil der ohnehin vorgesehenen Schlussabrechnung umgesetzt. Es ergeben sich keine neuen Anforderungen an die Antragstellung.